Online Gäste: 35 Mitgl.: 0 | Mitgl. Gesamt: 7.978 Neu: DentalPhilosoph | Besucher Heute: 96 Gestern: 553 Gesamt: 2.091.185 Registrieren | Passwort? | Login

Presskeramik: vom Vorwärmofen zum Pressofen

Zahnseide2

Möchte Presskeramik machen und baue gerade mein Labor etwas um.

Funktioniert Presskeramik wenn der Vorwärmofen und der Keramik-/Pressofen in zwei nebeneinanderliegenden Räumen stehen?

Habe gerade in der Anleitung von e.max press gelesen, dass man noch dem Vorwärmen in weniger als 30 Sekunden die Muffel aus dem Vorwärmofen entnehmen, den Keramikrohling und den Kolben in die Muffel setzen und das ganze dann in den Pressofen stellen und diesen starten muß.

So gesehen würde man am besten beide Öfen nebeneinander stellen. Aber in dem Werkstattraum wo der Vorwärmofen steht möchte ich auch Gießen und Schweißen. Keramik möchte ich lieber in einem besser geheizten und weniger staubigen Nachbaraum machen lassen und deshalb auch dort den Keramik-/Pressofen stationieren.

Auch stinkt der Vorwärmofen trotz Rauchabzugebläse beim Ausbrennen von Wachsmodellation doch etwas, so daß ich ihn lieber ein einem Nebenraum haben möchte.

 

Wie sind die Erfahrungen mit dem Weg bzw. Abstand zwischen beiden Öfen?

Bild des Mitglieds Zahntechneger
Zahntechneger

Alles eine Frage der Übung und Laufgeschwindigkeit. Wenn die Muffel ausreichend vorgewärmt ist, werden Pellets und Alukolben im Gußraum in der Muffel plaziert und ich renne mit dem Teil durch den Arbeitsraum in die Keramik.

Länger als 30 s brauchen wir sicher auch nicht.

Außerdem haben Keramik-  und  Sinteröfen im Gußraum nichts verloren (Verunreinigung ).

In den Anleitungen sind nur Richtwerte angegeben. Ob nun 10 oder 20 s mehr oder weniger ist egal, da der Keramikofen die Muffel auch noch auf Presstemperatur hochheizt.

 

schönes Umräumen und Obacht - Hexenschuss ( Öfen sind schwer ! )

ZTN


Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen
Sternhi

Das sehe ich genauso wie Zahntechneger. Bei mir stehen auch die Öfen in verschiedenen Räumen. Da gibt es kein Problem. Mit guter Vorbereitung und Übung klappt das schon. Du könntest ja auch die Muffel 50 Grad höher vorwärmen, falls du auf Nummer sicher gehen willst.

Grüße

 

Sternhi

pinzette

30sec.? da hat doch jeder Durchschnittstechniker noch Zeit für ne' Brotzeit und ne' Zigarette danach. Aber Spaß beiseite, mein Pressofen steht auch in einem anderem Raum, ich machs wie  ZTN und Sternhi und ohne Probleme.

Darfst halt nicht trödeln.

Machmal

Hallo Zahnseide2,

 

Ich war auch mal ein Staffelläufer..., durfte sogar für ein Stock höher  die Treppe  nehmen. Optimal empfand ich das aber nie. Hatten ab und zu auch Fehlpressungen, obwohl das auch ander Gründe haben könnte...

Diesbezüglich würde mich es auch interessieren, ob andere Presser bessere Erfahrungen haben, oder sind Fehlpressungen noch ein Thema?

 

LG Machmal

 

 


Immer schön tranquilo bleiben
zt97

Hallo,

 

sollte kein Problem darstellen! Wir haben die Geräte auch in unterschiedlichen Räumen stehen!

(auch e.max press)

 

Aber was bringt es einem wenn man in 15sec die Muffel bestückt und umgesetzt hat, wenn der Pressofen (Dekema Press-i-dent) dann ne Minute braucht zum schließen ... Zwinkernd

 

MfG zt97 Cool


Wir bauen keine Kronen, wir machen Zähne...
Gast

Noch ne Meinung! von Gast

Kommt auch darauf an wer alles im Weg steht beim Lauf zum Pressofen!?
Ich bevorzuge den Pressofen lieber im Gußraum. (also nur Pressofen, ohne Keramikbrennen) dafür habe ich nen PREISWERTEN EP500 von Ivoclar, software 2,9 -presst wunderbar)
In den Gußraum muß man ja eh noch mal um das lästige abstrahlen zu erledigen, klar kann auch der Azubi laufen und lernen.

Keramikraum: Da nur brennen im D4!

Ich persönlich halte von Kombigeräten nicht so viel,-viel Schnick-Schnack, teuer und brauchen Sie unbedingt, schönen Gruß Ihr Vetreter, ist wohl Geschmackssache!?

Cengo

Hallo Zahnseide2

Ich habe auch den Press Ofen und die Vorwärme Ofen in verschiedenen Räumen und bis jetzt ging alles immer problemlos (seit. ca 5jahren e.max press) und das sollte wirklich kein Problem ich stimme den KOLLEGEN zu und wünsche viel erfolg.

lg


Cengo

Buchmacher

Hallo Zahnseide,

solche, von der Industrie vorgegebenen Zeiten muss man akademisch sehen.

So ist mir mal Folgendes passiert.

Mir wurde mal beigebracht, dass bei einem Schnellguss (Muffel in hoch vorgeheizten Ofen stellen) mit einer bestimmten Einbettmasse, die Muffel exakt nach 15 Minuten seit der ersten Berührung der Einbettmasse mit dem Liquide in den vorgeheizten Vorwärmofen gestellt werden muss.

So hab ich’s gemacht, und es war auch immer gut.

Bis dann Kollege Klaus anrief ; „kann ich mal eben vorbei kommen, ich hab da ne Muffel, die muss in den Vorwärmofen bei 850 °C , und jetzt stelle ich fest, mein Ofen ist kaputt.

Die Arbeit ist aber für morgen“!

Natürlich konnte er vorbeikommen, ich hab dann schon mal den Ofen angemacht.

Er kam dann auch irgendwann, da war aber die Einbettmasse schon 30 Minuten in der Muffel.

Gut, wir haben das dann so aufgestellt, und alles ging gut.

Er nimmt übrigens die gleiche Einbettmasse wie ich.

Sicherlich ist da irgendwo die Grenze erreicht, wo es dann in die „Hose“ geht, aber der Spielraum ist oft höher als wir annehmen.

 

LächelndUnd wenn du etwas genau hingesehen hättest, als du bei mir im Labor warst, dann hättest du auch da gesehen, dass der Pressofen in einem anderen Raum steht als der VorwärmofenZwinkernd

 

LG.

Dieter

Zahnseide2

Danke für die Beiträge.

Den Thread hatte ich im August 2011 begonnen.  Die Öfen stehen auch bei mir nun in 2 verschiedenen Räumen, und es sind ca. 10 m zu gehen. Das funktioniert gut.

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Sie dürfen andere Beitrage mit [quote] Tags Zitieren.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Das Sicherheitstool "Captcha" schützt uns vor Spammern. Bitte einfach die 2 Wörter eintragen, oder auf das Lautsprechersymbol klicken und die zu hörenden Zahlen eingeben. User-Namen in Gast-Kommentaren werden grundsätzlich gelöscht.