Online Gäste: 144 Mitgl.: 0 | Mitgl. Gesamt: 9.714 Neu: Blauniete | Besucher Heute: 279 Gestern: 1.335 Gesamt: 7.583.877 Registrieren | Passwort? | Login

Verfärbte KS Verblendungen

Hallo zusammen , folgender Fall: Patient hat im August 2017 teleskoperende Brücke auf 7 Pfeilern im OK bekommen in Silber , verblendet

mit Espe Sinfonie. Bereits nach 6-7 Wochen traten erste Verfärbungen der Verblendungen auf , wurden vom Labor leicht beseitigt.

Gegen Jahresende wiederum Verfärbungen , wie Belege auf den KS-Oberflächen. Die Oberflächen der Verblendungen sind inklusive der

verfärbten Bereiche absolut homogen , glatt und glänzend - keinerlei Rauhigkeiten, man kann die Verfärbten Bereiche auch relativ

leicht mitels Politur entfernen-Patient bekommt diese aber nicht weg mittels Bürste etc. .Nebenbei erzählte uns der Patient vor ca.

fünf Wochen ,dass er sehr  starker Kaffeetrinker ist ( er ist Nachtarbeiter).

Wir haben schon mit Versiegelungslack gearbeitet , aber die Verfärbungen waren nach einer gewissen Zeit wieder da.

Nun sind wir mit ihm so verblieben, dass er wenn der Eindruck für ihn entsteht, der Ersatz verfärbt sich zu stark , er ins Labor

kommt und wir die Arbeit reinigen/polieren.Wir haben 20 Jahre mit Espe verblendet , aber das war uns neu . Man kann sicher

nur von einer chemischen Reaktion im Mund ausgehen , vielleicht ist auch sein Speichel dafür mitverantwortlich , der Fall gibt uns

Rätsel auf ; velleicht hat der eine oder andere User hier etwas Ähnliches schon erlebt und kann Lösungsvorschläge bieten.???

....also ich habe gehört, dass Espe teilweise dafür bekannt ist. Wir hatten ähnliche Fälle mit Verfärbungen, glaube mich zu erinnern, dass bestimmte Medikamente auch dazu führten. BETA Blocker sind mir da noch im Kopf. Wir haben deshalb vor vielen Jahren umgestellt. Wichtig ist halt die Polymerisation unter Vakuum. Und das innigliche Polieren danach. Ich kann mich daran erinnern, das insbesondere eben selbige enorm wichtig war. Wenn die Verfärbungen sich leicht wegpolieren lassen, ist die Oberfläche nur makroskopisch glatt. Da würde ich noch mal ansetzen. Und mal mit ESPE sprechen.

Ich persönlich halte ja nichts von diesen Lacken, die verschlimmbessern irgendwie alles nur. 

Gesamtstimmen: 1
Wie hilfreich war dieser Beitrag?

So lange sich das Material nicht selbst verfärbt und die Oberfläche glatt ist, würde ich das nächste Mal im Labor versuchen mit welchen Mitteln der Patient diese selbst einfach entfernen kann.

Meistens reicht es aus, Zitronensäure und eine rauhere Zahnpasta wie Aronal zu empfehlen.

 

Gesamtstimmen: 0
Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Das mit einer rauhen Polierpaste hatten wir auch schon im Hinterkopf , jedoch wollten wir die Oberfläche nicht verletzen ,

sie ist echt hochglänzend glatt , aber das wird wohl unser letztes Mittel sein ; der Patient steht nächste Woche wieder

im Labor , ist aber noch ganz umgänglich -zum Glück... danke für die Antworten

Gesamtstimmen: 0
Wie hilfreich war dieser Beitrag?

Keine Sorge, Aronal ist KEINE rauhe Polierpaste, lediglich eine Zahnpasta welche minimal rauhere Putzkörper hat für hartnäckigere Beläge. Es gibt auch spezielle Zahnpasta für Prothesen. Allgemein ist es leider so, dass sich die von dir genannten Beläge auf Kunststoff etwas schwerer entfernen lassen, daher mein Zahnpasta-Tipp.

 

Gesamtstimmen: 0
Wie hilfreich war dieser Beitrag?