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Ein frischer (IDS-)Wind weht durch die Stadt

Ein frischer (IDS-)Wind weht durch die Stadt

Großkampftag am Vorabend der Internationalen Dental-Schau

 

 

An zwei Fronten ist heute Großeinsatz: bei Ivoclar Vivadent ... und in den sechs Messehallen sowieso.

 

Am Sonntag fegte noch das Sturmtief Eberhard durch Köln, mit Orkanböen von über 100 Stundenkilometern Geschwindigkeit. Der Dombereich musste abgesperrt werden. Auch wenn der gute Dom schon jahrhundelang steht und dem Wetter trotzt, so weiß man nie, ob vielleicht doch mal ein Stück von oben abbricht und heruntersaust. Um 1520 war der Südturm immerhin schon 56 Meter hoch und seit 1880 können Turmteile sogar aus 157 Metern Höhe herabfallen.

 

Nun, das ist gestern gut gegangen, Gott sei Dank. Ob auch in den Messehallen alles gut geht, wissen wir erst morgen. Heute wirbelt noch jede Menge an Plastikverpackungen durch die Gänge und Messebauer eilen von hier nach dort. Und laut ist es! Nicht vom heulenden Sturm wie in der Innenstadt, sondern vom andauernden Hämmern und Rufen der Baukommandos. Das wird sicher auch noch diese Nacht so sein...

 

Ein frischer Wind wehte heute auch die Rheinterrassen entlang ... und er trieb mich auf direktem Weg in das Theater am Tanzbrunnen hinein: genau zu Ivoclar Vivadent, die dort immer während der IDS zu Hause sind. Hier war alles picobello und auch sturmfest, also konnte die Vorpremiere der IDS wie geplant vonstatten gehen. Denn Ivoclar Vivadent gibt mit seiner Medienkonferenz am Montag immer den Startschuss für die größte Dentalmesse der Welt.

 

Dieses Jahr tritt das Liechtensteiner Unternehmen an, den 3D-Druck-Markt und das Spektrum der Zirkoniumdioxid-Ronden aufzumischen. Seine Produktprämisse ist es, das, was es tut, gut zu machen, nicht einfach, an vorderster Front aufzutauchen und den ersten und frischesten Trend zu setzen. Deshalb kommt man jetzt, erst jetzt, 2019, mit einem 3D-Druck-Gerät heraus, während auf der IDS vor zwei Jahren der große Hype der Neuvorstellungen war. Das Gerät PrograPrint bringt einen validierten Ablauf und eine verlässliche Druckgenauigkeit von durchgängig 50 µm. Um dies zu erreichen, wurde ein eigenes „Homogeneous Light Processing“ für eine gleichmäßige Lichtleistung an jeder Stelle geschaffen. Zum validierten Ablauf gehört nicht nur das Druckgerät selbst, sondern auch ein Reinigungsgerät, PrograPrint Clean, das Nachvergütungsgerät PrograPrint Cure und anfänglich drei Materialien: für den Wachsdruck, für Modelle und für Bohrschablonen und Schienen. Das Maschinen-Komplettsystem kostet um die 30.000 Euro, war zu erfahren.

 

Besonders stolz ist Ivoclar Vivadent auf das neue Zirkoniumdioxid „IPS e.max ZirCAD Prime“. Dieses ist ein Material für alle Indikationen, angefangen von der hochästhetischen Einzelkrone bis hin zur 14-gliedrigen Brücke. Die Biegefestigkeit liegt bei hohen 1.200 MPa – dabei erreicht es im inzisalen Bereich hohe Transluzenzwerte. Den zervikalen Bereich der Scheibe bestimmt das hochfeste 3Y-TZP, schon von der ersten Zirkoniumdioxid-Generation her bekannt und für weitspannige Brückengerüste geeignet. Dort nimmt ein kontinuierlicher Transluzenz- und Farb-Verlauf seinen Anfang – kein schichtweiser –, der inzisal von 5Y-TZP beherrscht wird. Eine innovative Gradient-Technologie bringt mit besonderen Komponenten zustande, dass sich die 3Y- und 5Y-Pulver aneinander binden und eben einen stufenlosen Ronden-Aufbau ermöglichen.

 

Insgesamt konnte Ivoclar Vivadent abermals an seine bisherigen erfolgreichen Geschäftsjahre anknüpfen. Seit 1990 trat Geschäftsführer Robert Ganley immer und immer wieder vor die Presse und verkündete gute Ergebnisse, für die er ganz wesentlich verantwortlich ist. Nun stellte Robert Ganley seinen Abschied als Geschäftsführer von Ivoclar Vivadent in Aussicht. Diego Gabathuler wird übernehmen. Auch hier wird ein neuer Wind wehen.

 

Damit grüßt Euch herzlich von der IDS

Euer muffel-bote

    --> PS: Alle Liveberichte von der IDS 2019 kann man noch einmal unter dem Menüpunkt "der muffel-bote" nachlesen.

Kontakt:

Dr. Gisela Peters
Lohrbachstr. 8

61350 Bad Homburg

Mail: peters.gisela@t-online.de