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Schwanger in Ausbildung

Hallo alle zusammen!

Ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung Ratschläge und Infos zu bekommen.

Ich bin im 3. Lehrjahr und in der 6. Woche schwanger. Leider weiß ich nicht wie ich jetzt weiter vorgehen soll.
Ende 2017 habe ich meine Theorie Prüfung und und im Januar 2018 meine Praktische.

Auf der Arbeit mache ich bisher nur Schienen (am PC konstruieren und ausarbeiten) Löcher stopfe ich mit Kunststoff. AB und an mache ich mal einen Löffel, einen Biss und Reps. Ich bin also 0 für die Prüfung vorbereitet! Ich weiß, dass ich als schwangere nicht mit Monomer, Einbettmassen usw. arbeiten darf  , aber ich muss das alles ja 2017 lernen ?

Ich frage mich nun was ich tun soll, soll ich einfach weter machen und riskieren das mein Baby Schäden davon abbekommt? Wie sieht es mit einem Berufsverbot aus? Was soll ich meinem Chef sagen ? Unser Betrieb hat mit mir 10 angestellte und Hygiene, Schutz usw wird dort nicht wirklich ernst genommen ( haben  noch nicht mal etwas um bpsw das auge asuzuspülen)

Für Desinfektion habe ich gesorgt. Atemschutzmasken Fpp1 haben sie  mit Mühe und Not gestellt(zu teuer) , da eine bei uns Probleme mit Ihren Atemwegen hat

Ich hatte viele Probleme mit meinem Betrieb, die mittlerweile glücklicherweise nicht mehr existent sind. Ich war sehr oft davor aufzugeben und abzubrechen, jedoch hat sich das Zähne zusammen beißen gelohnt und auf der Arbeit ist die Stimmung super. Jetzt habe ich aber Angst vor dem Gespräh das ich früher oder später haben werde.

Ich bin zurzeit mit allem überfordert, weiß einfach nicht was ich tun soll, da das alles nicht so kommen sollte und mich belastet es zunehmend dieses "Gehheimnis" für mich behalten zu müssen. Ich habe ein schlechtes Gewissen oder so :/

Als vor 2 Jahren meine Kollegin schwanger wurde kam es gar nicht gut an. Nicht weil sie schwanger war, sondern weil sie sich geweigert hat mit Monomer zu arbeiten(kunstoffabteilung)  Alle haben sich aufgeregt, dass sie immer pünkltich gegangen ist und man hat es auch richtig gespürt, dass sie nicht mehr willkommen war.

Ich arbeite eine 42 Stunden Woche (laut Vertrag 40) und habe keine Pausen. Montag bis Donnerstag 7.30 bis 16.30 durch und Freitags 7.30 bis 12.00. Wir haben keine richtige Küche eigentlich nur ein Waschbecken als Küche wo rechts nebenan Drucktöpfe usw stehen und keinen Aufenthalts oder Pausenraum (im Keller ist zwar ein Bett, aber das gehört dem Chef der sich manchmal kurz hinlegt, er ist 72)

Ich habe versucht einen kleinen Einblick zu verschaffen und hoffe wirklich, dass mir jemand weiterhelfen kann. Vielleicht ist/war ja jemand in der gleichen Situation?

Vielen Dank und liebe Grüße

RummelBummel

 

....also bevor Du dir irgendetwas erzählen läßt, würde ich ZÜGIG ein Gespräch mit dem Lehrlingswart suchen. Da ist soooo viel lt. Deiner Beschreibung im Argen, dass ohnehin Gesprächsbedarf besteht, unabhängig von der Schwangerschaft.

Und genau genommen mußt Du natürlich deinen Arbeitgeber zeitnah informieren!

Also: Ruf morgen gleich den Lehrlingswart an!!

Gruß

Bastler

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....also bevor Du dir irgendetwas erzählen läßt, würde ich ZÜGIG ein Gespräch mit dem Lehrlingswart suchen. Da ist soooo viel lt. Deiner Beschreibung im Argen, dass ohnehin Gesprächsbedarf besteht, unabhängig von der Schwangerschaft.

Und genau genommen mußt Du natürlich deinen Arbeitgeber zeitnah informieren!

Also: Ruf morgen gleich den Lehrlingswart an!!

Gruß

Bastler

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Ich kann die Situation von Ihnen verstehen. Alternative wäre eine Beschäftigungsverbot möglich, Sie müssen ihren Frauenarzt informieren was und wie  Sie im Labor arbeiten. Die Gesundheit geht immer vor. Sie müssen mit Chef so bald wie möglich besprechen. man muss immer die Lösung finden. 

 

alles Gute

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Lächelnd KFO-Techniker