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Sind zuviel Überstunden strafbar

Zahntechneger schrieb:
Hallo - blos ganz kurz
Durchhalten und Geld verdienen - besser als 24 h Freizeit
Gruß ZTN

Wenn ich sowas schon lese...

Man soll dem Chef also seine Lebenszeit kostenlos hergeben (denn genau das tut man wenn Überstunden nicht ausgeglichen werden), sich so richtig schön kaputt arbeiten ohne Dank?

Während ebenjener Chef in Saus und Braus lebt? Ich habe noch nie einen Chef getroffen der bescheiden lebt. Daraus schließe ich, man kann mit Zahntechnik sehr sehr viel Geld verdienen, es wird nur nicht gerecht an die Arbeitnehmer weitergereicht oder genug Leute eingestellt damit jeder pünktlich Schluss hat.

Lasst Euch doch nicht verarschen Leute! Ausbeutung gibt es nur solange es Leute gibt die sich ausbeuten lassen! Fast alle ZTs hier im Forum heulen rum wie schlecht es ihnen geht aber dass es ja so sein müsste und dass man nichts ändern kann. NEIN! Es muss nicht sein! Wenn jeder Angestellt morgen sagt ich mache keine Überstunden dann ist sofort Schluss damit! Wenn kein Angestellter mehr mehr macht als an einem 8h Tag möglich ist dann können Chefs ihren Ärzten auch sagen dass es nicht anders geht und dann müssen die Ärzte das ebenfalls akzeptieren.

Wacht auf Zahntechniker! Wehrt Euch! Nur wenn alle mitmachen wird sich was ändern!

Bedenkt mal dass Preise auf dem Arbeitsmarkt genauso entstehen wie auf jedem anderen Markt. Schlechte Bezahlung (und schlechte Arbeitszeiten) gibt es nur  solange sich Leute finden die eine schlechte Bezahlung akzeptieren.

Und wenn ihr denkt es gibt keine Alternativen, dann irrt ihr. Ihr könnt genausogut Herzschrittmacher zusammenbasteln oder Straßenbahn fahren usw. Dafür bekommt ihr mehr Geld und habt immer pünktlich Schluss. Klar sind das keine anspruchsvollen Jobs aber ihr müsst überlegen was ihr wollt.

Seid ihr auf der Welt um Euren Chef reich zu machen oder um ein gutes Leben zu haben?

Und habt keine Angst vor der Arbeitslosigkeit. Was ist denn ein Job wert wenn man kein Leben mehr hat? Was ist mehr Geld wert wenn man es nie ausgeben kann?

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Freundchen, jetzt hör mal auf, hier so eine miese Stimmung zu verbreiten !

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Ich war viele Jahre beim zweitgrößten deutschen Konzern beschäftigt. Dort hat es sich (sicherlich aus gutem Grund) wie folgt verhalten:

- Bei einer täglichen Arbeitszeit >10 h wurde man automatisch beim Ausloggen bei der Zeiterfassung dem Werkschutz gemeldet

- Gleichzeitig bekam der Betriebsrat Bescheid

- Der Chef bekam bei mehrmaligen Vorkommen dieser Überschreitung bei seinen Untergegebenen eine Abmahnung. D.h. der Chef konnte sich nicht rausreden, dass er niemanden gezwungen hat, länger zu bleiben. Die Konsequenz war dann nämlich vielmehr: Der Chef konnte/musste einen zwingen, die Arbeit liegen zu lassen und nach spätestens 10h nach Hause zu gehen.

Soweit ich mich daran erinnere (ist schon viele Jahre her) war das Hauptproblem für die Chefs, wenn ein Mitarbeiter einen Unfall hatte (während der Arbeit, oder auf dem Weg von/zur Arbeit) - wenn hier herauskam, dass das Arbeitsschutzgesetzt regelmäßig bei diesem Mitarbeiter nicht eingehalten wurde (der Unfall also vielleicht geschah, weil der Mitarbeiter überarbeitet war), dann war der Chef bereits mit einem Bein im Gefängnis.

Da es sich um einen Konzern mit weltweit knapp 500.000 Mitarbeitern handelt und natürlich Gewinn orientiert arbeitet, gehe ich davon aus, dass keine dieser Regelungen auf Freiwilligkeit basierten.

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Ja, so ist es . Überstanden kann man nicht anordnen wie man lustig ist. Aber das ist in der Dental-Branche wohl nie angekommen. Ein Blick ins BGB genügt. Und das lernt jeder ZTM auf der Meisterschule. Von ZA sollte man verlangen können, dass sie sich da auch auskennen.

Man muss nicht heiliger als der Papst sein, aber es sollten einem als Arbeitgeber auch die Konsequenzen bewusst sein.

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Noch gilt das nur für bestimmte Branchen und Geringversicherte, aber bestimmt wird dieses Gesetz noch "verfeinert".

Die Intension ist jedenfalls die Einnahme der Steuern. Und da ist die Zahntechnik dann nicht ausgeschlossen.

 

Mindestlohn: Checkliste für Unternehmenwww.dmp-wpg.de/wp-content/.../10/Checkliste-Mindestlohn-2015.pdf                   in der Anlage  

 

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Osfrontale, ich kann nicht ganz folgen. Was hat der Mindestlohn mit dem Arbeitszeitgesetz zu tun? Das Arbeitszeitgesetz gilt grundsätzlich für alle Arbeitnehmer, unabhängig davon ob Arbeiter, Angestellter, Aushilfe, etc. Was Du eventuell meinst, dass im Zuge des Mindestlohngesetzes eine Arbeitszeiterfassung in bestimmten Fällen zwingend vorgeschrieben ist?

Aber selbst wenn: Nur weil eine Arbeitszeit vielleicht nicht systematisch erfasst wird (werden muss), ist im Fall der Fälle das Problem trotzdem für den Betrieb/Chef da, denn häufig kann ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz ja auf andere Art und Weise nachgewiesen kann (Unterschriften zu bestimmten Uhrzeiten auf Auftragszetteln, Log-Zeiten am Computer, Einzelverbindungsnachweise des Handys, Fahrtenbuch des Firmenwagen, etc.). So doof kann man manchmal gar nicht denken...

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Lies mal zwischen den Zeilen!

 

Um an Steuern zu kommen, ist es nötig, dass alle Zeiten erfasst werden -> DOKUMENTATION : Auch die Überstunden!

 

Erst für bestimmte Berufsgruppen. Wenn dann alles läuft kommen die Nächsten dran.

 

Ist natürlich auch voll in Ordnung, aber was das für unsere Berufsgruppe bedeutet, brauch ich nicht erst erläutern.

Ein guter und kluger Arbeitgeber sorgt dafür, dass die Arbeitszeiten für alle stimmen.

 

Und der Zoll braucht natürlich auch sein Betätigungsfeld!

Wenn der erst mal Wind bekommt, dass da bei der Arbeitszeit was anrüchig ist, kommt er ganz schnell vorbei.

Sogar auf anonyme Anzeigen.

 

 

 

 

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Die gesetzliche Lage ist eindeutig . Du darfst maximal 10 Stunden am Tag , 48 Stunden max. In der Woche beschäftigt werden. Arbeitest du mehr , und dein Chef unterbindet das nicht macht er sich strafbar. Das  gleiche gilt auch für die Pausen , auch Ruhezeit genannt die eingehalten werden muss. Das hat auch seinen Grund . ich selber bin seit 46 Jahren Techniker und bin seit 27 Jahren selbstständig. Schon als Techniker habe ich meine persönlichen Interessen zurückgestellt ,wenn viel Arbeit da war, in den boomjahren 1975,76 haben wir wochenlang 14 Stdund mehr gearbeitet , in meiner Selbstständigkeit sind 16 stundentage , um Fehlzeiten kranker Mitarbeiter  zu kompensieren ,.mnormal , normal gewesen . Der Preis dafür ist extrem hoch h ,Diabetes, Herzinfarkt ,Schlaganfall, Depression um nur einige zu nennen . Um das zu verhindern. Gibt es diese Gesetze .  Meine Mitbewerber handeln unverantwortlich wenn sie ihre Mitarbeiter zu lange arbeiten lassen. 

Die Dänen sind Ich hier vorbildlich . Überstunden sind verpönt und werden in der Regel nicht toleriert auch nicht hat für die Führungsetagen. Um 17 Uhr ist Feierabend. 

 

 

 

 

 

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Wir befinden uns mit der Zahntechnik bekanntlich in einem Niedriglohn- Segment. Bei zu vielen Überstunden kommt man hier möglicherweise sogar unter Mindestlohn, dann macht sich der Arbeitgeber tatsächlich strafbar.

 

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