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Wieviel "Zahnarzt" steckt in Dir? (Beendet am 31.03.2013)

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Umfrage zum Betätigungsfeld der Zahntechniker

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Hier nun eine doch brisante Umfrage zum Betätigungsfeld der Zahntechniker am Patienten. Viele von uns haben sicher schon am Patienten gearbeitet, ob als "Service" für den Kunden oder auch als schnelle Hilfe für den Patienten, ob auf Verlangen des Kunden (Zahnarzt) oder des Patienten. Wenn, dann war es sicher immer vor dem Hintergrund, dem Patienten zu helfen. Das deutsche Gesetzt untersagt uns diese Hilfe zu leisten. In anderen Ländern ist das längst in einem gewissen Rahmen möglich.

Wir möchten euch bitten an dieser Umfrage rege teilzunehmen, da wir der Überzeugung sind, dass unser Einsatz durchaus Sinn macht, und das ganz im Sinne des Patienten. Es werden keine persönlichen Daten von dir gespeichert, eine Teilnahme ist nur deshalb unseren Mitgliedern vorbehalten, um Verfälschungen aus den Weiten des Netzes entgegen zu treten.

 


Hier nun die Ergebnisse der Umfrage, die heute am 31.03.2013 geschlossen wurde.
Vielen Dank den 81 Teilnehmern, die offen mit mit "Ja" (sie arbeiten am Patienten) geantwortet haben und weitere Fragen des Formulars beantworteten. (Mit "Nein" haben 3 Teilnehmer geantwortet)
Alle einzelnen Angaben wurden gelöscht, es existieren nur diese hier gezeigten Gesamtergebnisse:

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Ein wirklich interessantes Ergebniss, wenn man bedenkt, das diese Leistungen erstens trotz Verbotes und zweitens unentgeldlich erbracht werden.

Vielen Dank den Teilnehmern, die uns somit einen kleinen Einblick in den zahn(ärztlich)technischen Alltag gegeben haben.

Hier habt ihr nun die Möglichkeit weiter über das Thema zu diskutieren. Auf jeden Fall solltet Ihr hier aber keine dieser Tätigkeiten zugeben, da ihr mit eurem Mitgliedsnamen erkennbar seid.

Nun liegt es vor, das   Ergebnis  der Umfrage, „wie viel Zahnarzt steckt in dir?“

 

Sicherlich haben wir schon alle mal vor einem Patienten gestanden, und haben auch irgendwelche Tätigkeiten an ihm  ausgeführt.

Das so etwas aber von mehr als der Hälfte der Teilnehmen hier bekunden, regelmäßig am Patienten tätig zu sein, ist schon erschreckend.

Wenn man dann auch noch sieht, was da getan wird, dann ist eigentlich nicht mehr zu verantworten, dass so etwas illegal geschieht.

 Ich denke auf der Basis dieser Umfrage muss allen Beteiligten daran gelegen sein, das zu legalisieren.


 

Sehr geehrte Kollegen,lieber Leser,

auch ich arbeite regelmäßig direkt am Patienten und halte das für ein unerlässliches Mittel individuellen Zahnersatz herzustellen.

Wer sonst,als die Person, die schließlich den Zahnersatz herstellt, sollte wohl am ehesten in der Lage sein, mit ein wenig Berufserfahrung,

auf die Wünsche des Patienten einzugehen?

Meiner Meinung nach, findet leider sehr häufig zu wenig Beratung von Behandlerseite statt. Dies führt dann zu den von uns so unbeliebten Änderungen einer gerade Fertiggestellten Arbeit, was sie häufig zu einer Notlösung macht, weche in keinem Falle zu beidseitiger Zufriedenheit führen kann.

Und nichts anderes machen doch schließlich auch die Highender unter uns,wie Körholz und wie sie alle heissen mögen.

Mir ist es schon passiert, dass ich bei der Anprobe einer TK - Arbeit mit 8 TK's, Primärteile,Sekundärbrücke, Stahl sowie Aufstellung bereits erfolgt,feststellen musste, dass die Patientin noch nicht mal wusste, dass sie etwas herausnehmbares bekommt.....kann das richtig sein?Ist das etwa eine Sache, die uns von den Chinesen abheben soll? NEIN, sicher nicht......

Mir bereitet es großen Spass mit dem Patienten direkt in Kontakt stehen zu dürfen und ich bin meinem Chef, wie auch den beteiligten Behandlern sehr dankbar dafür, weil es mich entscheident weiter gebracht hat.

Wie kann man von einer 'perfekten' Versorgung sprechen, wenn man sie noch nicht einmal im Mund Gesehen hat???

Man kann wirklich nur hoffen, dass der Geswetzgeber hier bald eine andere Lösung findet, die uns in die Lage versetzen würde, den Chinesen wieder einen Schritt vorraus zu sein, anstatt sinnlose, schon fast suizidale Preiskämpfe an zu treten, die wir nicht gewinnen können und auch nicht sollten, weil genau das der Untergang von Qualität und Individualität sein wird.

 

Also, kämpft weiter für das Einzige, was wir den 'Billiganbietern' entgegen zu setzen haben.

 

Gruessle

Nun das mit dem ILLEGAL kann man eben umgehen.

Ich mache keine Diagnose, ich behandle nicht im Mundraum (der ab dem Vestibulum beginnt).

Wenn ich in den Mund fasse, frage ich den Patienten um seine Einwilligung und habe ja meist einen Zeugen dabei ( Helferin/ Arzt und ich handle ja im Auftrag).

Viele Osteopathen haben ja ein ähnliches Problem.

Sie müssen auch in den Mundraum fassen um an der Muskulatur ( m.masseter/m.pterygoideus) zu arbeiten.

Wir gliedern " Arzneimittel" (das find ich noch viel kurioser , da eigentlich ja nur Apotheker Arzneimittel herstellen und vertreiben dürfen-)

ein und müssen eben dazu in den Mundraum fassen.

Illegal ist nur das Beschleifen, Füllungen setzen usw.

Aber es wäre schön wenn man nicht immer um alles so herumreden müsste und der DENTIST wurde ja auch , als er abgeschafft wurde, einfach in einen Zahnarzt umgemünzt  ;-)

 

Wäre schön wenn ein ZTM auch mal offizell im Mundraum tätig werden dürfte. ( z.B.:Störkontakte)

@ Petzlpatrick

Alles was du da geschrieben hast, ist ja richtig, aber als Zahntechniker (auch Meister) macht man sich strafbar, wenn man einem Patienten in den Mund greift.

Und das Dumme an der Sache ist, im Fall der Fälle findest du einen Richter, der volles Verständnis für das hat, was du da Gutes am Patienten getan hast, nur er muss dich trotzdem verurteilen, weil du Gesetzeswidrig gehandelt hast.

Deine Hoffnung, dass der Gesetzgeber eine andere Lösung finden werde, geht solange ins Leere, solange nicht Standespolitiker auf die Lage hinweisen, die erfordert, Gesetze zu ändern.

Und noch eins, du handelst Gesetzwidrig,  wenn du einem Patienten hilfst, indem du in seinem Munde zu seinen Gunsten tätig wirst, riskierst dabei Strafverfolgung,  und bekommst dafür noch nicht mal ein Honorar.

 

 

@RELAX

du schreibst, " Wenn ich in den Mund fasse, frage ich den Patienten um seine Einwilligung und habe ja meist einen Zeugen dabei ( Helferin/ Arzt und ich handle ja im Auftrag)."

Ich überspitze das mal, wenn dich ein totkranker Mensch bittet, ihn durch einen Pistolenschuss von seinen Leiden zu erlösen, dann hat er auch sein Einverständnis gegeben, aber ihn zu töten, ist genau so verboten, wie einem Patienten, auch wenn er seine Einwilligung gegeben hat, dass du ihm in den Mund fassen darfst, ihm in den Mund zu fassen.

Du handelst im Auftrag, schreibst du, niemand ist berechtigt, dir den Auftrag zu erteilen, in im Munde des Patienten irgend etwas zu tun, sollte der "Auftraggeber ein Zahnarzt sein, macht er sich ebenfalls strafbar.

Übrigens, wir Zahntechniker gliedern auch nicht ein (wäre strafbar), das macht der Zahnarzt.