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Shitstorm auf der IDS oder die Wut der Zahntechniker

Was aus meiner Sicht noch viel bedenklicher ist, die Veränderung der Ansprüche. Die durch die Chairside Anlagen produzierten Ergebnisse sind oftmals oder nach meiner Ansicht eigentlich fast immer von schlechterer ästhetischer Qualität als von einem vernüftigen Zahntechniker gefertigt. Will sagen, so etwas hätte man jedem gewerblichen Labor um die Ohren gehauen und jetzt wird den Zahnärzten erzählt, wenn ihr den dicken Reibach damit macht dann ists schon schön, ihr müsst es nur eurem Patienten so anpreisen und als Optimum verkaufen .

Das ist aus meiner sicht das bedenklichste, weil wenn das Standart wird dann haben wir noch weniger entgegen zu setzen.

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Der Zahnarzt als Hersteller bestimmt seine eigene Qualität.

 

Und was nicht passt wird passend gemacht - muss nur 2 Jahre halten.

 

 

 

 

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Der Zahnarzt , Arzt , Architekt who ever hat schon immer und wird immer seine " Qualität" selbst bestimmen oder wer solls machen ??? am Ende muß es dem Patienten gefallen selbst wenn ein dresierter Affe in China die Kronen fertigt

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so ist es!

Die Industrie muss das liefern, und der, der es an den Mann (Frau) bringt muss es verkaufen (Preis Leistung) was der Verbraucher wünscht (will)  dann stimmt die Qualität, und in unserem Fall ist dann der Zahntechniker draußen.

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Werte Kollegen,

Euer Jammern ändert nichts an der zukünftigen Entwicklung.

Jeder von euch sollte sich stattdessen die Beweggründe unserer Kunden (Zahnärzte) einmal genauer ansehen.

Die Entwicklung, dass in Zukunft immer mehr abdruckfreie Arbeiten in kurzer Zeit hergestellt werden ist wohl relativ deutlich absehbar. Klar sollte uns Zahntechnikern jedoch auch sein, dass unsere Kunden dies selbst als Herausforderung sehen und viele von ihnen dabei Unterstützung benötigen. Ein Dentallabor, welches sich hierbei als kompetenter Partner positioniert, ist für die meisten Zahnärzte wesentlich interessanter als selbst eine knapp 6stellige Summe in ein eigenes Chairsaide-System zu investieren.

Als Labor ist regionale Nähe dafür natürlich ein wesentlicher Vorteil.

 

Darum mein Aufruf:

DIGITALISIERT EUCH!

Macht euch digital fit, nehmt Intraoral-Scans an, kümmert euch um die digitale Modellherstellung, werdet zu Experten für Intraoralscannermuffel-forum.de Lexikon!

Sobald eure Kunden sich eine Schleifeinheit gekauft haben, werden sie diese auch nutzen wollen. Wenn ihr jedoch kompetent und zügig all das liefern könnt, was eure Kunden notfalls selbst herstellen könnten, werden eure Zahnärzte keinen Grund dafür sehen knapp 100k zu investieren.

 

Aber so lange viele von uns ihre Hausaufgaben nicht machen, der Laborscanner in der Ecke verstaubt, Chipping bei Zirkon für viele noch immer ein Problem darstellt, mehr NEM als Vollkeramik hergestellt wird, und hier im Muffelforum noch immer mehr über Ofenlötungen, Phaser, NEM-Gusslegierungen etc statt über digitale Technologien diskutiert wird​, so lange werden viele Zahnärzte das Zepter selbst in die Hand nehmen und sich von der Industrie "helfen" lassen. 

Sicherlich gibt es auch Zahnärzte, welche das vermeintliche schnelle Geld sehen, die meisten unserer Kunden würden diesen Weg jedoch sicherlich lieber mit einem kompetenten Partner gehen. 

 

Und nun, werte Kollegen, dürft ihr mich gerne "zerpflücken". Zwinkernd

 

 

 

 

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Mit der Digitalisierung von ZE ist das so eine Sache.

Handwerklich hergestellter ZE ist im Sinne des MPG als Sonderanfertigung in den Verkehr zu bringen.

Hier reicht eine Konformitätzerklärung zum jeweiligen ZE.

Das gilt wohl z.Zt. auch für industriell (digitalisiert) hergestellten ZE.

Aber wer garantiert, dass es so bleibt.

Bei einer möglichen Novellierung des MPG könnte ja durchaus der Satz stehen  ............

"Produkte, die  in industriellen Verfahren hergestellt werden, gelten nicht als Sonderanfertigungen."

Das heißt, hier reicht dann die Konformitätzerklärung zum jeweiligen ZE nicht mehr.

Das würde dann heißen, dass industriell hergestellter Zahnersatz ein Zulassungsverfahren durchlaufen muss.

Und das muss dann der jeweilige Hersteller (Betreiber eines industriellen Verfahrens zur Herstellung von Zahnersatz)  auf den Weg bringen und bezahlen.

Zulassungsverfahren werden selten aus der Portokasse bezahlt werden können!

Würde übrigens nicht nur für Zahntechniker, sondern dann auch für Zahnärzte gelten, die eine solche (industrielle Fertigungs-) Anlage betreiben.

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Bei allem Respekt, aber dieses Szenario halte ich für sehr konstruiert und eher für eine Ausrede warum man nicht digital fit ist.

Digitale Herstellung bedeutet nicht automatisch industrielle Herstellung.

Es werden noch immer Einzelstücke für einen bestimmten Patienten gesondert hergestellt und sind damit per Definition Sonderanfertigungen. 

Abgesehen davon: Werden deine Zahnärzte sich von der Industrie helfen lassen müssen oder kannst du das leisten???

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Ja dann viel Spass bei der Digitalisierung!

Übrigens, ich benötige keine Ausrede, warum ich nicht fit bin, bei der Digitalisiere, ich bin seit drei Jahren aus der Zahntechnik raus.

Wenn man so will, ein Muffelaner i.R. aber dem Beruf immer noch verbunden.

 

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Ich sags mal wieder so es gibt einen Grund warum Bego MDR ( medical device ready ) ist ob das auch Deutschland betrifft ??

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