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Macht's gut :)

Ich bin jetzt einfach ausgedrückt in der Verwaltung und Beratung beschäftigt. (weitab der Zahntechnik)

 

Gerade anfangs war die Umstellung nicht ganz einfach, da ich vorher nie wirklich was mit Bürotätigkeiten zu tun hatte.

Nach 22 Jahren Zahntechnik wusste ich auch bei jeder reingekommenden Arbeit oder Reparatur was ich zu tun hatte und wies abläuft, daher war es sehr ungewohnt, hier bei jedem Mausklick zweimal nachzufragen und einfach wieder auf Hilfe angewiesen zu sein.

 

Aber die Kolleginnen und die Teamleiterin sind alle sehr sehr nett und versuchen so viel wie möglich an Infos in mich reinzurkiegen....und da meine Eltern auch keinen Deppen großgezogen haben, funktioniert das ganz gut Zwinkernd

Zwischenzeitlich bin ich auch über die Phase raus in der ich froh bin, wenn aus dem Kopierer das richtige Papier rauskommt.

 

Es läuft recht gut, ich arbeite zwischenzeitlich recht selbstständig (sofern keine Sonder- oder Spezialfälle auftreten), treffe eigene Entscheidungen und habe auch aufgrund des "zahntechnischen" Denkens schon so manches Lob eingefahren. 

 

Stresslevel ist ungefähr gleich, vielleicht sogar ein bisschen höher, was aber wie gesagt daran liegt, dass ich nach ein paar Monanten natürlich noch nicht so eingefuchst sein kann wie zuvor nach ein paar Jahrzehnten.

 

Mehr Geld, mehr Urlaub, mehr Kollegen/innen, mehr Zukunftssicherheit.....hab bisher keinen Tag bereut und hab mir noch nie gewünscht den Wechsel nicht vollzogen zu haben.

 

Zusätzlich hab ich gemerkt wie einfach so ein Berufswechsel ist und hab auch keine Hemmung mehr erneut zu wechseln für den Fall, dass sich das jetzige doch als falsch herausstellen sollte. Ich werds mir nicht mehr selber antun und irgendwas arbeiten, worauf ich keine Lust habe. Man muss sich nicht damit abfinden. (*wink mit dem zaunpfahl*)

 

Desweiteren hab ich jetzt noch eine zusätzliche Ausbildung angefangen und erlerne an den Wochenenden den Beruf des Massagetherapeuten/Massagepraktikers...Ende des Jahres bin ich fertig.

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Kleines Update....

Zwischenzeitlich arbeite ich über ein Jahr im neuen Job. Konnte mich sehr gut einleben und hab mich nach einem halben Jahr dann so langsam getraut, Verbesserungsvorschläge zu machen, bzw. bestehende Abläufe zu hinterfragen. Das Ergebnis war eigentlich immer das selbe "Hmm...stimmt, das könnte man eigentlich auch anders machen. Warum ist da eigentlich noch keiner drauf gekommen? Machen wir doch schon immer so."

Zwischenzeitlich "kennt" man mich aufgrund der Verbessungsvorschläge bzw. anderer Ideen und neuer Ansätze auch in der Chefetage und ich krieg dort sofort ein Feedback bzw. Lob .......vorher im Labor konnte ich mir monatelang den Mund fusslig reden und geändert wurde dann dennoch nichts.

Kurz vor dem Einjährigen gabs dann überraschender Weise ein Gespräch mit der Geschäftsleitung. Es gab Lob, mehr Verantwortung und mehr Geld....einfach so....hätte mich in den Zahntechniker-Jahren auch sehr gefreut wenn mal einer von sich aus gekommen wäre und einfach nur gesagt hätte "Hey, du bist gut, bin froh dass du bei uns bist. (da haste paar hundert Euro mehr, bleib bitte auch weiterhin bei uns und mach so weiter wie bisher)"

Habs glaub schonmal erwähnt, dass mir Geld jetzt nicht ganz so wichtig ist, dennoch komm ich zwischenzeitlich (inklusive Jahresbonus) auf (knapp) mehr als das doppelte wie im Labor....

...aber am wichtigsten:

Ich fahre nach wie vor jeden Morgen mit einem breiten Grinsen zur Arbeit und freu mich auf alles was es zu tun gibt.

 

Kann den Schritt also nach wie vor nur jedem wärmstens empfehlen :)

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Das freut mich ehrlich für Dich! Die Zahntechnik selber macht eigentlich Spaß aber das Umfeld (Zahnärzte, Helferinnen, Laborchefs und sogar Kollegen) ist zum Teil echt übel, dass wird sich auch leider nicht ändern. Wenn Dich hier einer wegen Deinem Beitrag angreifen sollte oder sich lustig macht, womit eventuell zu rechnen ist, ist es nur der blanke Neid...

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Ja das Kenn ich auch. Bin jetzt eigentlich auch nicht mehr im normalen Sinn Zahntechnikerin. Hab vor nem Jahr gemerkt das ich trotz Meister in der Zahntechnik mich nur noch quäle und den Unorganisierten Wahnsinn beim Fertigen des ZEs nicht mehr schaffe. Bin jetzt sozusagen auch in die Verwaltung gewechselt, allerdings bei einem Labor. Kann also immer noch mein Wissen einsetzten und mach jetzt Koordination und Management, inclusive allen Absprachen mit Firmen und Zahnärzten. Das ist auch eine Herausforderung, aber es macht höllisch viel Spaß jeden Tag aufs neue Probleme in der Kommunikation zwischen Labor und Zahnärzte zu klären und oft auch einfach nur zu Übersetzten. Dazu kommt das ich jetzt täglich neues Lerne, was mir in der Zahntechnik echt gefehlt hat da man irgendwann aus dem normalen Trott nicht mehr rauskommt und immer das selbe macht. Jetzt lerne ich die genauen Behandlungsabläufe der Zahnärzte damit ich auch hier besser mitreden kann und bei jeder Neuerung im Digitalen Sektor lerne ich das Programm und die Handhabung und gebe sie dann an die Techniker weiter.

Ich glaube manchmal muss man auch nicht Hundertprozentig aus dem Beruf raus. Es reicht wenn man sich auf seine Stärken stützt und dann versucht diese perfekt in Scene zu setzten. Bei mir war das eben immer das neues Lernen mir immer leicht fällt und das Organisieren.

Bin jetzt viel glücklicher und hab endlich nach langem suchen einen tollen Arbeitgeber gefunden. Kann jeden nur Unterstützen der versucht aus dem Gelernten das Beste zu machen.

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