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"Modellguß" CAD/CAM gefertigt, ist kein Modellguss mehr, oder?

Hallo Forum-Gemeinde,

wie benennt ihr eigentlich in den Privatrechnungen euren CAD/CAM gefertigten (lasergemeltert, oder gefräst)  "Modellguß" der ja nun keiner mehr ist?Unentschlossen

Bin gespannt auf eure Anregungen.

Viele Grüße

Thorsten

z.B.: Prothesenbasis mit Klammerverankerung im Oberkiefer, CAD/CAM, gefräst, NEM, -Material- ;

oder: Basiselement für Teleskopprothesen im Unterkiefer, NEM, CAD/CAM-Lasermelting, -Material-

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"Was der Planetenlauf umkreist und was ihr Schimmer überglänzt, so weit sei Dir dein Ziel gegrenzt, das hast Du Macht, Dir zu erwerben." ( Parcival, Wolfram v. Eschenbach )

Leistungs Nummern vom BEB 4001 bis 4004 

Bezeichnung:  Metallbasis    / OK / UK / tot / part

sodann:

LeistungsNr BEB 498x

Mehraufwand z.B. für Edelmetall / Titan / Sinter / etc.

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Wesentlich sinnvoller, wie Gnatho, die vorhandenen Nummern und Beschreibungen zu nutzen oder vorhandene Nummern zu ergänzen. Lächelnd

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"Was der Planetenlauf umkreist und was ihr Schimmer überglänzt, so weit sei Dir dein Ziel gegrenzt, das hast Du Macht, Dir zu erwerben." ( Parcival, Wolfram v. Eschenbach )

Naja,... in der BEB97 sind die Metallbasen (4001 bis 4004) ja eher als gegossen anzusehen.

Aber der Begriff "Metallbasis" bringt es doch auf den Punkt. 

Vielen Dank schon mal...

Thorsten

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warum zwängt ihr euch in die analoge BEB ein?

seit doch froh, dass ihr jetzt mal frei kalkulieren dürft, ohne Vergleichszahlen, die ja eine BEB bietet.

Ihr seit im digitalen Bereich noch freie Unternehmer,  die ihren Arbeitsaufwand frei darstellen können, die ihren Arbeitsaufwand frei beziffern können, die also dafür Preise kalkulieren können.

Die BEB (Bundes Einheitliche Benennungsliste) ist doch nichts anderes, als die Liste, nach der die GKV und PKV die Preise der einzelnen Labore vergleichen können, also eine Hilfe für die Krankenkassen.

Hab ihr schon mal von Bäckern gehört, dass sie ihre Preise nach einer BEB (Bundes Einheitliche Benennungsliste) für Bäcker ausrichten?

Da ist ein Brötchen, ein Brötchen, und dafür wird ein angemessener Preis genommen, der nach Kalkulation erstellt wird!

Man zahlt es, oder nicht.

Wenn es gut ist zahlt man das, wenn nicht dann nicht.

Die Digitalisierung bietet hier die Chance auf frei Preisgestaltung zurück zu kommen.

Wer ein Produkt von mir haben will, der bezahlt meinen Preis, weil das Produkt es wert ist.

Wer mein Produkt wegen des Preises nicht kauf, der verzichtet möglicherweise auf Qualität, oder er hat erkannt, das mein Produkt den Preis nicht wert ist.

Sollte es der Fall sein, das mein Produkt den Preis nicht wert ist, dann gehe ich unter.

Solle aber die Qualität für den Käufer uninteressant sein, und er für eine geringere Qualität lieber weniger bezahlen möchte, dann werde ich mich trotzdem durchsetzen, weil die Mehrheit der Käufer gute Qualität möchte.

Das ist eigentlich so der Grundsatz der freien Marktwirtschaft, aber leider ist das bis heute in der Zahntechnik nicht angekommen.

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Sorry dentalfriedrich, hier ging es garnicht um eine Bepreisung. Du hast also das Thema verfehlt.

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Ich gebe "dentalfriedrich" Recht. Entwickelt Eure eigenen Positionen. Das lässt viel mehr kalkulatorischen Freiraum, wenn man genau die anfallenden Arbeitsschritte abrechnen kann und nicht nur eine grobe Sammelposition. Es eignet sich auch dazu, die variierenden Selbstkosten einzuarbeiten, indem man an den einzelnen kleinen Positionen die Preise ändern kann. Ist viel eher nachvollziehbar, als an der Gesamtposition "Metallbasis" rumzudoktorn.

Zudem vermute ich auch, dass die KZVn irgendwo Statistiker sitzen haben, die genaue Preisvergleiche anstellen oder zumindest Daten sammeln, wer wieoft was zu welchem Preis abrechnet.

Zum Thema Benamsen: Jeder Arbeitsschritt wird benannt, wie er gemacht wird. Damit auch für die Arbeitsempfänger halbwegs klar ist, was wie hergestellt wurde. Nur eben nicht mit BEB-Standardpositionen, sondern der eigenen Privatpreisliste.

-Modellieren einer totalen Modellsgussbasis CAD/CAM-gestützt

-Modellieren einer partiellen Modellsgussbasis CAD/CAM-gestützt

-Modellation Doppelarmklammern für Modellsgussbasis CAD/CAM-gestützt

-Herstellung wie von hyoideus beschrieben s.o.

-usw...

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thorsten schrieb:

Sorry dentalfriedrich, hier ging es garnicht um eine Bepreisung. Du hast also das Thema verfehlt.

Hallo thorsten,

danke für Deine Zurechtweisung meines Beitrags #6.

In der Tat ist es so, dass Du nur nach einer Benennung gefragt hast, aber als ordentlicher Kaufmann, der ein selbständiger Zahntechnikermeister ja auch sein sollte, hab ich natürlich auch die Bewertung der Benennung in die Diskussion  werfen wollen.

Dahinter stand die Absicht darzustellen, dass die neuen Techniken auch neue Möglichkeiten des Geldverdienens für Zahntechniker ermöglichen könnte.

Und ich denke, an solchen Möglichkeiten mangelt es zur Zeit im Übrigen.

Also noch mal, ich wollte Dir dein Thema nicht kaputt machen, sondern nur erweitern.

Aber ich bin auch gerne bereit, konkret auf Deine Fragen zu antworten.

Eingangsbeitrag thorsten:

thorsten schrieb:

"Hallo Forum-Gemeinde,

wie benennt ihr eigentlich in den Privatrechnungen euren CAD/CAM gefertigten (lasergemeltert, oder gefräst)  "Modellguß" der ja nun keiner mehr ist?! "

Es ist in der Tat kein Modellguss mehr, sondern eine, auf der Basis hochmoderner digitaler Herstellungsmethoden hergestellte Metallbasis.

In der individuellen privaten Preisliste (nicht BEB) als z.B. DHM (Digitale Herstellungsmetode Metallbasis) ausgewiesen.

Und so ist mein Beitrag #6 zu verstehen.

 

 

 

 

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Nur noch eine abschliessende Anmerkung. Die Bennungen nach der BEB97 sind wie die Jahreszahl kennzeichnet absolut veraltet. Ich zitiere hier nur aus der fortgeschriebenen "Hinweis" BEB  für Privatpatienten ab 2008 folgend. Die dort hinterlegten Planzeiten helfen bei der Kalkulation. Die BEB ist keine Preisliste, sondern ist als Kalkulationsgrundlage anzusehen. Die Kennung kann so auch "PPL" sein für PrivatPreisListe.

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