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28er Aufstellregeln

Hallo!
Hat jemand von euch Aufstellungsregeln (ohne Kalotte) fürn 28er?
Oder weiß jemand wo ich welche finden kann?
Vielen Dank für eure Hilfe!

Grüße Hendry
image Nach welcher Methode möchtest du denn aufstellen? Gerber, Gysi, Gutowski, Mahnke, TIF, APF? Gruppenführung oder Eckzahnführung? Es gibts dazu soviele Methoden und Meinungen zum 28er, dass man sich vorher sicher sein sollte was man möchte.
Einfach nur zwei Brezeln oder die Highendvariante nach Gutowski. image
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Ich zocke 3Shape

Aufstellregel!!?
Gysi gilt ja auch nur bei intakten Lagern OK wie UK!
Aber jetzt lehne ich mich schon zu weit aus dem Fenster, oder Kollegen??
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Kann sein!!!!!!!
image
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Aufstellregeln ? Die sind doch in jeder Gemeinde anders und richten sich nach dem Studienjahr des Behandlers und dem herrschenden Wetter im Bundesland. Werden sie genaustens befolgt und in mühsamer Arbeit umgesetzt erfolgt nach der Fertigstellung in der Praxis grobes Einschleifen mit großen Fräsen oder der Patient entscheidet sich für eine andere Zahnfarbe.

Nimm die "Aufstellung mit Glasplatte". Ältere ZT`s kennen die noch !

ZTN
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Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen

Hier

ein kurzer Überblick über die Funktionsweise der verschiedenen Okklusionskonzepte. 

Das von ZN vorgeschlagene Erstellen der Kau- oder Okklusionsbene auf der Glasplatte erfolgt - WICHTIG - unter Berücksichtigung der Bipupilarlinie und der Camperschen Ebene, erfolgt parallel zu diesen ( findet bei der balancierten Okklusion Anwendung ). 
Die Seitenzähne werden jeweils mit ihrer Zentralfissur in Richtung auf der zuvor auf dem Modell angezeichneten Kieferkammmitte aufgestellt. 

Aufgestellt wird zuerst der Ok wie folgt: 

- die beiden Einser werden ihrer Länge nach den Informationen der Bissnahme entsprechend aufgestellt , die Schneidekanten liegen voll auf der Glasplatte auf, die Labialflächen zeigen in die Umschlagfalte. 
- die Lateralen werden um ca. einen 1/2 -1mm kürzer aufgestellt, haben also auf der Platte keinen Kontakt, können leicht zurückversetzt und mit einer leicht angewinkelten Achse aufgestellt werden. 
- Die Eckzähne werden erst einmal positioniert, nur um den 1. Prämolaren ihre Fach vorzugeben. Die Zahnachse von labial gesehen ist senkrecht, der Zahnhals steht leicht hervor, die Schneidekante überragt auf der Glasplatte die der Einser sowie der restlichen Zähne.. 
- der Prämolar wird positioniert, senkrecht ausgerichtet. Um seine Länge auf der Glasplatte ermitteln zu können, muss nun der zuvor aufgestellte Eckzahn zeitweise entfernt werden, die bukkalen Höcker des 1. Prämolar liegen zusammen mit den Inzisalkanten der Einser auf der Platte auf, die palatinale Höcker haben keinen Kontakt. 
- die 2. Prämolaren werden mit ihrer Zahnachse senkrecht aufgestellt, beide Höcker finden jeweils auf der Platte Kontakt. 
- der 1. Molar wird mit allen 4 Höckern in Kontakt zur Platte aufgestellt. 
- beim 2. Molar finden nur die palatinalen Höcker Kontakt. 
- die Dreier werden nur in ihr Fach verlängert zurück gesetzt, setzten auf der Glasplatte also alle anderen Höcker ausser Kontakt . 

Die Spee-Kurve ist nun sehr schön sichtbar. 

So, 2ter Teil vllt. jemand anders - eventuelle Fehler sind auf das fortgeschrittene Alter zurückzuführen ;o) 
Gruß, 
jwh 



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Sehr geehrte und liebe Kunststoff- Prothesen-Bastler,
ich habe anno dunnemals bei Prof. Schreinemakers einiges gelernt. War dann vor vielen Jahren einige Male bei E.O.Mahnke (Gutowski war mir zu teuer) und habe mir viele,viele Symposien und sonstige Vorträge angehört.
Daraus habe iich mir dann quasi eine "eigene" Aufstell-Praxis gebastelt und arbeite bis heute recht erfolgreich damit. Ein geschultes Auge, das hilft bei der Beratung des Patienten (Farbe und Form) und bei den Anproben bin ich meist auch dabei. Ich weiß echt nicht wieviel Patienten mit meinen "Waffeln" rumlaufen. Auf jeden Fall kann eine quasi-eigene Entwicklung einer Aufstell-Methode sich aus den verschiedenen Theorien zusammensetzen. Im übrigen - meist wird fast nur über die AUFSTELL-Methoden referiert, Abbildungen von Modellen mit schönen Markierungen sind nicht mehr zu zählen. Aber zur Anprobe gehört letzendlich auch die Fertigstellung, die maximal die Anprobe wiedergeben sollte. Und hier kann unheimlich viel versaut werden, die beste Anprobe kann als fertige Arbeit einfach daneben liegen und dann kommt die hier schon zitierte große Fräse etc. bei Doc. Auch die Fertigstellung gehört zur Herstellung einer Prothese und hier sollte jeder KU-Kollege darauf achten, daß nicht ausgerechnet dabei gespart wird. Ich muß hier nicht deutlicher werden, aber sehr gute Kunststoffe z.B. sollten selbstverständlich sein und auch die Fertigstellungstechnik. Es gibt nach der Incorporation keinen schöneren Moment, als das zufriedene Gesicht des Patienten und sein DANKE (neben der Honorierung) !

herzlichst grüßt
juw. image image
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dentamigo

 

Zitat:
am 27.04.2010 um 21:05 schrieb Weiss: 


Ich weiß echt nicht wieviel Patienten mit meinen "Waffeln" rumlaufen.
 



Sind ja eigentlich auch meist wehrlos.. 
 


 

Zitat:
am 27.04.2010 um 21:05 schrieb Weiss: 
Im übrigen - meist wird fast nur über die AUFSTELL-Methoden referiert, Abbildungen von Modellen mit schönen Markierungen sind nicht mehr zu zählen. Aber zur Anprobe gehört letzendlich auch die Fertigstellung, die maximal die Anprobe wiedergeben sollte. Und hier kann unheimlich viel versaut werden, die beste Anprobe kann als fertige Arbeit einfach daneben liegen und dann kommt die hier schon zitierte große Fräse etc. bei Doc. Auch die Fertigstellung gehört zur Herstellung einer Prothese und hier sollte jeder KU-Kollege darauf achten, daß nicht ausgerechnet dabei gespart wird.
 



Und ich dachte immer mit ihrem Kusto könnte man sparen?! 
Aber mal ehrlich, abgesehen von dem wieder mal gelungenen Einsatz der Eigenwerbung, hat der Kusto allgemein bei richtiger Verarbeitung in Relation zur Abdrucknahme, Bissregistrierung, schöner Markierung, Aufstellmethode doch &ual einen sehr geringen Anteil am Erfolg einer Arbeit, beweist er sich doch eher mit der Zeit. Die Arbeit ist für den Techniker definitiv fertig nach der Repositionierung in den Arti, .. um es mal so deutlich zu sagen. 
 
[bearbeitet von jackewiehose am 27.04.2010 um 23:21 Uhr]

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Mit besten Grüßen zurück: also erst mal ist das nicht "MEIN" Kusto" , 2. nenne ich in meinem Beitrag KEINEN Handels-Namen und 3. stimmt es nicht, daß schon mit der Reponierung auf das Modell die Arbeit für uns erledigt ist!
Erst nach einer gelungenen,problemlosen Incorporation zeigt sich der Erfolg einer Arbeit. Und man darf doch wohl darauf hinweisen, daß nur beste Materialien verwendet werden sollte und eine endgültige Paßgenauigkeit auch mit der Fertigungstechnik zusammenhängt! Der zahnlose Patient ist eh der Abhängigste von der Sorgfalt des ZA und des ZT.
Und der Begriff "Waffeln" wurde früher von uns immer gern scherzhaft benutzt. Die KU-Prothetik ist erst im Laufe der letzten 10-15 Jahre (Schätzung) zu einem ernst genommenen Bereich in der Zahtechnik geworden. Gottlob und zum Wohle des Patienten!

herlichst
juw. image image
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dentamigo

Moin!

Vielen, vielen Dank für eure Antworten!!! Und sorry, das ich mich hier so lange nicht gemeldet habe, aber ich hab in letzter Zeit immer so um die 80 Std./Woche gearbeitet.
Die Aufstellregeln die ich meinte: Man fängt mit den unteren 1ern an, dann gibt es noch so was wie ne Prämolarentangente.....usw....... keine Ahnung nach wem das war....ist einfach zu lange her und Totalprothetik war nie mein Spezialfach. Ok, aufgestellt bekomme ich einen 28er auch......aber ich hätte gerne die Regeln nochmal schriftlich.
Evtl. kann jemand von euch mit meiner schwammigen beschreibung etwas anfangen?

Grüße Hendry
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