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3D "Hobbydrucker" mit PLA im Labor

Wegen der Löslichkeit und Polierbarkeit von PLA habe ich noch etwas recherchiert.

PLA ist NICHT in Aceton löslich. Der Youtube-Video über das "Polieren" mit Acteon bezieht sich auf bestimmte PLA-Fabrikate, denen andere Kunststoffe beigesetzt sind, die durch das Aceton angelöst werden, so das das Acton die Oberfläche etwas glättet.

Wenn man PLA längere Zeit in Aecton legt, wie ich es nun auch versucht habe, wird es gummiartig elastisch. Normal ist PLA bei Raumtemperatur ziemlich hart. ABS, den anderen mit 3D-Druckern oft verwendeten Kunststoff kann man aber mit Aceton sehr gut chemisch "polieren"

Es gibt aber Chemikalien um auch PLA anzulösen und damit chemisch die Oberläche zu glätten:

Beide sind im Chemikalienhandel erhältlich (z.B. Köhler in Koblenz) und recht preiswert. Dichlormethan wirkt stärker, ist aber auch ein ziemlich gefährliches Zeug (siehe obigen Link). Mir wäre es zu gefährlich.

Auch Tetrahydrofuran ist einigermaßen gefährlich und sollte nur an einem gut belüfteten Ort oder im Freien benutzt werden. Das übliche Verfahren zum chemischen polieren der Oberfläche ist ein Dampfbad. D.h., man tut z.B. etwas Tetrahydrofuran und das zu polierende Teil in einen Topf mit Deckel und erwärmt den Topf etwas. Eine andere möglichheit ist das Teil mit einem in das Lösungsmittel getauchten, fusselfreien Lappen zu polieren. Dabei müssen Handschuhe getragen werden die zu dem Lösungsmittel passen, die Belüftung muß sehr gut sein usw.. Siehe unbedingt auch die Sicherheitsvorschriften für die jeweilige Chemikalie.

 

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Lachendich hau mich wech...

Bei dem würde ich nur unter Vollschutz arbeitenVerschlossen

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Ich fasse es nicht!!

Ein Dilettant vor dem Herrn. Mensch Zahnschleifer, bleib bei dem, was Du gelernt hast und versuche Dich nicht in einem Berufszweig, von dem Du überhaupt keine Ahnung hast.

Es gibt 3D Druckdienstleister, so wie wir, die sehr viel Geld in Profimaschinen und ihr Personal investiert haben und genau wissen, was sie tun. Wenn ich mir Dein Gelumpe so anschaue, dann kriege ich als ZTM das kalte Grauen. Dein Druckerchen ist mal gerade genung für Plastikgedönse, was eh niemand braucht aber bestimmt nicht für den professionellen Anwendungsbereich. Und die FDM-Drucktechnik ist für voll funktionsfähige Prototypenmodelle gedacht und nicht für die Zahntechnik. Hier kommen die Polyjet- und/oder SLA-Maschinen zum Einsatz. Auch Lasersintern oder Lasercushing. Damit erreichen wir Ergebnisse, davon träumst Du. Ich finde es verwerflich, dass Menschen wie Du auch noch ihren Schrott publizieren und am Ende ist ja sowieso die Gerätschaft schuld. Genau das wird passieren, wenn Du so weitermachst und wir haben keine Lust (wir Druckdienstleister), am Ende die Karre wieder aus dem Dreck zu ziehen. Konzentriere Dich auf Deine Arbeit und wir auf die unsere.

Wenn Patienten sehen könnten, wie schlecht die Grundlagen ihres Zahnersatzes in Deinem Praxislabor sind, dann könntest Du bald stempeln gehen. Ganz ehrlich, das grenzt an Körperverletzung und ja, Du leidest an kompletter Selbstüberschätzung. Mit einem Ultimaker kannst Du Plastikgedönse drucken, welches die Welt eh nicht braucht, aber bestimm kein POM, PEEK, oder gar Hochleistungskeramiken, schon gar keine Metalle. Das ist eine andere Liga und übersteigt Deinen Horizont bei weitem.

Solche Menschen wie Du machen mich einfach nur aggressiv und komischerweise sind es immer wieder Zahnärzte, die versuchen, das Rad neu zu erfinden um dann festzustellen, dass es bestens läuft, wenn es rund ist. Deine "Meisterwerke" habe ich Kolleginnen und Kollegen von mir geschickt und die sind einfach nur sprachlos!! Wir sind unter anderem auch für Zahnärzte und Labore tätig und wenn die so einen Mist von uns bekommen würden - unglaublich.

 

Grüße aus Niedersachsen

Der Peter

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Happy Printing

War der Ansatz nicht Rationalisierung?

Würde das nicht heißen mindestens gleiches Produkt zu geringeren Kosten oder verbessertes Produkt bei gleichen Kosten?

Wenn man dem Bericht der verlinkten Zeitschrift glaubt, dann hat der Drucker, mit der unglaubliche Präzision, eine Abweichung von 20%.

Aber vielleicht habe ich ja auch einen Denkfehler.

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Zitat:
   

Beide sind im Chemikalienhandel erhältlich (z.B. Köhler in Koblenz) und recht preiswert. Dichlormethan wirkt stärker, ist aber auch ein ziemlich gefährliches Zeug (siehe obigen Link). Mir wäre es zu gefährlich.

Auch Tetrahydrofuran ist einigermaßen gefährlich und sollte nur an einem gut belüfteten Ort oder im Freien benutzt werden. Das übliche Verfahren zum chemischen polieren der Oberfläche ist ein Dampfbad. D.h., man tut z.B. etwas Tetrahydrofuran und das zu polierende Teil in einen Topf mit Deckel und erwärmt den Topf etwas. Eine andere möglichheit ist das Teil mit einem in das Lösungsmittel getauchten, fusselfreien Lappen zu polieren. Dabei müssen Handschuhe getragen werden die zu dem Lösungsmittel passen, die Belüftung muß sehr gut sein usw.. Siehe unbedingt auch die Sicherheitsvorschriften für die jeweilige Chemikalie.

 

Erinnert mich irgendwie an den Silikon-Brust-Skandal

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/chronologie-pip-brustimplantate/-/...

 

Es gibt doch ein Medizinproduktegesetz.

 

Es kann doch nicht jeder so einfach alles in Umlauf bringen.

 

 

 

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Ich glaube, Zahnseide hat das alles nur erfunden und lacht sich schlapp, wie wir uns hier aufregenUnentschlossen.

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@zirkonfrank

Der Ultimaker 2+ hat eine Schrittweite von 0,0125 mm (12,5 µm) in der Horizontalen und von 0,005 mm ( 5 µm) in der z-Achse.

Der kleinste Düsendruchmesser beträgt 0,25 mm. Wenn da jemand auf 5 cm einen Fehler von 1 mm produziert ist das ein Softwareproblem.

Habe heute  (3 Woche nach der Lieferung des Gerätes) eine Krone und zwei Brücken gedruckt. Der Zementspalt war in Exocad auf 0,05 mm eingestellt. Der Rand normal. Die Brücke und die Krone saßen vom Gefühl her satt. In der Realität würde wie gesagt der Rand 0,5 bis 1 mm kürzer gedruckt und mit Kronenrandwachs nachgewachst. Hier das Bild:

Kronenrand in PLA gedruckt

 

Druckdauer für die Krone und Brücke haben zusammen ca. 2 Stunden Druckzeit benötigt und  ca. 15 Cent Material gekostet.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass man so eine Brücke im Mund probeweise einsetzten und damit den Biß Kontrollieren und ggf. nachbessern kann.

Der Gruß solcher Teile gelingt inzwischen genauso präzise wie bei Metacon.

@3D-Drucker-Peter

Ich bin kein "Zahnschleifer", sondern ein Ingenieur der zusätzlich auch noch Zahnmedizin studiert und alles in allem auch rund 30 Jahre klinische Erfahrung in Zahnmedizin hat. In der Regel funktioniert das was ich mir überlege nach einigem Experimentieren und Probieren auch. Das war bei meiner Ingenieurarbeit so und war auch seit dem regelmäßig so, und das ist auch hier mit dem 3D-Drucker so, auch wenn ich auf einige unerwartete Schwierigkeiten gestoßen bin.

Als Zahnarzt habe ich z.B. 4 Lupenbrillen und ein OP-Mikroskop, 3 Mikroskope, davon eines mit dem ich Materialoberflächen mit bis zu 800-facher Vergrößerung untersuchen kann und ich arbeite fast nur mit Lupenbrille. Ich lege mein Präpgrenzen seit einigen Jahren grundsätzlich selber frei und meine kleinsten Wurzelkanalfeilen sind die 006er (0,06 mm Durchmesser am vorderen Ende).

Das nur so als ein paar Beispiele.

 

 

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Ich habe grundsätzlich großen Respekt vor Leuten, die etwas auprobieren und testen. Noch größeren Respekt habe ich nur noch vor Leuten, die spätestens dann erkennen, wo ihre Grenzen liegen und dies akzeptieren. Die oben gezeigten Fotos zeigen alles, was der Autor der betreffenden Posts nicht kann. Angefangen vom blasenfreien Ausgießen eines Abdrucks, über das Freilegen einer Präpgrenze (es sei denn, es wurde auch so mehlig zackelig gepräpt...bis zum Herstellen eines exakt passenden Kronengerüsts. Was Zahnseide erkennbar gut kann, ist, sich und seine Fähigkeiten zu überschätzen. Meiner Ansicht nach wäre es wohl besser, sich auf seine Kernkompetenz zu konzentrieren und nicht als ZA zu versuchen, der bessere Zahntechniker zu sein. Das Anerkennen von fremder Kompetenz halte ich für eine große Charaktereigenschaft.
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"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"

@ Michael Buchloch

Dem kann ich nur zustimmen. Ein Ingeniör hat's eben schwör. War nicht Daniel Düsentrieb auch ein Ingeniör??

Zahnseide!! Für die Menschheit wäre es besser, Du gehst zurück zu Deinen Ursprüngen. Deine Patienten können einem Leid tun. Und wenn Du, so wie Du es ja beschreibst, auch noch schlecht siehst, dann gibt es den Beruf des Optikers oder kannst Du das auch noch selber machen? Wundern würde es mich nicht. Wir wollen jedoch nicht auf jemandem rumtrampeln, der eh schon am Boden liegt.

Wie ich bereits erwähnt habe, muss Zahnseide sehr viel Freizeit haben, im Vergleich zu seinen Kolleginnen und Kollegen, sonst würde er seine Finger vom 3D Druck lassen oder aber er investiert in ordentliches Equipment, dazu fehlt im jedoch das Geld, weil, ja weil er doch soviel Freizeit hat. Ein Teufelskreis. Mensch da fällt mir auf, dass Zahnseide ja bereits deutlich in die Jahre gekommen sein muss. erst ein Ingenieursstudium, dann Zahnmedizin?? Und wann hast Du denn mal gearbeitet?? Mensch und ca. 30 Jahre klinische Erfahrung?? Ob der selber glaubt, was er schreibt?

 

LG

Der Peter

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Happy Printing

@Zahnseide

Wir reden nicht nur - wir machen. Davon kannst Du leider nur träumen.

 

LG

Der Peter

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Happy Printing

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