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Inlay selber schichten ???

kann mir jemand helfen ich will mir Keramik inlays machen und brauche Hilfe ich habe darin keine Erfahrung. Bei uns im Labor habe ich allerdings Feuerfeste Stumpfmasse gefunden und die Keramik Vitadur Alpfa oder so oder kann ich eine andere Keramik nehmen und wie muss ich vorgehen ????
hallo !!

erstmal sieh nach ob die einbettmasse abgelaufen ist, dann richte dich bei der modellherstellung an die herstellerangaben.ich selbst benutze \"GC vest \"
ist nur zu empfehlen.hier wiederum ist die gebrauchs anweisung sehr nützlich.

mach nur 1,2 flächige bzw. kleine mod`s
grösere sachen presse ich#

zur keramik !

ich benutz Wieland reflex imagine !
sehr feinporig (nanoleuzit keramik);antagonisten schonend,gute polierbarkeit im mund.

beginn immer mit einer schicht passender transpa um den übergang
gut hinzubekommen, wie einen waschbrand dünn auf die feuerfeste kavität auftragen (hilft dir dann beim weideren auftrag ,da die masse nicht so viel feuchtigkeit absorpiert) und brennen .
danach farbident schichten.
bei oklkusalen inlay`s die zentralnfissur ganz seperieren(nur beim ersten brand)

brenne das inlay am stumpf fertig ausarbeiten und polieren. danach vorsichtigst abstrahlen(max 1 bar)polierte flächen ev. mit wachs abdecken.

gutes gelingen(hört sie a bissl wie ein kochrezept an oder?)

andi


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radlen
danke ich schau mal ob ich dein rezept gebacken bekomme
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Hallo Hugo,

Ob Deine Keramik für geschichtete Inlays geeignet ist kannst Du beim Hersteller erfragen. Wenn ja haben diese sicher auch eine entsprechende Verarbeitungsanleitug.

An sich sind geschichtete Inlays ästhtisch nochmal schöner als gepreßte, wenn sie entsprechend geschichtet werden. Wie Kollege schon beschrieben hat. Ränder in klarer Transpa auslaufen lassen, führt zu Chamelioneffekt.

Allerdings habe ich mir selbst auch schon ein gepreßtes Inlay angefertigt, Molar, mit einem leicht gefärbten transparenten Rohling. Dadurch daß ich es öfter einprobiert habe konnte ich es den Nachbarzähnen perfekt angleichen und man sieht auch nach dem einsetzen kaum einen Unterschied zu den natürlichen Zähnen.

Wenn Du schon Dein eigener Patient bist probiers einfach aus. Dann weißt Du schonmal wie es geht. Es gibt Zahnärzte die wollen nur geschichtete Inlays

Kleiner Tipp, mach Dir Deine feuerfesten Stümpfe zweimal. Sicher ist sicher und Du sparst Dir, wenn was nicht klappt viel Zeit.

Viel Erfolg
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Hallo Hugo

Die Vita Alphadur ist für Keramikinlays geeignet. Wir benutzen sie schon ewig und die Ergebnisse sind ganz OK. Die Inlays sind im Mund fast nicht zu sehen. Wir verwenden auch die Einbettmasse und die Doubliermasse aus dem gleichen Set. Solltes du die Massen verwenden, schau aufs Verfallsdatum und beachte auf jedenfall die Abbindezeiten.

Wir machen damit auch MODs und vierflächige Inlays bis zum 7er, wird aber ab einer gewissen Grösse kritisch, da die Massen wie blöd schrumpfen. Drei Hauptbrände sind Minimum.


Beim Schichten mußt du beim ersten Brand die Fissuren bis zur Einbettmasse separieren und mit den nächsten Bränden langsam schließen. Ich lege gerne occlusal etwas Sunflower unter, und schließe damit beim 2. auch die Fissuren. Und immer langsam aufbauen. Lieber wenig Keramik und ein Brand mehr sonst habt sich die Keramik vom Stumpf ab, hauptsächlich beim ersten, und das wars dann. Mit Reinriffeln ist da nix mehr.
Beim letzten Brand etwas Transpa über die Höckerspitzen.

Frag auch mal bei Vita nach der Verarbeitungsanleitung

Viel Erfolg
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Hallo Andi,
kannst Du mir mal Angaben zum Verhältnis Pulver /Flüssigkeit, also g/ml bei der GC-Masse machen.
Danke!
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Ist ja schon so sehr viel hilfreiches gesagt. Nehme auch die Einbettmasse von GC bzw. habe noch einen Restbestand und einen Karton von Bego. Die von Bego ist nach meinem Empfinden noch einen Tick besser und die Verarbeitungszeit ist etwas länger. Gehen aber beide gut.

Schichte nur noch und hab mich vom Pressen verabschiedet (bis auf spezielle, seltene Sachen wie zum Beispiel überpresste Zirkonstifte). Obgleich du es mit der Presstechnik hin bekommst, dass es im Seitenzahnbereich gut aussieht hast du immer noch das Problem, das sich die Malfarbe irgendwann abkaut oder der Zahnarzt leicht korrigiert. Dann sehen die nicht mehr so toll aus wie beim Einsetzen. Und wenn du mal alles zusammen zählst, so viel länger dauert das mit dem Schichten wirklich nicht.

Habe mit der Creation CC nur allerbeste Erfahrungen gemacht. Da brauchst du nicht mal vorsichtiger sein als bei gepressten. Das Zeug ist derart stabil und sieht dazu noch spitze aus. Wenn du dir also ein paar Töpfchen einer andere Keramik bestellen willst kann ich dir die nur empfehlen (Girrbach)

Meine Arbeitsweise:
Zeichne dir deine Präpgrenzen mit einem Hitzebeständigen Stift an. Das hilft später unnötiges Ausarbeiten durch überschmieren zu verhindern. Jetzt die Stümpfe "entgasen" (wie heißt der Brand, fällt mir nicht ein).

Nachdem Abkühlen erstmal kurz ins Wasser. Dann kurz den Transpa-Washbrand wie schon beschrieben. Dann mach ich einen Brand in dem ich etwa 2/3 des Dentins aufbaue. Bei extrem tiefen Sachen füll ich die vorher noch extra auf. Trockne deine Brände lange vor (also min 6 min bis der Ofen zu ist). Das hilft ein wenig gegen das Abheben und Reißen der Keramik, zumindest hab ich das Gefühl das es das tut.(Wie sind da eure Erfahrungen?)

Dann baust du den Rest Dentin auf und schichtest deine Scheide. Nur bis Endform nicht mehr (sonst reißt dir wieder alles). Im letzten "Dentin-"Brand fülle ich die Schrumpfung auf. Hört sich jetzt nach viel Arbeit an, aber das Auftragen dauert ja keine Minute bis auf den Brand mit der Schneide. Jetzt alles Ausarbeiten also Form, Stuktur, Kontrolle im Arti ect. Glanzbrand. Stümpfe ausstrahlen und noch mal im Arti kontrollieren ob die Feuerfesten-Stümpfe auch keine Bisserhöhung erzeugt haben. Glanz mit Gummis einstellen und fertig!

Viel Erfolg, Ceramix

Ps:Für das Pin-Modellsystem von Girrbach gibts ne ganz gute "Dublierküvette" damit sind auch fix die Stümpfe hergestellt.
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Mach dir lieber vernünftige Goldinlays!! Mein Chef sagt zu Keramikinlays immer:

Und sie schwimmen in einem Meer von Kunstoff!!!!

Und er hat recht. Der einzige Vorteil ist die Astetik, sonst nicht!!!
Und ob man auf nen 4`er ein Keramikinlay braucht halt ich persönlich auch für sehr fraglich!!!! Sollte der Defekt etwas größer sein kann man sicherlich auch ein überpresste Zirkonkrone machen. Habe damit schon sehr gute Erfahrungen gemacht.

Also, nochmal drüber nachdenken!!
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Gold ist das langlebigste was du dir einsetzen kannst, nach einer guten Amalgamfüllung so weit ich weiß. Brauchen wir nicht drüber streiten!

Ich würde mir jedoch auf einem 9er immer noch ein geschichtetes Inlay machen. Ästhetik hin oder her. Ich will keine Metalle im Körper haben. Und kommt jetzt nicht mit guter Legierung oder Galvanoinlays. Kein Metall ist das beste Metall im Körper!

Und ZirkonTEILlkronen halte ich für absoluten Schwachsinn. Dann lieber ne Vollkeramikteilkrone (geschichtet). Wenn die gut gemacht sind und gut verklebt werden halten die ewig! Da ergibt sich dann auch die einzige Ausnahme, nämlich zu tief gepräppte Zähne weit unterm Sulkus. Da kann man dann nicht mehr sauber verkleben und sollte Zementieren.

Gruß, Ceramix
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Gut gut!!!
Aber wenn du schon sagst du willst kein Metall im Mund, dann bitte auch so erlich sein und sagen kein Kunstoff!!! Oder??
Und dieses Metallgeschwafel ist auch schon laaange überholt!!!! Jede liegierung hat einen Zytologischen Test hinter sich, das Ergebnis ist ja dann auch ersichtlich!!!!!
Auch was die freisetzung von irgendwelchen Metallionen ect. angeht find ich wirklich seehr Grenzwertig!!
Ist bei Grünkohl oder Schnitzel eigenlich auch ein solcher Test gemacht worden?? Ich Hmmmm???
Und warum sind den Zir.Teilkronen schwachsinniger als Geschichtete???

image
[bearbeitet von DerHahn am 01.11.2008 um 20:39 Uhr]
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Wie lange leitet Metall Strom? Bis es vollends oxidiert oder die Sonne zum roten Riesen wird und uns alle verschluck. Laut unserer Experten dauert das noch etwa 5.000.000.000 Jahre. Wie lange gibt Kunststoff Schadstoffe ab? 1,2 oder meinetwegen 3Jahre? Ich wähle das kleinere/kürzere Übel!

Mal im Ernst! Du hast ja recht! Aber wo sind die metall/kunststofffreien Alternativen?

Und das mit den Tests kannst du ja mal komplett vergessen!!! Wie werden die denn gemacht? Die testen das alles für sich! Wenn ich ein legiertes Metall im Labor in künstlichen Speichel lege, ist dies was anderes als wenn ich bei dem 50jährigen Herrn Mustermann, der täglich 13 verschiedene Medikamente nimmt und 2 Schachteln Malboro raucht, die gleiche Legierung in ein „Kriegsgebiet“ einsetze!

Wenn du da irgendwas über ne Metastudie weißt lass es mich wissen! Dann werde ich evt. in bestimmten Indikationen wieder Metall empfehlen aber bis dahin... Wenn dir dazu ein anderer guter Artikel bekannt ist, der nicht von Legierungsherstellern finanziert oder „in Auftrag gegeben wurde“ bin ich ebenfalls ganz Ohr!


Wir sind uns doch einig, dass es Probleme oder eventuell sich daraus .... sei es durch schlechte Verarbeitung oder ungeahnte Kombinationen verschiedenster legierter Metalle oder ... ach was weiß ich... geben könnte...?

Und es ist nicht die reine Möglichkeit der Freisetzung von Metallionen sondern es sind die Patienten die sagen, dass alles nach Essig schmeckt die mich stutzig machen. Die könnten wahrscheinlich nen MP3-Player zum aufladen am Esszimmer anschließen wenn wir endlich einen USB-Port an die Brücke anbauen würden.

Doch zu den Teil-Zirkonkronen! Das kostet unnötig Geld. Gut wenn du es verkaufen kannst... hau rein! Aber wo zu??? Ich kann das schöner, besser, mindestens genau so präzise (nein momentan immer noch besser!!!) aus Schichtkeramik machen! Und wenn’s richtig verklebt wird hält dies mindestens genau so lange! Es ist Schwachsinn eine Halbschale aus Zirkonoxid zu fräsen und die okklusalen Ränder dann doch zu schichten/pressen... für was? Damit es nicht durchbricht? Bitte...! Da bricht gar nichts. Wenn überhaupt platzt die Keramik vom Zirkon ab. (Bis auf die Ausnahme wenn’s nicht trocken verklebt werden kann, versteht sich“)

Und zum Grünkohl, den gibt’s 3-4 mal im Jahr und der ist nach spätestens 2 Tagen raus. Meine Brücke, mmmh, ja die macht keine Blähungen aber die ist, wenn sie einen guten Randschluß hat (also wie immer image )und nichts passiert fast so lange drin wie die Sonne nicht zum roten Riesen wird! image image image

Gruß Ceramix

[bearbeitet von Ceramix am 02.11.2008 um 03:50 Uhr]
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