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Der VDZI zeigt Zähne

Woher ist das? Was gibt es noch dazu?

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Sorry meistMeister,

 

hatte ich vergessen mit rein zu schreiben:

Zahnmedizin als Gewerbe oder doch freier Beruf? Zu ersterem gibt es immer mehr Seminare als kuriose Fundstücke im Netz. Ein Mallorca-Angebot haben wir beispielhaft gefunden und kommentiert.

Der komplette Kommentar:
»Ein Zahnarzt über den Wolken. Ein VDZI-Kommentar.« #einspruch ⛔️

Zahnarzt, Unternehmensberater und Flugkapitän. Über den Wolken. Dr. Bernhard Saneke ist ein Mann, der seine zahlreichen Talente zu vermarkten weiß. Das ist das eine.

Der Zahnärzteschaft muss dabei aber die schiere Vergewerblichungseuphorie, mit denen er die Ziele und Themen seiner Seminare anpreist, wie standespolitische Alarmglocken in den Ohren dröhnen. 
Das Seminarprogramm liest sich wie ein Abgesang an geltendes Recht. Die ortsgebundene Aufsichtspflicht bei delegierten Leistungen wird in Urlaubsphantasien verlegt; die Mitarbeiter werden mit Provisionen und Umsatzbeteiligung zum Verkaufen gebracht. Das Praxislabor soll zur Goldgrube und Gelddruckmaschine werden. 
Es findet sich nichts mehr vom Berufsethos des freien Heilberufes und schon gar nichts mehr vom Berufsrecht des Zahnmediziners oder vom Gebührenrecht.

Kann es für eine solche marktschreierische Verführungsorgie für Zahnärzte zur Gewerblickeit - verbrämt als Fortbildung auf Mallorca- von der zahnärztlichen Standesvertretung BZÄK und der Fachgesellschaft DGZMK tatsächlich Fortbildungspunkte geben?

Nein- wäre die richtige Antwort. Ob es kommt?

Andernfalls reiht sich dieses Beispiel als weitere Zitierstelle ein, die als Beleg einer dynamischen Vergewerblichungstendenz in der Zahnärzteschaft allen Kritikern dienen kann.

Konnte doch Dr. Saneke schon in einer umfangreichen Stellungnahme des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen zum Expertengespräch vor dem Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages am 08.11. 2000 in Berlin zitiert werden.

So schrieb Dr. Saneke bereits in einem „Erfahrungsbericht“ in dem Magazin Zahnarzt Wirtschaft Praxis in der Ausgabe 1/2000, über seine Entscheidung, welche Arbeiten im Praxislabor zu fertigen sind:
„Will ein Labor mit den bekannten ein bis zwei Kassenkrönchen pro Patient überleben, hat es seine Schwierigkeiten. Deshalb musste das Konzept genau andersherum lauten: die hochwertigen Arbeiten produziert das Eigenlabor.“

Aber was will man auch von einem Zahnarzt verlangen, wenn doch schon der damalige Justiziar der KZV Bayern, Dr. Chr. Freund, im Bundeszahnärzteblatt 10/1997 schreibt: 
„Was spricht für ein Praxislabor? <...> Gewinn aus der Anfertigung zahntechnischer Arbeiten.“

Über solche Fehlentwicklung zu schweigen dürfte für die Zahnärzteschaft auf Dauer die falsche berufsständische Haltung sein. Die Politik liest mit.

Bezugnehmend auf: http://www.ifg-fortbildung.de/…/dr-bernhard-saneke-das-mall…

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Lieber fehlerhaft beginnen, als perfekt zu zögern

Auch zu finden und vekauft bei NWD. Man sollte die mal als gewebliches Labor ansprechen und /oder dort nicht mehr kaufen. Die DZW unterstützt die Veranstaltung auch. Mal kurz googeln.....

Auf jeden Fall publik machen.....bitte teilen...bis es die richtigen Ohren erreicht.

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Oder auch :

Ärzte und Apothekerbank z.B. 2015     https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Tools/Seminarkatalog/seminark...

 

Seite 45

 

Die Eigene Facebookseite :

https://de-de.facebook.com/praxiserfolg.komplett/

Man beachte die Beiträge mit Video : 

Praxiserfolg Komplett - Das Chefseminar mit Dr. Bernhard Saneke   6. Oktober 2014 ·

Was die Teilnehmer zum Kurs sagen

 

sehr aufschlussreich !

 

 

 

 

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Hier das Video

Video: 

Praxiserfolg komplett

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