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Inlay selber schichten ???


Zitat:
am 02.11.2008 um 03:48 schrieb Ceramix:

Es ist Schwachsinn eine Halbschale aus Zirkonoxid zu fräsen und die okklusalen Ränder dann doch zu schichten/pressen... für was? Damit es nicht durchbricht? Bitte...! Da bricht gar nichts. Wenn überhaupt platzt die Keramik vom Zirkon ab. (Bis auf die Ausnahme wenn’s nicht trocken verklebt werden kann, versteht sich“)


Hallo Ceramix,

ich gebe dir völlig Recht. Ich habe 1 mal auf Zirkonschalen geschichtete Inlays gemacht. Sinnvoll hin oder her, sie sehen im Mund katastrophal aus - wie reingeklebter Kaugummi. (Jedes Goldinlay ist da schöner!) So furchtbar, dass wir sie dem Patient geschenkt haben, da er sie gar nicht so schlecht fand. War vertretbar, da man sie auf 6 und 7 sowieso nicht gesehen hat image



Zitat:
am 02.11.2008 um 03:48 schrieb Ceramix:

Meine Brücke, mmmh, ja die macht keine Blähungen aber die ist, wenn sie einen guten Randschluß hat (also wie immer image )und nichts passiert fast so lange drin wie die Sonne nicht zum roten Riesen wird! image image image


Würde dies mal stark anzweifeln, da die Mundhygiene doch ein SEHR entscheidender Faktor für die Langlebigkeit ist! image
(Guter Randschluß ist hoffentlich selbstverständlich!!!)


Aber noch was Anderes, gehört ja quasi auch hierher:
Was hälst du von Veneers, welche anstatt auf Einbettmassestümpfe auf Platinfolie geschichtet sind? Eignet sich dieses Vorgehen auch für kleine Eckchen, die abgeschlagen sind, ohne dass etwas gepräppt werden muss?(10jähriger Patient, unterer 1er)

Gruß dentina
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Wèishéme nánrén bùnéng cōngmíng he shuai de? -Ránhòu tāmen jiāng shì nurén!

Hallo Ceramix!!
Wir müssen uns echt mal treffen!! Wird bestimmt lustig.. und teuer( je nachdem wo wir was Essen!!).
Es gibt halt keine Alternativen außer Keramik und Kunstoff!!! Da sind wir uns einig!!
Ich hatte mal eine Patientin, die hat, nachdem wir ihr eine große Metallkeramik Brücke eingetzt haben, fremde Stimmen gehört!! Ist echt wahr!!
Nach mehreren Kontrollbesuchen haben wir Sie dann nicht mehr gesehen. Später , ca. 4 Monate, stellte sich dann heraus das Sie sich ein Zimmer in der Geschlossenen gemietet hatte. Hatte echt ein schlechtes gewissen, ob das von meiner Arbeit kommt??!!
Und die Geschmacks-Irrungen hab ich auch schon gehabt. Patient war neu bei uns in der Praxis. Hatte sich vor kurzer Zeit den ganzen OK sanieren lassen. Klagte über einen säuerlichen Geschmack seitdem. Mein Doc hat sich dann erstmal auf die suche gemacht..und siehe da....Randspalt, da konntest du 1 Kilo Kokain drin schmuggel.
Der andere Zahnarzt hatte die Kronen mit Havard eingesetzt. Schonmal probiert?? Schmeckt herrlich nach Zitrone!!!
Da ich der Meinung bin das eine Versorgung langlebig sein muß ist Gold das erste Mittel!!!! Was nutzt mir eine Keramikfüllung die zwar " Unsichtbar " ist, aber durch den Qualitativ schlechten Randschluß( der aus Kunstoff besteht) gammelt, und der Patient nach 2-3- Jahren wieder auf dem Stuhl sitzt und dann schließlich doch eine Krone bekommt. Aus Nem weil er ja vor 2-3 Jahren richtig die dicken Zettel auf den Tisch gelegt hat. Und sich jetzt nur die Kassenleistung leisten kann!!
Es macht echt riiiiiiesen Spaß mit dir zu diskutieren!!



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Ich habe hier was für euch, hoffe dass der link so funktioniert, und ihr dann 40 Minuten durchhaltet.
In dem Video Keramische Restaurationstechniken erklärt Dr. Gernot Mörig ganz schlüssig den Unterschied zwischen Gold- und Keramikinlays oder -onlays.

Gruß dentina


[bearbeitet von dentina am 02.11.2008 um 20:22 Uhr]
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Wèishéme nánrén bùnéng cōngmíng he shuai de? -Ránhòu tāmen jiāng shì nurén!

So, ich bin vom „Baum“ wieder runter.
Wir sollten froh sein, das wir so eine reichhaltige Palette an Versorgungsmöglichkeiten (ich mein jetzt nicht die bescheuerten tausende Legierungen die nur deswegen gemacht werden, damit man >Anbieter< die auch hat) hat.
Ich denke, an die Möglichkeiten der Metalllegierungssysteme, an Reinmetalle (Feingold Titan) Keramiken und Kunststoffe.
Sicher sind die nicht in jedem Fall unproblematisch, es gibt z.B. auch Goldallergien (kommt in der Rangfolge so hinter Nickel- und Cobaltallergie) , aber nur in so geringem Maße, dass man sie in der Praxis vernachlässigen kann. Für den Betroffenen ist es sicher dramatisch.
Eine Titanallergie ist bis heute, meines Wissens nach nicht bekannt.
Wenn wir aber jetzt anfangen alles zu zerreden, und das machen wir hier gerade (natürlich provoziere ich da auch mit meinem Einwurf der Keramiklöslichkeit), dann berauben wir uns selber vernünftiger Materialien, die wir unbedenklich verarbeiten können.
Nickel ist hierfür ein Paradebeispiel, das wurde solange verteufelt, bis es keiner mehr haben wollte, in Deutschland. Woanders wird das Zeug Tonnenweise verkauft.
Die Nickelaufnahme durch Lebensmittel, ist weitaus größer, als sie durch Zahnersatz seien könnte. Der berühmte 50jährige mit seinen 13 Medikamenten und den 2 Packungen Malboro, der hier ja auch schon herhalten musste, nimmt durch die Menge Zigaretten ein Vielfaches an Nickel auf, was er durch Zahnersatz aufnehmen könnte.
Und das geht dann auch noch in die Lunge, und nicht in den Verdauungstrakt, wie beim ZE.
Die bekannten Metalllegierungen und Reinmetalle haben sich bewehrt in der Zeit, als es noch keine Vollkeramik gab. Warum sollten die jetzt schlechter sein?
Und weil ich jetzt schon wieder am ersten Ast des „Baumes“ angekommen bin, höre ich jetzt auf.
Die Raucher unter Euch können jetzt nach draußen gehen und sich Eine reinziehen.
Buchmacher


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@Dentina: So bald ich Zeit finde schau ichs mir an!

@DerHahn: Gib doch mal ein Inlay bei mir in Auftrag und schau dir den Randschluß dann im Mund an! image

Stimme dir ja zu das vergossene Goldlegierungen pauschal etwas besser sind. Wenns um den Randschluß geht Aber meine Inlays sind auch gut. Kann man allerdings nicht pauschalisieren. Ich habe da schon Dinger gesehen. Am allerbesten gefallen mir immer die gefrästen die nie im Labor waren.

Uiuiui, ich meine die Veneers die mir neulich wieder auf einem Vortag als Vorherbild gezeigt worden, das waren Kacheln. Das hatte mit zahntechnischer Arbeit nichts zu tun da war ein Fliesenleger am Werk und nicht mal ein guter. Wenn also der Abdruck stimmt (was er ja bei Gold auch muss) sitzen gut gemachte geschichtete Keramikinlays wie eine eins. Da ist kein Meer aus Kunststoff unter!

Und wenn Ihr das mit dem Randspalt durchziehen würdet dann wären gegossene Inlays nicht das Mittel erster Wahl! Amalgam ist besser aber da schreien alle auf. Genau so geht es mir bei Metallen auch!

Oder ihr müsstest Goldinlays hämmern und zwar im Mund. Hab son Ding auch noch nie gesehen aber das soll dann wirklich dicht sein. Da ist nicht mal Zement zwischen so weit ich weiß. Da wird das Reingold irgendwie stück für stück in den Zahn gehämmert und gut (hab davon aber so gut wie keine Ahnung wie ihr ja lesen könnt! Macht dann auch der Zahnarzt!)

Gruß, Ceramix
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Nur mal so nebenbei, die Keramiken gehen auch in Lösung, auch Zirkon und Yttrium und daraus besteht ja wohl das Zirkondioxid, das da verarbeitet wird. Und was das Yttrium angeht, da weiß man auch noch nicht so sicher, was das macht.
Wie gesagt, nur mal so nebenbei!
Buchmacher
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Kleiner Nachtrag zum Yttrium:
Ich meine, man weiß nicht genau was das Yttrium, das in Lösung gegangen ist im Körper anstellt!
Beim Zirkon geht man davon aus, dass das „ein toter Hund“ ist, und keine schädigende Eigenschaften hat.

[bearbeitet von Buchmacher am 04.11.2008 um 15:30 Uhr]
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@ Buchmacher
Nun wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen. Zweifeln kann man bei allen Materialien, die wir im Labor verarbeiten. Als ich Anfang der 90 er mit gegossenem Titan auf den Markt ging war es noch extremer mit den Skeptikern, besonders aus der edelmetallverarbeitenden Industrie, die einfach ohne Begründung behaupteten, Titan kann man nicht vergiessen. . Eine dieser Edelmetallfirmen macht heute für ihr Fräszentrum Werbung, daß die Renaissence des Titans gekommen ist. Kollegen in meinem Umkreis haben derartige Negativwerbung über das Material betrieben, daß man bei sehr vielen Zahnärzten kein objektives Werkstoffkundegespräch führen konnte. Das waren Kollegen, die sich mit Titan gar nicht befasst haben. Das brauch ich Dir ja nicht zu sagen, bist ja selber Titanpionier.Heute haben wir den Werkstoff Zirkondioxid, ein hervorragendes Material, das keinen Vergleich mit anderen Biomaterialien scheuen braucht. Alle, die es verarbeiten, werden mir bestimmt recht geben. Ich habe bisher noch nicht einen Rückläufer im Labor gehabt, weder wegen Unverträglichkeit noch wegen Fraktur oder Chipping der Keramik. Mit eigener Herstellung begann ich vor 2 Jahren. In den Jahren 2001-2005 habe ich im Fräszentrum ein paar Gerüste aus gehipptem Material fräsen lassen. Dort gab es auch keine Probleme. Ich finde man sollte das Zirkon nicht zerreden, es ist phantastisch und absolut biokompatibel. Mit NEM und Gold haben wir uns doch auch arrangiert, obwohl man bei den Materialien viel mehr ins Grübeln kommen sollte, ganz zu schweigen von unseren Kunststoffen.
So long CD
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Moin Chrisdent
Es ist immer schön, wenn ein Dorf eine Kirche hat, und die soll man auch da lassen.
Du hast vollkommen recht, was die Geschichte mit dem Titan angeht, desgleichen mit Zirkondioxid.
Ich kann aber das Gesülze mit diesen schrecklichen Metallen und den daraus produzierten Legierungen, die Reihenweise die Leute umbringen nicht mehr hören.
Es wird hier so getan, und in der Fachpresse ist das auch zu verfolgen, als ob Alles nur noch aus Zirkonoxid Gemacht wird.
Es ist nur ein ganz geringer Anteil, von unter 10% der Arbeiten, die aus Zirkonoxid hergestellt werden.
Wenn hier also erzählt wird, dass die Metalle und deren Legierungen die Leute umbringen oder bestenfalls in die Klapse bringen, dann darf ich ja auch mal darauf hinweisen, dass die Keramiken löslich sind, und jetzt setz ich noch einen oben drauf, die Malfarben, die da drauf geschmiert werden, gehen auch in Lösung und das sind Metalloxide und da solltet ihr euch mal anschauen, von welchen Metallen und dazu wünsch ich euch dann viel Spaß!
Buchmacher
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Zitat:
am 04.11.2008 um 17:17 schrieb Buchmacher:

Es wird hier so getan, und in der Fachpresse ist das auch zu verfolgen, als ob Alles nur noch aus Zirkonoxid Gemacht wird.
Es ist nur ein ganz geringer Anteil, von unter 10% der Arbeiten, die aus Zirkonoxid hergestellt werden.
Buchmacher


Zurzeit liegen die Arbeiten, die aus Zirkon gefertigt werden bei 7 Prozent.
Schlägt man aber eine Fachzeitung auf, springen einem die Zirkonklamotten zu 90 % entgegen.

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