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3d Drucker die richtige Auswahl treffen !

uiuiui.... da fühlt sich aber einer auf den Schlips getretenÜberrascht

Du hast wohl so`n Ding und ärgerst Dich jeden Tag drüber?

Ich erinnere mich nicht, hier oder anderswo Patienten verflucht zu haben, die ihren ZE im Ausland machen lassen. Aber ich vergesse auch viel, bin halt über 50.

Komm mal wieder runter, es ist Wochenende und schönes Wetter, spann mal aus !

Ich nehm derweil nochmal den Dremel und fräse ein paar Teleskope, die Friktion der Aussenteile stelle ich sowieso mit der Zange ein, und wie sagte ein ungarischer Kollege einmal zu mir nach der Politur seiner MGP mit der Zange in der Hand? : ``jetzt beginnt die eigentliche Arbeit an der Modellgussprothese``Cool

(das war ironisch gemeint, bitte nicht wörtlich nehmen!)

Ich wünsch`Dir ein schönes Wochenende

 

ps.: ach ja, danke für die Erklärung, ich freue mich für die Großlabore, die jetzt Funktionslöffel drucken können...

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Ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten beim Thema 3D Drucker.

 

Ich arbeite in der Dental-Industrie an der Entwicklung von Materialien für diese Drucker und stimme euch hier gerne in jedem Punkt zu.

...viel zu teuer

...viel zu umständlich

...etc.

Wie jemand guten Gewissens auf die Idee kommen kann, solch teure Technologie für Modelle, Funktionslöffel zu verwenden, verstehe ich selber nicht.

 

Aber ich bin auch Zahntechniker und bin einfach unendlich traurig, wenn ich sehe, wie sehr sich meine "Kollegen" in den Dentallaboren selbst informieren und mit welchem "Ehrgefühl" sie an die Herstellung von ZE gehen.

Bis hierhin bin ich nicht sauer, fühle mich auf den Schlips getreten etc., warum auch?

 

Sauer werde ich wenn ein Zahntechniker auf die Idee kommt einen 1200€ Drucker von Mediamarkt ohne zugelassenes Material für ZE zu verwenden.

Und meine Meinung dazu, du solltest auch sauer werden wenn jemand auf die Idee kommt.

 

Aber das war wirklich nicht böse gemeint.

Ich selber weiß wie in diesem Bereich Aufklärung betrieben wird (nämlich gar nicht) und bin damit nicht einverstanden.

 

Mein Apell an alle daher: bitte denkt nach und informiert euch richtig!


Schönes We

 

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Weil ich demänchst etwas die Produktivität meines Labor steigern möchte, habe ich noch einmal zum Thema CAD/CAM Modellguß recherchiert und habe dazu folgenden Artikel gefunden:

http://www.ztm-aktuell.de/kollegentipps/story/modellguss-goes-digital.html

Die von dem Labor dort verwendete Technik entspricht dem was ich mir vorgestellt habe ( in 3D-Druck Gerüste drucken, dann auf dem Modell kontrollieren und ggf. anpassen oder erweitern. Anschließende klassisch gießen.

Der 3D-Drucker den die in ihrem Labor verwenden ist der ProJet 1200 der derzeit ab ca. 4350 € kostet.

Mir interessieren aber auch der niederländischen Ultimaker 2 der neuerdings mit verschiedenen, auswechselbaren Düsen erhältlich ist, von denen die kleinest nur noch einen Durchmesser von 0,25 mm hat ( https://ultimaker.com/en/products/ultimaker-2). Dieser Drucker sollte von der Präzision her auch sehr gut sein und verwendet PLA . Dieses Material sollte der chemischen Formel zur Folge im Vorwärmofen rückstandslos ausbrennen.

Bei Reichelt Elektronik ist dieser Drucker demnächst für 2164 € erhältlich. Bei Reichelt gibt es demnächst aber aber auch Sterolitographie-Drucker von FormLabs für 3299 bzw. 3959 €. Der Markt ist jedenfalls in Bewegung.

Hat schon jemand Erfahrung mit dem Guß von in PLA gedruckten Teilen und mit dem Guß von per Sterolitograhie hergestellten Teilen?

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Ich würde dem werten Herrn ZA dringend nahelegen, sich zuerst vernünftig mit der Technik zu beschäftigten, oder besser jemandem zu überlassen, der wenigstens etwas Ahnung davon hat. In dem Beitrag steht so viel Blödsinn, dass ich gar nicht weiß, wo man anfangen sollte.

 

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Zum Thema Sterolitographie mit den Druckern von FormLab hier ein Link von einem Test, der diese Drucker für zahntechnische Anwendungen meines Erachtens ziemlich unattracktiv macht: https://youtu.be/NYulaw0uQRU . In einem englischsprachigen Forum der Firma gab es eine Diskussion über zahntechnische Anwendungen: http://forum.formlabs.com/t/dental-lab-tests-printing-teeth-lost-wax-investing-burnout-gold-casting-and-lithium-disilicate-glass-pressing/329/5

Man kann damit also Kronen drucken. Die Ränder müssen aber nachgewachst werden und eine rückstandslose Verbrennung ist nicht immer sicher gegeben. Der Test von PC-Welt in dem Youtube-Video zeigt mir zudem, dass diese Technik für das Labor vielleicht zu zeitaufwendig ist und das die Verbrauchkosten sehr hoch sind. Die gedruckten Teile müssen erst zeitaufwendig von flüssigen Harzresten befreit werden (dauert viele Stunden bzw. eine Nacht) und die ziemlich teure Wanne für das flüssige Harz muß relative häufig ausgetauscht werden.

Googlen mit "ultimaker lost wax" führt zu für die Zahntechnik interessanten Möglichkeiten. Z.B. gibt es für die "Hobby-Drucker" wie dem Ultimaker neben dem üblichen PLA und ABS auch ein für  Zahntechnik und Juveliere interesantes, wachsähnliches Material namens Moldlay. Zumindest bei den für den NEM-Guß nötigen hohen Vorwärmtemperaturen, bei mir 950°C, brennt aber auch PLA nach allem was ich herausfinden konnten rückstandslos aus. Dieses Moldlay soll aber auch dadurch positiv auffallen, dass es einen besonders geringen Verzug hat (warping) hat.

Was ich auch noch herausfinden konnte ist, dass man zwischen Oberflächenqualität und Mindestdetailgröße unterscheiden muss. Bei eine Düsendurchmessern von 0,25 mm oder sogar 0,4 mm hat halt der kleinste Tropfen einen Durchmesser von immerhin 250 bzw. 400 µm. Die Maschinen haben aber Positioniergenauigkeiten und minimale Lagendicken die teilweise weit darunter liegen. In der Praxis wird das heißen, dass man den relativ dicken Tropfen mit z.T. unter 20 µm Genauigkeit positionieren kann. Die Mindestdetailgröße wird aber durch die Mindestgröße des Tropfens bestimmt.

Was Unterschiede in der eingestellten Schichtstärke bringen und was diese Geräte derzeit überhaupt können zeigt der Druck eines Schädels mit dem Ultimaker 2 in dem folgenden Video: https://youtu.be/2d1O1uf9hBs

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Der Projet 1200 hat eine recht kleine Bauplattform und ist daher eigentlich nur für Kronen und Brücken geeignet und kann nur die Kartuschen von 3D Systems verarbeiten.

Jemand schon einmal sich den Freeform Pro2 von Asiga näher angesehen?

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Dass der Bauraum beim Projet 1200 für Mogus oft zu klein ist, ist mir auch aufgefallen.

Hier ist eine ziemlich umfassende Liste mit 3D-Druckern verschiedener Technologien, wobei auch die Preise in den USA angegeben sind, so dass man eine ungefähre Preisvorstellung hat:

http://www.3ders.org/pricecompare/3dprinters/

Bei den Laserlithographie-Druckern fürchte ich, dass man leicht Probleme mit der  Bodenwanne bekommt, in der sich das Kunstharz befindet. Zumindest beim den Geräten von FormLabs ist das ein ziemlich teures Teil (fast 100 Euro), dass offenbar relativ häufig gewechselt werden muß. Die Funktion der Sterolthographie-Drucker erfordert vom Prinziep her jedenfalls einen perfekt sauberen und klaren Boden der Bodenwanne und ein perfekt sauberes und klares Kunstharz, wobei das flüssige Kunstharz ausserdem lichtempfindlich ist.

Zum Thema Ultimaker und ähnliche Geräte: Die bauen ihre Druckobjekte nicht mit Tröpfchen, wie ich oben fälschlich geschrieben hatte, sondern eher mit kleinen Scheibchen auf, die aufeinander geklebt werden. Der Düsendurchmesser gibt ungefähr den Scheibchendruchmesser an. Die Z-Achsenverstellung gibt die  Scheibchendicke an und dann ist da noch die x,y-Positioniergenauigkeit, die angibt wie genau, bzw. mit welchem kleinstmöglichen Versatz die Scheibchen aufeinandergeklebt werden können.

Aus diesen Daten, beim Ultimaker z.B. 0,25 mm minimale Scheibchendurchmesser, 20 Mikrometer minimale Scheibchendicke und 12,5 Mikrometer Positioniergenauigkeit der Scheibchen, kann man ableiten was das Gerät voraussichtlich kann und was nicht.

Man bedenke dabei, dass beim CAD-Design für das Fräsen z.B. auch ein Fräserdurchmesser von 1 mm oder mehr eingestellt wird, was auch die Detailgenauigkeit limitiert. Trotzdem kann man damit ziemlich genaue Rohlinge fräsen lassen.

Der Ultimaker hätte den Vorteil, dass nicht nur der Anschaffungspreis sondern auch die Verbrauchskosten sehr übersichtlich wären. Ausserdem könnte man damit nicht nur kleine Teile für die Zahntechnik, sondern auch andere Teile (z.B. Ersatzteile) herstellen und man müßte die Teile nach dem Druck nicht mehr speziell reinigen, wie bei per Sterolithographie-Druck (Fromlabs, Freeform usw.) hergestellten Teilen.

 

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Hi @all, schöne Diskussion :-)

hier wurde ja bereits erwähnt das einige Anwender Schienen nach der Invisalign - Methode hergestellen.

Meine Frage:welcher Kunststoff ist denn dafür geeignet? Gibt es nicht immer noch das Problem der eingeschränkten Mundzulassung für 30Tage mit anschließender 6 monatigen Tragepause? Was für diese Art von Indikation schon ziemlich sinnfrei wäre... Oder gibt es schon etwas nutzbares? Bitte klärt mich auf!

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Per Google findet sich, dass es für diese 3D-Drucker von der Art des Ultimakers auch Filamente aus PMMA, Polyamid und PEEK gibt. Die angebotenen Farben sind allerdings für die ZT meist  nicht so gut. Es sind aber alles Materialien, die grundsätzlich auch im Mund verwendet werden können, zumindest dann wenn sie hinreichend rein sind.

Dass für die Verwendung im Mund zugelassene, farblich für die ZT attraktive Versionen dieser Materialien thermisch gut verformbar sind zeigt z.B. die zahntechnische Kunststoff Spritzgußtechnik von Polyapress. Also kann man daraus ganz grundsätzlich auch die für diese 3D-Drucker benötigten Filamente mit 1,75 oder 2,85 mm Durchmesser herstellen und im 3D-Druck zu zahntechnischen Produkten verarbeiten.

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Hallo Frank,

Du hast in der Tat Recht! Der einzige Hersteller weltweit ist Stratasys. Sie haben ein Material, welches FDA-Zulassung hat und temporär im Mund, länger als 90 Tage verbleiben kann. Alle anderen Materialien haben lediglich eine eingeschränkte Zulassung, insbesondere PEEK, POM, usw. Aber die Zahntechniker und Zahnmediziner sind und waren ja schon immer schlauer. Wir verarbeiten sämtliche am Markt erhältliche Hochleistungskunststoffe, -werkstoffe im 3D Druckverfahren und haben reichlich Erfahrung sammeln dürfen. Die Zahntechnik ist noch weit davon entfernt, 3D Drucker sinnvoll und vor allen Dingen wirtschaftlich einzusetzen. Es ist wie im CNC-Bereich der Zahntechnik. Die meisten Anlagen sind reine Spielereien :-). Dass die Zahntechniker voll in die Verantwortung gehen (als Hersteller und Verarbeiter), das ist denen wohl immer noch nicht bewusst.

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Happy Printing

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