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Teil- oder Vollzeit Meister?

Hallo Leute.

Nach 15 Jahren Ärger im Praxislabor überlege ich, wo und wie ich die Meisterprüfung machen soll. Hätte gern ein paar Meinungen zu Schulen wie Ronneburg wegen Vollzeit oder SDS wegen Teilzeitmöglichkeit. Mir wurde auch Frankfurt an der Oder empfohlen. Aber wenn ich meine Stelle kündige und nur zu ein paar Kursen fahren kann, wo ist da die Übungsmöglichkeit??
Kann mir jemand aus eigener Erfahrung berichten? Wäre super.
Danke.


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wieso willst du, wenn du aus bayern bist nach frankfurt?

münchen wäre doch auch eine möglichkeit oder?

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Ich kann dir auf jeden Falls SDS empfehlen, du wirst super auf die Prüfung vorbereitet. Verdienst natürlich weiterhin dein monatliches Geld, da du noch normal arbeitest....

In der Meisterschule wirst du oft verrückt gemacht, extern kannst du deinen gewohnten Stiefel durchziehen, was mir persönlich schon sehr lieb war.

Aber bei SDS bekommst du aussedem auch super Tipps für deine täglichen Arbeiten.
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Danke für die schnellen Antworten.

Da sich eine Teilzeitschule mit Weiterbeschäftigung mit meinem super tollen Chef auf keinen Fall vereinbaren lässt, müßte ich sowieso kündigen. Hab ein paar Bekannte, die die Schule in München gemacht haben und mir nichts positives berichten konnten. Deshalb kam ich auf Frankfurt oder Ronneburg. Da ich dann ein halbes Jahr daheim wäre, ist vielleicht die Vollzeitlösung die sinnvollere?? Hätte dann auch keine Möglichkeit zu üben oder irgendwas für die Prüfung herzustellen.
Muß man eigentlich bei Vollzeitschulen zusätzliche Kurse belegen oder reicht der Unterricht aus? In welchem Rahmen kriegt man das Material zur Verfügung gestellt? In München angeblich nur den Gips. Wieviel Edelmetall benötigt man ca für die Arbeiten?? Werden die Geräte für die Prüfung zur Verfügung gestellt? Mein ehemaliger Chef mußte sogar seinen Keramikofen mitnehmen.

Danke und einen schönen Abend noch.

Gruß
Ingotec
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Zitat:
am 16.02.2009 um 20:19 schrieb ingotec:

Danke für die schnellen Antworten.

Da sich eine Teilzeitschule mit Weiterbeschäftigung mit meinem super tollen Chef auf keinen Fall vereinbaren lässt, müßte ich sowieso kündigen. Hab ein paar Bekannte, die die Schule in München gemacht haben und mir nichts positives berichten konnten. Deshalb kam ich auf Frankfurt oder Ronneburg. Da ich dann ein halbes Jahr daheim wäre, ist vielleicht die Vollzeitlösung die sinnvollere?? Hätte dann auch keine Möglichkeit zu üben oder irgendwas für die Prüfung herzustellen.
Muß man eigentlich bei Vollzeitschulen zusätzliche Kurse belegen oder reicht der Unterricht aus? In welchem Rahmen kriegt man das Material zur Verfügung gestellt? In München angeblich nur den Gips. Wieviel Edelmetall benötigt man ca für die Arbeiten?? Werden die Geräte für die Prüfung zur Verfügung gestellt? Mein ehemaliger Chef mußte sogar seinen Keramikofen mitnehmen.

Danke und einen schönen Abend noch.

Gruß
Ingotec


Ich würde sagen, dass man bei Vollzeitschulen keine Kurse mehr belegen muss, der Unterricht reicht aus!
Bei den meisten Edelmetallherstellern kriegst du ein Konto für die Meisterschulzeit mit einem Kredit von ca 10.000 Euro über das du während der Meisterschule verfügen kannst, zahlen musst du erst am Ende der Meisterschule, d. h. du hast schon mal da keine Kosten.
Geräte sind alle da Keramiköfen mehr als genug, das ganze Labor samt Einrichtung kannst du während der Prüfung benutzen, wie während der Meisterschulzeit auch, da finde ich ist der nächste Vorteil, du machst in dem Labor Prüfung, in dem du ein Jahr Schule hattest, ein riesen Vorteil wie ich finde, da du schon alles in und auswendig kennst.
Material wird eigentlich alles gestellt Kfo Kunststoff Drähte Gips Wachst, nur die teuren Sachen halt nicht wie Silikon, die musst du selber kaufen.

Keramikofen selber mitbringen? wann war das?

Gruß
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Also ich war als Vollzeitschüler in Freiburg. Um es vorweg zu nehmen, es war die beste Zeit in meiner beruflichen Laufbahn. Man konnte sich voll und ganz auf die Schule konzentrieren und es war ein bischen wie ein Studentenleben. Es muss natürlich finanzierbar sein. Ich habe BaFög bekommen und zusätzlich hatte meine Partnerin gearbeitet.

Das einzige, was ich Verbrauchsmaterialien selber bezahlen musste waren Silikone (Modellherstellung), Legierungen und Fräser. Alles Andere wie Einbettmassen (Weber), Wachse, Gipse, etc. gab es kostenlos von der Industrie.
Darüberhinaus wurde mir von DeguDent ein F1 und ein Austromat 3001für die gesamte Schulzeit kostenlos für zu Hause zur Verfügung gestellt. Sämtliche Geräte in der Schule konnten natürlich kostenlos benutzt werden.

Fazit: Tolle Schule (habe sehr viel gelernt), geile Zeit und schöne Stadt, daher einfach nur zu empfehlen. Man darf allerdings nicht vergessen, das mich der ganze Spass (ohne Verdienstausfall) ca. 20 Tsd. € gekosten hat, da ich auch kein Labor im Hintergrund hatte, welches mich hätte unterstützen können.

Hier der Link: Gewerbeakademie Freiburg

OlBo
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Der Dentalmarkt ist mittlerweile ein Swinger-Club. Jeder mit jedem und doch nicht richtig ! (OlBo 2009)