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Gehalt für Modellgußtechniker

Hi swen,
1700 Brutto finde ich auch wenig!
Unser Modellgußtechniker bekommt 2500 .-€ Brutto. Muss allerdings dazu sagen, dass er die kompl. Reparaturabreiten(Sprung,Bruch,Ufü,Erw.,..) die anfallen- dies sind nicht gerade wenige- macht, verlötet die Teles an Modellgüsse, fertigt ebenso Auf-und Fertigstellungen sowie Kunststoffverblendungen an.
Gruß Spezi
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@ Genius

2000 Brutto für eine Gipse???????? Demnach müsste ich ja mindestens das Doppelte bei Dir bekommen und zwar für MoGu + KuSto + KFO + GIPSE. Mich würde mal interessieren wie Du Deine anderen Techniker bezahlst, um kein schlechtes Gewissen zu haben.

Gruß

RPL

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Mit 2000 wäre ich schon ruhig, mache dafür auch Reps mit, nur unsere Kustotechnikerin muss auch noch etwas zu tun haben.

Wenn ich unseren Beruf mit anderen vergleiche, dann müssen wir schon viel machen, und stressig ist es er ja genug, fallen auch genug überstunden an, über die ich mich nicht beschwere.

Es ist teilweise kein Wunder, dass es Leute gibt, die sagen, dafür stehe ich nicht auf.
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RPL

hi wir sind zu viert ,die gipse ,(macht auch noch reps wenn mal eine kommt)
der techniker den ich zum 01.03 eingestellt habe ,ich selbst, und noch einen
genialen zt der allerdings arbeitet wenns sein muss auch sonntags und sieht die sache nicht aus der sicht eines arbeitnehmers.er verdient wenn ich alles
zusammen rechne (geschäftsw.inkl.aller nebenkosten,handy usw.)
ca 2800.- NETTO steuerkl.1

das ist ne motivation oder ?
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hi genius,

da wäre ich sehr motiviert, mal am wochenende arbeiten oder eben in der woche mal länger arbeiten, kein problem, lass es mal eine 50 stunden woche sein, würde ich alles hinnehmen, kommt auch vor, schließlich will ich gute arbeiten abliefern, aber leider zählt oft masse statt klasse.
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im Gehaltsbarometer sieht man den Unterschied zwischen Nordrhein -Westfalen und Baden-Württemberg z.B. beim Fachbereich Modellguß ganz klar: Duchschnittsbrutto in NRW 1720.-€ ; in BW 2441,13 € !! Dies ist eine Differrenz von über 700€ monatlich!!!!
Dies kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Irgendwas stimmt doch da nicht, oder sehe ich es falsch?
Spezi image
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Hallo Spezi,

der Unterschied zwischen BW und NRW lässt sich möglicherweise durch zweierlei Dinge erklären.

Zum Einen kommen Spaß-Votings vor, bei denen haarsträubende Werte angegeben werden.

Sollte es sich um ein paar solcher Spaß-Votings handeln, können sie bei einer geringen Anzahl der Votings das Durchschnittsbrutto auffällig durcheinanger bringen.

Nach Prüfung der Votings für NRW haben wir übrigens ein Spaßvoting erkannt und verbannt. Daher änderte sich der Betrag des Durchschnittsbruttos für 40 Std/Wo nun in 1.786,70 €.

Des Weiteren gilt: Der Wert des Durchschnittsgehaltes relativiert sich vor allem durch die Anzahl der Votings (BW: 5; NRW: 17). Je mehr Votings einfließen, desto realistischer wird die Gesamtaussage und desto hilfreicher kann das Gehaltsbarometer sein. Ein Bundesland oder Fachbereich mit wenig Votings aber hohen Beträgen ist nicht unbedingt aussagekräftig.

Vielleicht noch ein dritter Grund: Es kann eine Dunkelziffer geben von denen, die übersehen, dass es den Fachbereich \"AZuBi\" gibt, statt dessen einen bestimmten Fachbereich auswählen, für den sie sich qualifizieren möchten, und bei Berufsjahre im FB bspw. eine \"3\" angeben - denn sie sind dann z.B. gerade im dritten Ausbildungsjahr. Solche Votings zu berücksichtigen, ist sehr schwierig bis unmöglich. Letztlich drücken aber auch solche Votings das Gesamtbrutto. Wenngleich sich das durch die Gesamtzahl aller Votings wieder relativiert.

Ein Tipp vielleicht noch: Wenn man den Mauspfeil einen Moment auf das Monatsbrutto (Spalte 40/Std) hält, werden die Werte \"Voting mit dem kleinsten Gehalt (MIN:) und dem mit höchstem Gehalt (MAX:) angezeigt\". Das gibt einen kleinen Einblick in die Skala.

Ich hoffe, ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen.

Falls neue Fragen auftauchen; Einfach posten. image


Viele Grüße
Andreas
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Zitat:
am 11.03.2007 um 19:51 schrieb novum65:

Hallo mcdental,
jetzt muss ich aber auch mal was dazu sagen. Schön für dich, dass du in einer Gegend bist, wo du so etwas durchsetzen kannst. Qualität hin, Qualität her, die meisten unter uns werden die Situation sicher anders besser kennen.

Ich erfahre das doch Woche für Woche. Die Patienten kommen mit irgendsolchen Werbeanzeigen \"Zahntechnik zum Nulltarif\" o.ä. und wollen das haben, wo sie nix oder so wenig wie möglich zuzahlen müssen. Wie es hinterher aussieht, ist denen vollkommen egal, auf irgendwelche Diskussionen bez. Qualität lassen sie sich gar nicht erst ein. Geiz ist geil, basta! Habe ich mehrfach in den Praxen erlebt, bevor ich den Mund aufmachen konnte, waren sie zur Tür hinaus.
Einige wenige Labore mögen das Glück (des Tüchtigen) haben, entsprechende Praxen mit ebenso entsprechenden Patienten zu haben, wo sie ihre Top-Qualität zu BEB-Preisen verkaufen können. Die Masse aber wird mir sicher Recht geben, dass BELII der Normalfall ist, was aber nicht heißen soll, dass sie evtl. weniger tüchtig sind, oder schlechtere Qualität liefern.
Alles eine Frage des Standortes.

Im Übrigen würde mich aber interessieren, worin sich eine \"Angelhakenprothese\" für 1000 Euro von einer BELII Klammerprothese für 500 unterscheidet...

P.S. Sorry, dass dieser Beitrag mit der ursprünglichen Frage nichts mehr zu tun hat, aber der Vor-Beitrag konnte nicht unwidersprochen bleiben.
 



Hallo Novum65,
wenn du einige meiner bisherigen Beiträge gelesen hast erinnerst du dich vielleicht daran dass ich nie ein Geheimnis daraus mache in einer Besonderen nicht auf den Durchschnitt der Zahntechnik zu übertragenden Situation stehe. 1. betreibe ich mein Labor im Wirtschaftsstärksten Landkreis der gesamten BRD was schon mal ein wesentlicher Unterschied ist, zum anderen habe ich nur Zahnärzte die aufgrund ihrer eigenen Fähigkeit wirtschaftlich abzurechnen es auch mir gewähren ohne dabei Neid zu entwickeln, denn sie wissen dass sie aus unserem Labor immer überdurchschnittliche Qualität bekommen. Wir haben schon vielen Vergleichen standgehalten!
Ob nun Gußtechnisch der MG in die Hose geht, bei der Endverarbeitung oder bereits in der Planung ist völlig egal, aber glaube mir man kann so viele Fehler einbauen dass sich eine Liste von mindestens 10 Punkten ergibt. Angefangen von der Klammerfehlplanung über deren Ausführung (Scharfkantig, zu dick, zu dünn usw.) bis zum lunkerigen porösen Guß usw. haben wir alles erlebt was aus Deutschen Meisterlaboren zum BELII Preis abgeliefert wird. Darum geht es mir aber eben nicht, sondern um alle Kollegen wach zu rütteln ihre Preise durch zu rechnen.
Ich habe in mein Labor zu beginn DM 450´ investiert und in den vergangenen Jahren mit Neuanschaffungen und Ergänzungen weitere ca. € 100´ . Mal abgesehen von den laufenden Kosten für Material und Personal bezahlen wir ja nicht unerhebliche Beiträge an Staatliche Organisationen die alle unproduktiv zu Buche schlagen und unsere Sozialen verpflichtungen darüber hinaus sind auch nicht zu vergessen. Deshalb muss in deiner Laborkostenminute all das eingerechnet sein.
Und jetzt kommt eben der entscheidende Faktor diesen Preis für eine Minute mit der tatsächlichen Herstellungszeit zu multiplizieren und dann kommt man eben auf einen Betrag den deine Leistung Wert ist. Und das ist für mich entscheidend. Egal wo und wie der Patient versichert ist, nur so kannst du wirtschaftlich Arbeiten. Dafür habe ich auch keine andere Preisliste für die Privaten mit denen ich meine Regelversorgung(BELII) subventioniere. Modell ist Modell, Sägemodell ist Sägemodell usw. aber alle Leistungen die erbracht werden stehen auch auf der Rechnung. Regelversorgung haben wir so gut wie nie!!!
Natürlich gibt es gute Techniker die schneller arbeiten als ich aber auch da würde ich einen direkten vergleich nicht scheuen, nur ich errechne eben meine Preise anhand des tatsächlichen Zeitaufwands multipliziert mit meiner Laborminute und da komme ich eben nicht unter 1000 € für so eine Arbeit weg. Es spricht ja auch nichts dagegen dass der Patient einen billigeren Anbieter sucht was natürlich bei allen Techniken der Fall sein kann, aber die Patienten fahren ja auch nicht alle zu den Zahnärzten nach Ungarn obwohl die auch nur einen Bruchteil von einem Deutschen Zahnarzthonorar verlangen. Das ist aber genau was uns Hr. Zahnseide immer wieder einzureden versucht dass wir in Deutschland schlechten ZE zu überhöhten Preisen vertreiben und dem wiederspreche ich vehement und würde auch jederzeit den Beweis antreten denn ich habe schon so viele Arbeiten aus Polen, Ungarn, Tchechei, Türkei und China gesehen und in der Hand gehabt dass ich es eben weiss dass die im Schnitt schlechter arbeiten als wir. Aber das ist auch kein Wunder da wir hier einfach ein sehr lange bestehendes außerordentlich Gutes Ausbildungssystem haben, nämlich das Duale um das wir auf der ganzen Welt beneidet werden. Und solche Ignoranten wollen uns etwas anderes einreden wahrscheinlich weil sie eben selbst entweder aufgrund eigener Unfähigkeit hierzulande mit niemandem mehr kooperieren können oder ihre Profitgier so Grenzenlos ist dass sie sich auf diesem Wege eben zu rechtfertigen versuchen. Das beruhigt das Gewissen.
Auch ein Modellgußtechniker ist ein hervorragender hochqualifizierter Fachmann den man hier entsprechend ordentlich bezahlen sollte und nicht mit € 1700 Brutto abspeisen darf und das geht eben nur wenn die Leistung Preiswert verkauft wird. Und um nichts anderes darf es gehen ob in Nord oder Süd oder West oder Ostdeutschland, Wir sind die bestausgebildeten Fachkräfte Weltweit und inzwischen sind viele von uns über die ganze Welt verteilt wie auch dieses Forum belegt, also lassen wir uns nicht unterkriegen von solchen Individuen.
Wenn ihn einer kennt dann schickt ihm doch alle Patienten die China ZE verlangen, dann wollen wir dochmal sehen wie lange er seine Praxis noch wirtschaftlich betreiben kann!
Aber trotzdem nichts für ungut!
Viele Grüße MCDental

PS: Ich habe ja schon mal die Frage aufgeworfen wie sich seine Einstellung zu Kinderarbeit und Ausbeutung der Dritte Weltländer verhält, aber dazu sagt er lieber nichts!!!

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Nur wer keine Fehler macht kann sie anderswo suchen!
für mcdental:
in Deutschlands wirtschaftstärkstem Landkreis sagt man den Patienten also das Modellgußprothesen \"ein Langzeit Extraktionsgerät\" sind, und an einem chinesischen Militärhospital hat man damit über 6 Jahre eine Erfolgsquote von über 96,7 %, bei gutem Erhalt der Ankerzähne:
Zou YG, Wang HJ, Li C.:
Department of Stomatology, Nanfang Hospital, First Military Medical University, Guangzhou 510515, China.

OBJECTIVE: To study the method for preparing removable partial denture using Saddle-Lock hidden-clasp and evaluate its clinical effect. METHOD: Casting process was adopted for the preparation of the clasp, which was fixed at the points on the mesial and distal surfaces of the abutment tooth. The clinical records of 305 patients treated with such removable partial dentures were reviewed. RESULTS: Within a follow-up period of 6 years, 295 of the 305 patients retained good abutment condition and were satisfied with the denture that was capable of easy wearing and removing. CONCLUSIONS: Removable partial denture made by Saddle-lock hidden-clasp exhibits good performance in fixation and stability. As an innovation of traditional design of partial denture clasp, it is simple to prepare and well received by the patients with good clinical effect.
PMID: 12651254 [PubMed - indexed for MEDLINE]

In Deutschland mit seinen \"hochqualifizierten\" Technikern fehlt ganz einfach das Know How um solche Prothesen zu fertigen. Hier kann man, wie Sie schreiben, offenbar nur \"Sauerkrautfänger\" und \"langzeit Extraktionsgeräte\" bauen, die dann in 10 bis 30 mal soviel kosten wie in China. Schon krass.

Und dann von wegen \"Kauflächenrehabilitation\"., sprich aufwendiger Üerkronung:
15% aller überkronten Zähne werden bereits innerhalb der ersten 10 Jahre avital.

Von wegen \"Kinderarbeit\" und so in der chinesischen ZT sollten Sie mal bei Permadental.de nachlesen, oder eben den Bericht des ZTM Herrmann vom 7.3.07 in der DZW, über seine Erlebenisse und Erfahrungen in China.
Ein Labor mit Internetcafe, kostenlosem Restaurant für alle Techniker, Kindergarten, sowie mit derzeit laut Permadental 2200 Technikern (ausgelegt ist es sogar für 3000 Techniker), mit von eine Universiät geschulten Ausbildern, mit 6 Lasern nur zum Anschweißen der Teleskope an die Modellgußgerüste usw. haben wir in Deutschland bisher noch nicht. 40 Stundenwochen und Sonntags frei haben die Chinesen übrigens auch. Dazu haben die eine zweijährige Ausbildung, sind hochspezialisiert und sind offenbar wesentlich besser ausgerüstet als viele deutsche Techniker.
Anderseits ist es schon erstaunlich, dass Sie, mcdental, als ZTM allen Ernstes glauben, man könnte ZT auch von von Kindern und ungelernten Kräften fertigen lassen und damit dann auch noch einigermaßen erfolgreich mit den so gefertigten Produkten in Deutschland auf den Markt kommen. Ich dachte immer für ZT brauche man eine ziemlich gute Feinmotorik, und die haben Kinder nun mal nicht.

Bedenken Sie auch, dass der ZA an der Laborleistung absolut nichts verdient, solange sie nicht in seinem Eigenlabor erbracht wird. Im Gegenteil, wenn ZE in China gerfertigt wird, bekommt der ZA weniger Skonto als bei Fertigung durch eine deutsches Labor. Das Honorar ist in jedem Fall genau gleich.
Man wird daher als ZA nur ZE aus China importieren, wenn man damit weniger oder gleichviel Ärger wie mit deutschem ZE hat.
Vorteile von China-ZE sind für den ZA allerings, dass er weniger Aussenstände und ein wesentlich geringeres Ausfallrisiko hat.
Dass die Chinesen gerade auch große Arbeiten sofort fertigstellen und bei Kulanzschäden nicht lange diskutieren, ist natürlich auch ein Vorteil.
Ein riesen Vorteil ist dann noch die einfache Kalkulation. Den China-Preis kann man mal eben schnell im Kopf berechnen und liegt dabei fast immer gut, während die deutschen Preise erst angefragt werden müssen. Und wenn ich doch mal den Importeur wegen einem Preis anrufe erfahre ich binnen Sekunden den Preis. Beim deutschen Labor muß erst umständlich gerechent werden und dann kommt irgendwann ein Fax mit dem Kostenvoranschlag wenn der Patient schon weg ist.
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Hallo zusammen,
das schöne an diesem Forum ist, dass zu guter Letzt wieder mal ein Zahnarzt das letzte Wort hat........

Dabei ging es nur um das Gehaltsgefüge für Modellgußtechniker.

Er hat mit einigen Datails aber gar nicht so unrecht oder ?


[bearbeitet von ralfoppacher am 13.03.2007 um 14:22 Uhr]
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Ralf Oppacher

Zahntechnikermeister

Lecture / Cad Cam Team SHERA

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