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Laboreinhaber vs. Praxistechniker

Da wird hier immer wieder diskutiert, wie man eine breitere Basis in der Zahntechnik schaffen kann, die in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit, Politik, Krankenkassen, Presse.... mehr Gewicht hat.

 

u.a.

Brauchen wir eine Gemeinschaft

Barmer GEK Zahnersatzkosten

 

Das würde voraussetzen, dass man sich vorbehaltlos mit den Problemen der Zahntechnik auseinandersetzt, und nicht jeden anderen, der sein Geld aufgrund seiner Qualifikation mit der Herstellung von ZE verdient, versucht zu diffamieren.

 

 

Aussagen wie

Klaus-ur schrieb:

Das Problem sind nicht die Praxistechniker/-innen!

machen Mut, werden aber kurz darauf wieder mit dem Hintern eingerissen

Klaus-ur schrieb:

Von der Techink nix verstonn, aber enn Praxislabor.

 

 

Andere halten sich gar nicht erst mit so hohlen Phrasen wie Klaus-ur auf, sie torpedieren einfach mal wahllos die Beiträge von Praxistechnikern

ArnoNym schrieb:

Am besten Herr Doktor fragen, der hats studiert!

und preisen den Herrenmenschen "Laborinhaber"

ArnoNym schrieb:

Und übrigens halte ich selbständige Zahntechnikermeister für ein Stück weit mehr Qualifiziert mit all den Aufgaben/Auflagen/Sorgen, welche diese Tag täglich erledigen etc., als ein Angestellter Mitarbeiter! Oder muss man als Praxislabormeister auch auf Kundenfang gehen?

 

und dann gibts noch diejenigen, die ihren gesamten Frust über die eigene Situation aufs Praxislabor projizieren, andere Faktoren fürs berufliche Dilemma werden komplett ausgeblendet

osfrontale schrieb:

Glückwunsch.........................aber hoffentlich erleben wir noch eine positive Wandlung bzw. Gerechtigkeit.

 Als nächster Sargnagel kommt CAD/CAm direkt aus dem Praxishinterzimmer".

 

 

Ich habe auch nochmal genau in den AGB des MF nachgeslesen, da steht nix von "gewerblichen Laboren" oder dergleichen,

einzig obendran steht

 

"Muffelforum.de - Die Community der Zahntechniker"

 

Community bedeutet Gemeinschaft, eine Gruppe von Menschen mit Zusammengehörigkeitsgefühl oder gemeinsamen Interessen.

Lt. wikipedia:

"Unter Gemeinschaft (von „gemein“) versteht man einerseits eine zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von Individuen, die emotionale Bindekräfte aufweist mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl), und andererseits eine Rechtsgemeinschaft, eine Vertragsgemeinschaft."

 

Da stellen sich mir einige Fragen:

 

Sind wir eine Gemeinschaft?

Haben wir noch gemeinsame Interessen?

Haben wir gar ein Zusammengehörigkeitsgefühl?

 

Also, Mischa dat hasse ja schön aus den Zusammenhängen gerissen und zusammen geschnipselt! Und ja wir haben eines gemeinsam, wir sind alle ein stück weit Sklaven des Gesundheitssystems... Und sollten deswegen auch gemeinsam an einem Strang ziehen!

Klar hab ich was gegen Praxislabore weil diese bevorteiligt werden (Gewerbesteuer etc.).

Und ich stehe auch hinter der Aussage, das in vielen Praxen mit Labor jeder Rotz eingesetzt wird , weil die Neuanfertigung Geld kostet!

Aber wenn es den Zahnärzten erlaubt ist ein Praxislabor zu betreiben, sollte man denen es nicht vorhalten ich würds zur gewinnmaximierung warscheinlich auch machen, aber unserer Politik die soetwas möglichmacht.

So Michael ziehen wir auch bei diesem Thema an einem Strang, genau wie bei deinen o.G. Themen und vielen anderen?

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Na  ja, offensichtlich ist meine Position hier noch nicht deutlich dargestellt, sonst hätte MichaelBuchloch dass sicher auch „gewürdigt“!

Dann will ich mal darstellen, wie ich das sehe.

Und schon wieder Geschichte:

Einer der wesentlichen Punkte des Ulmer Abkommens war, Zahnmedizin wird ausschließlich von Zahnmedizinern ausgeübt, deswegen wurden aus den Dentisten Zahnärzte.

Zahntechnik wird von Zahntechnikern ausgeübt, mit der Einschränkung, dass Zahnärzte ein Praxiseigenes Labor für den eigenen Bedarf betreiben können, dabei wurde daran gedacht, dass die Zahnärzte, die vorher Dentisten waren, ihre bestehenden Labors weiter betreiben können.

Eine Ausweitung, und Betreibung von Praxiseigenen Labors, auch über den eigenen Bedarf hinaus, war von allen Beteiligten am Ulmer Abkommen nicht gewollt.

Wie ArnoNym, so habe auch ich etwas gegen Praxis eigene Labore, weil sie den gewerblichen Laboren Kornkurens machen, ohne das Zahntechniker in der Lage sind Gleiches zu tun!

Hier ist ein Ungleichgewicht vorhanden.

 

Das alles ist erträglich wenn es nicht ausufert, aber genau das tut es heute.

Hier wird der hochqualifizierte Zahntechniker, der auch eine langjährige Ausbildung hinter sich hat zum Erfüllungsgehilfen degradiert, statt als Partner zum Wohle des Patienten gesehen zu werden.

Das heißt aber nicht, dass hier nicht eine Zusammenarbeit zwischen Inhabern gewerblicher Labore und angestellten Zahntechnikern in Praxislabore in Punkto standespolitischen Strebens möglich ist.

Es ist dringend notwendig, dass hier zusammengearbeitet wird!

Um das aber überhaupt zu gewährleisten, müssen Missstände klar angesprochen werden können.

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Solche Aussagen sind natürlich immer in gewissem Maße aus dem Zusammenhang heraus,

wenn ich den gesamten Zusammenhang hätte mitformulieren wollen, wäre allein der Eingangsthread 10 Seiten stark...

 

Mir missfällt nur in letzter Zeit der Umstand, dass ohne "Vorspiel" auf Praxistechniker gekeilt wird, die sich mit Fachfragen hilfesuchend an die Gemeinschaft wenden.

Das würde in diesem Maße mit keinem Jungtechniker in einem gewerblichen Labor gemacht werden.

und hat zudem nichts in einem Thread verloren, der sich um ein fachliches Problem dreht.

 

Wir bewegen uns alle in einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmen.

Das hat dann auch noch überhaupt nichts mit Qualität zu tun, die eingesetzt wird oder nicht.

Ich habe in meinem Berufsleben (annähernd so lang wie Buchmachers) schon so viele Scheisse von gewerblichen Technikern gesehen, die von ebenso, qualitativ gesehen, unterirdischen Zahnärzten eingesetzt wurde, dass ich Deine Aussage so pauschal nicht unterschreiben kann.

Ich habe das hier im Forum schon mehrfach geschrieben, dass Qualität nichts mit der Art des Labors oder der Herkunft zu tun hat.

Es hat etwas mit den gegebenen Rahmenbedingungen, mit dem Preis, aber auch viel mit Moral, Berufsethos und Ehre zu tun.

 

Das ist in unserer Branche vielen abhanden gekommen.

Zahnärzten wie Zahntechnikern.

Manche davon haben sich zusammengetan und betreiben ein Praxislabor.

Manche sind weiter solo tätig, haben sich aber moralisch gleichgesinnte Geschäftspartner gesucht.

 

Ein seriös betriebenes Praxislabor hat nicht unbedingt Gewinnmaximierung im Vordergrund stehen, sondern oftmals

Patientenservice, kurze Wartezeiten, Ideal an die Praxis angepasste Laborzeiten, kurze schnelle Anderungen vor Ort bei Rohbrandeinproben und Aufstellungen etc. ...

Ich kann viel individueller auf jeden einzelnen Patienten, die ich auch alle persönlich kennenlerne, eingehen.

(bei uns geht z.B. so gut wie keine Reparatur raus, in der Zeit, in der die Prothese von der Praxis ins Labor und zurück spazierenfährt, ist die Rep schon fast gemacht.)

 

Aber, so offen muss man sein, wir verdienen auch mit dem Paxislabor Geld.

 

Insgesamt sollten wir uns aber wieder um de eigentlichen Probleme kümmern.

Und da gibt's viel größere als das Praxislabor.

Die kann man aber nur angehen, wenn man eine breite Basis hat.

Die fehlt mir hier im Forum z.Zt. etwas.

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"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"

Zitat:

 

Wir bewegen uns alle in einem vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmen.

Das hat dann auch noch überhaupt nichts mit Qualität zu tun, die eingesetzt wird oder nicht.

Ich habe in meinem Berufsleben (annähernd so lang wie Buchmachers) schon so viele Scheisse von gewerblichen Technikern gesehen, die von ebenso, qualitativ gesehen, unterirdischen Zahnärzten eingesetzt wurde, dass ich Deine Aussage so pauschal nicht unterschreiben kann.

Ich habe das hier im Forum schon mehrfach geschrieben, dass Qualität nichts mit der Art des Labors oder der Herkunft zu tun hat.

Es hat etwas mit den gegebenen Rahmenbedingungen, mit dem Preis, aber auch viel mit Moral, Berufsethos und Ehre zu tun.

 

 

 

Es geht hier nicht um "viel Scheiss"  sondern wir Gewerblichen fordern die gleichen Rechte und Pflichten für alle !!!!

 

Das ist hier aber nachweislich nicht gegeben !

 

 

 

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osfrontale schrieb:

Es geht hier nicht um "viel Scheiss"  sondern wir Gewerblichen fordern die gleichen Rechte und Pflichten für alle !!!!

 

Das ist hier aber nachweislich nicht gegeben ! 

 

Dann wende Dich an den Gesetzgeber!

Der legt die Rahmenbedingungen fest, nicht die Zahnärzte und schon gar nicht die Praxistechniker!

 

Praxistechniker sind zur Zeit absolut legal.

Ich habe den gleichen Befähigungsnachweis abgelegt wie Du.

Ich betreibe ebenso wie jeder Konzessionsträger ein Zahntechnisches Labor, nur meines gehört halt einem Zahnarzt.

 

Noch einmal für Leute wie Du, die absolut beratungsresistent sind:

Ich habe die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht gemacht.

Ich bin also für Deinen Frust und Deine berufliche Misere nicht verantwortlich.

 

Sorge für geänderte Rahmenbedingungen und ich werde versuchen, damit klarzukommen oder dagegen angehen.

Aber nicht bei Dir, sondern beim Gesetzgeber.

 

Und noch einmal, speziell für Dich:

Wir haben Probleme in der Zahntechnik, die lassen sich m.E. nur gemeinsam lösen, wenn überhaupt.

 

Also reiß Dich gefälligst zusammen!

 

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"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"

Es wurde ja schon mehrmals vorgeschlagen sich zusammen zu setzen und einen Verein etc. zu gründen und etwas zu unternehmen!

Nur hat irgendjemand schon etwas unternommen? Nö

An den Gesetzgeber habe ich mich gewendet, inwieweit dies von Erfolg gekrönt ist werden wir vielleicht auch irgendwann sehen und in der Zwischenzeit bin ich zu jeder (auch gemeinsam mit Praxislaborzahntechnikern  ;) ) konstruktiven Tat für deutsche Zahntechnik bereit.

 

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Für den Nachwuchs an Fachkräften ist ausschließlich die Basis der gewerblichen Betriebe verantwortlich. Das heißt: Ohne Basis kein Nachwuchs, ohne Fachkräfte keine Basis und ohne Basis keine Zukunft.

Unsere Volksvertreter: Wer Märchen erzählt, muss keine Fragen beantworten.

 

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Ich glaube, dass der Sitzwechsel der Regierung Bonn > Berlin die Welt verändert hat. Alles wird gleicher.

Das ist leider korrekt.

 

Ein Punkt, in dem ich mich an die vorgegebenen Rahmenbedingungen gezwungenermaßen halten muß.

Ich habe vor einigen Jahren mal versucht, eine Art "Ausnahmebewilligung" zur Ausbildung (im Praxislabor) zu erwirken, habe aber letztlich vor sehr hohen bürokratischen Hürden kapituliert.

Ich muß also weiterhin meinen Nachwuchs bei den gewerblichen Labors rekrutieren, so wie übrigens alle, die nicht selbst ausbilden.

 

Das ist inzwischen insofern manchmal ärgerlich, da inzwischen nur noch Großlabore ausbilden und dort ein völlig anderer Arbeitsstil herrscht als in einem kleinen auf Flexibilität und auf hohe Qualität bedachten Praxislabor.

Da fängt dann gerne mal die Ausbildung wieder nahezu bei Null an.

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"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"

ArnoNym schrieb:
Es wurde ja schon mehrmals vorgeschlagen sich zusammen zu setzen und einen Verein etc. zu gründen und etwas zu unternehmen!

Nur hat irgendjemand schon etwas unternommen? Nö

So ist es, wir hatten ja zwischendurch mal die Hoffnung, hervorgerufen durch die Aktivitäten, des neuen VDZI Präsidenten, dass sich was tut, und das man dabei mitmachen könnte, auch als Nichtinnungsmitglied, aber nachdem wir feststellen durften, dass es hier auch „Häuptlinge“ gibt, die eine Veränderung der Situation der Zahntechniker nicht wollen, ist diese Hoffnung wohl zu begraben.

Daher mein wiederholter Appell an ALLE Kollegen, die sich nicht richtig vertreten fühlen, tut euch zusammen, und zeigt und sagt was ihr wirklich wollt.

Das so etwas zumindest zur Kenntnis genommen wird hat uns ArnoNym doch jetzt wirklich deutlich gezeigt!

Klaus-ur schrieb:
Für den Nachwuchs an Fachkräften ist ausschließlich die Basis der gewerblichen Betriebe verantwortlich. Das heißt: Ohne Basis kein Nachwuchs, ohne Fachkräfte keine Basis und ohne Basis keine Zukunft.

 

Es ist ganz eindeutig, dass bei der Fortentwicklung des Jetztzustands genau diese Basis wegbrechen wird, und das liegt nicht zuletzt an der rasanten Entwicklung der Praxislabore.

Und hier ist noch einmal darauf hinzuweisen, daran sind nicht unsere Kollegen, die in diesen Praxen tätig sind schuld, sondern die gesetzlichen Vorgaben, die derzeit bestehen.

Hier muss der Politik klar gemacht werden, dass sie z.Zt. daran mitwirkt, die Basis des deutschen Zahntechnikerhandwerks zu zerstören.

Und das kann man nach meiner Meinung nicht glaubhafter darstellen, als dass sich da auch Kollegen aus den Praxislaboren in diesem Sinne äußern.

Wie heißt es so schön, der Fisch stinkt vom Kopf her, gut dann sind wir ja wohl der Schwanz, dann lasst und damit wackeln!

(ein Hundsfott wer jetzt was böses denkt)

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Zahntechniker, sich zusammen setzen, einen Verein gründen, das wird nie klappen. Gab es nicht einmal einen Zahntechniker Verband ?

Ich könnte noch viel dazu schreiben. Will es jedoch nicht. Macht nur Stress, und es wird sich wahrscheinlich nichts ändern. Zu viele sehen nur ihren Tellerrand.

Auch wenn es niemand hier wissen will. Am 01.07.2014 ist für mich die Zahntechnik Geschichte.

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Nur fantasielose flüchten in die Realität.

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