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Weniger Einschleifen. Das Problem der zu hohen Restauration. Ein Lösungsansatz aus der Praxis für die Praxis

Hallo zusammen,

mein Name ist Roland Althoff, ich bin seit 25 Jahren Zahnarzt in eigener Praxis (www.zahnarztpraxis-oppspring.de sowie www.zahnklinik-rhein-ruhr.de

Vielleicht kennen Sie diese Situation: Ihr Zahnarzt hat- wie immer- erstklassig präpariert, sensationell abgeformt, ein tolles Provisorium angefertigt und Sie haben mit Leidenschaft und Knowhow in Ihrem Labor  eine wunderschöne zahntechnische Arbeit, aufs feinste ausmodelliert, poliert und in der absolut stimmigen Zahnfarbe gefertigt...Ihr Zahnarzt setzt die Krone auf, sie passt am Rand, sie passt beim approximalen Kontakt, der Patient schließt den Mund und ...die Krone fühlt sich an wie ein Mount Everest in der Po-Ebene: viel zu hoch ! Das tolle Werkstück wird im Ergebnis im Munde unseres enttäuschten Patienten planiert und kommt zurück ins Labor mit dem Hinweis, möglichst zu retten was nicht mehr zu retten ist.

Mein Frust in solchen Situationen kannte in der Vergangenheit keine Grenzen, denn alle hatten doch ihr Bestes gegeben. Außer Schuldzuweisungen über das richtige Einartikulieren ans Labor hatte ich wenig Antworten auf dieses immer wieder kehrende Phänomen. Bis ich „Verify“ erfunden habe. Damit ist nun vieles anders, reproduzierbarer und vor allen Dingen passender.

Auch ich erreiche immer noch keine 100%, denn wie wir alle wissen, können uns viele Faktoren in der Herstellungskette einen kleinen oder größeren Streich spielen.

 Da ich seit 6 Jahren erfolgreich und begeistert mit dem System arbeite habe ich mich entschlossen das Verfahren nach seiner Patentierung durch das deutsche Patent-und Markenamt „in die Welt zu tragen“. Der dental Tribune berichtete in seiner Ausgabe 2-2018 bereits darüber. Hier der Link: https://media.zwp-online.info/archiv/pub/gim_int/dt_a/2018/dta0218/Science_6.pdf                                                     

Die Flut der  Anfragen zeigt mir, dass das Thema „zu hoch“ auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung noch brandaktuell ist. So hat auch die Quintessenz das Thema aufgegriffen: https://www.quintessenz-news.de/das-verfahren-definiert-exakt-das-ausmas...

Die Website www.verify-occlusion.de  wird zeitnah aktualisiert, denn mittlerweile haben sich begeisterte Praxen und Labore bereit erklärt, interessierten Kollegen und Kolleginnen als Referenz Rede und Antwort zu stehen.  Auf der Seite ist eine kleine Vorschau in das Verfahren möglich. 

Das Muffelforum ist für mich ein führendes und immer wieder inspirierendes Portal. Als Mensch von der „anderen Seite“ des Behandlungsstuhles finde ich es sehr schade, dass Zahnärzte leider häufig immer noch das erklärte Feindbild des Zahntechnikers sind und leider auch umgekehrt. Mein Verfahren arbeitet genau daran, denn es schafft für das Labor  eine sachliche Kommunikationsgrundlage gegenüber seinen Auftraggebern und führt zu reproduzierbaren Ergebnissen. Sie als Zahntechniker bekommen damit ein Tool an die Hand, um endlich ihrem Zahnarzt zeigen zu können, dass der Fehler nicht bei Ihnen liegt, wenn es dann mal wieder heißt: zu hoch...

Im Anhang finden Sie einige Referenzen. 

Ich freue mich auf einen intensiven Austausch,

 

Roland Althoff

Hinweis von Thorsten:
Sorry, leider funktioniert die normale Ansicht der PDF-Dateien nicht. Aber rechter Mausklick und im neuen Fenster oder Tab anzeigen hilft.

 

Schön.

Teile deine Ansicht, soweit es hier und in der verlinkten Seite erkennbar ist. Wenn man das Bissregistrat vernünftig verwendet passen die Kronen auch.

Nur was soll da bitte patentiert sein??? Wir machen das seit 30 Jahren genau so... (soweit im allgemein Verfügbaren erkennbar)

 

Bitte verlinke doch das Patent, vielen Dank

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Hallo,

an den eingstellten Referenzen erkennt man unschwer, dass das Verfahren offensichtlich nicht so mega gewöhnlich ist. Das Patentamt hat satte 5 Jahre benötigt, um zu prüfen, ob es Stand der Technik oder ein neue Erfindung ist. 

Letztendlich sind die Patente sowohl für den analogen als auch für den virtuellen Weg erteilt worden.

Wenn du das genau so machst: Glückwunsch, denn das ist der funktionierende Weg.

Einen arbeitsreichen Tag und nachher viel Spaß beim Fußball, Roland

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Ich frage mich nur, was daran neu und somit schutzwürdig sein soll, wenn dies so seit Jahrzenten von einigen Labors gehandhabt wird.

 

Die Patentnummer (Aktenzeichen/Veröffentlichungsnummer) bitte...

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Volia...

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Leider klappt es nicht die richtigen PDF´s hochzuladen. Bitte senden Sie mir daher eine Anfrageemail unter

info@verify-occlusion.de

Gerne lasse ich Ihnen die Patenturkunden zukommen.

Freundliche Grüße, Roland Althoff

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Guten Morgen, hier kommt der nächste Erfahrungsbericht. ...Sorry, leider funktioniert die Hochladefunktion nicht korrekt. Es wird immer wieder nur der Bericht von Labor Essl angezeigt....

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Wenn ich das was im "freien Bereich" zu lesen ist anschaue ist dies ein Leitfaden der Standard sein sollte und es leider immer noch nicht ist.

Von dem her finde ich es gut daß es Kurse, Publikationen, Vorträge gibt bei denen Basics vermittelt werden.

In Zeiten wo man sich intensiv mit Form und Funktion beschäftigt, wie es seinerzeit ZTM M.H. Polz bereits in den 70-er und

80-er Jahren als Pionier der Aufwachstechnik tat,

ebenso wie Dieter Schulz, der seit den 80-er Jahren publiziert und mit Okklusionskonzepten und Aufwachstechnik für Form, Funktion und Qualität kämpft, 

ist dies jedoch kalter Kaffee.

Hier ist man von der Einzelzahnrestauration bis hin zur Komplettversorgung inklusive Funktionsdiagnostik, Schienentherapie und Artikulatortechnik schon deutlich weiter als "nur" einen Zahnersatz herzustellen der nicht zu hoch ist.

Da geht es um Funktion und Wiederherstellung. 

Ebenfalls ein namhafter Vertreter in Sachen Funktion und Wiederherstellung ist Prof. Dr. Rudolf Slavicec.

An dieser Stelle möchte ich auch noch den Bensheimer Arbeitskreis erwähnen bei dem seit 1999 Zahnmediziner und Zahntechniker gemeinsam an Konzepten arbeiten.

Das sind Grundlagen, an denen sich die heutige digitale Welt entwickeln muß.

Nicht nur störungsfrei sondern funktional.

Das geht auch nicht ohne Gesichtsbogen.

 

 

Dentinitus

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Sehr geehrter Herr Kollege, ich stimme Ihnen im vollen Unfang zu. Auch ich habe mich in meinen nunmehr 28 Berufsjahren als Zahnarzt stets am wissenschaftlichen State of the Art orientiert, grade um für meine Patienten aber auch zur Zufriedenheit in meiner täglichen Arbeit das Beste zu wollen und nach Möglichkeit auch zu erreichen. Die von Ihnen genannten Arbeitskreise und Kollegen sind von mir hochgeschätzt und ich investiere viel Geld und Zeit in meine Fortbildung. Die Vielzahl der Anfragen die mich nach der Veröffentlichung der Artikel erreicht hat und auch das Feedback meiner Anwender zeigen mir, dass es einen "Basic"-Bedarf gibt. Ist dieser allseits gedeckt, kann sich auf Basis dieses Grundverständnisses darüberhinaus und komplementär alles Weitere frei entfalten und damit zur optimalen Symbiose aus Praxisalltag und Wissenschaft beitragen. 

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Wie ich bereits - zugegeben eher nebenbei- erwähnte finde ich es gut daß es Kurse gibt in denen Basics vermittelt werden.

Das Problem ist nicht daß es neu ist sondern daß es weder in der Berufsschule noch auf der Meisterschule detailliert gelehrt wird. Auch im Labor ist es ein Buch mit sieben Siegeln und gilt immer noch als Geheimnis elitärer Kreise. Dadurch leidet aber nun mal die breite Masse der Zahntechniker - und daraus resultierend letztendlich auch die der Zahnmediziner.

Und von der Masse können wir uns bekanntlich nur durch Klasse absetzen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg mit Ihrem patentierten System.

Es ist umsetzbar, unabhängig vom Talent eines Technikers/ einer Technikerin. 

 

Dentinitus

 

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...so, jetzt klappt es hoffentlich auch mit dem Hochladen der PDF´s... leider nicht, egal was ich auch versuche...in der Vorschau erscheint das, was ich hochgeladen habe, im thread kommt dann immer wieder die erste von mir hochgeladene PDF von Labor Jochen ESSEL...wer weiß Abhilfe?

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