Hallo an alle Knipser hier.
Meine Chefin möchte jetzt verstärkt Bilder knipsen. Da dies allerdings eine reine Privatleistung ist wei0 sie nicht so richtig wieviel sie dem Patienten in rechnung stellen soll??
Gibt es hier irgendwelche Ärzte bzw. Techniker die mir darüber auskunft geben können??
Ich habe leider keine preisliche vorstellung von !!!
Vielen dank im vorraus!!
Ich mache viele Bilder, mit einer Nikon D90, Nikon 105 mm Makroobjektiv und Makroblitz, aber rechne die nie ab. Warum auch?
Was hat denn z.B. ein Patient davon, dass ich seine abgebrochenen Telekopkronen für eine Webgallerie über destruktiven Zahnersatz fotographiere, oder dass ich die offenbar nur mit einer Fräse bearbeiteten, nicht polierten NEM-Kronen eines deutschen Meisterlabors (Herstellungsjahr 2009!) für meine Galerie fotographiere?
Oder nehmen wir die Arbeit, "Made in China", die ich heute abend eingesetzt habe: Ich habe dem Labor fünf oder sechs Fotos von der Bißnahme und der Farbnahme gemailt. Resulat: keinerlei Nacharbeit. Passte sofort, und der Patient hat bei einer Brücke von 3 bis 6 im OK, beim Blick in den Spiegel gefragt, wo den nun eigentlich der neue Zahnersatz sei. Soll heißen auch die Frabe war gut. An solchen Fotos verdient der Zahnarzt weil die Arbeit besser passt und weil er letztlich mehr verkauft.
Zuzahlung für den Patienten für die Brücke von 3-6 (VMK auf 3-5), und eine Vollgußkrone im UK war übrigens unter 230 Euro ingesamt, obwohl er keinen Bonus hatte.
Wenn der Patient 10 Jahre sein Bonsuheft geführt hätte, hätte er nur knapp 58 Euro bezahlt. Für 1 VMK-Krone, 2 VMK-Brückenglieder und 2 Vollgußkronen, einschließliche Provisorien und Bildern.
Wir haben 2010.
[bearbeitet von Zahnseide2 am 12.01.2010 um 21:29 Uhr]
Wieder mal am Thema vorbei!
Schade, dass dem Herrn nicht mehr einfällt , z.B. das die Kamera für ihn ein einfaches Werkzeug ist, mit dem er Bilder macht die er ans Labor schicken kann, in denen Infos über Gesamteindruck, Oberfläche und Farbe übermittelt werden.
Aber soweit ist er noch nicht, stattdessen muss er mal wieder fehlende Größe und Kleinkrämertum beweisen.
Trotzdem, gute Eigenwerbung -
"An solchen Fotos verdient der Zahnarzt weil die Arbeit besser passt und weil er letztlich mehr verkauft."
.. und nachts ist es kälter als draußen.
jwh
Uhhhh jetzt geht das gezääääter wieder los!!!!
Man man man !!
Ich will doch nur wissen was man da dem Patienten in rechnung stellen kann!!!
Zahnärzte können nur extraorale Fotos und diese nur im Rahmen einer KFO-Behandlung abrechnen:
BEMA-116 bzw. GOZ-600, Profil- oder en-face-Fotografie MIT diagnostischer Auswertung, je Aufnahme, 15 KFO Punkte bei BEMA bzw. 4,5 Euro bein Einfachsatz in der GOZ.
Intraorale Fotos sind weder in der BEMA noch in der GOZ vorgesehen.
Laut maßgeblichem BEMA Kommentar sind Fotos nur zur Dokumentation nicht abrechenbar.
Aber, aus dem Daisy-Kommenta zum Thema Foto (Auszug)r:
GOZ-Hinweise zur Berechnung der intraoralen Fotografie:
Die Berechnung der intraoralen Fotografie ist weder in der GOZ noch GOÄ geregelt.
Berechnungsmöglichkeiten
Die Berechnung erfolgt nach § 9 GOZ (Ersatz von Auslagen für zahntechnische Leistungen).
Als zahntechnische Leistung kann z.B. die beb-Nr. 0706 Foto- oder Videodokumentation herangezogen werden."
.............
Fotografien zur Diagnostik sind auch in anderen Bereichen der Zahnheilkunde berechenbar. Fotografien zur Dokumentation auf Verlangen des Patienten sind nach § 1 Abs. 2, Satz 2 GOZ berechenbar.
Laut BGH-Urteil (vom 27.05.2004) ist eine analoge Berechnung nach der GOZ-Nr. 600 nicht möglich, da es sich nicht um eine neu entwickelte Leistung handelt.
Zitat Ende.
Denkbar wärer eine Vereinbarung, wonach der Patient etwas für die Fotos bezahlt, wenn im durch die Fotos Vortele enstehen, wie z.B. das der ZE kostengünstig im Ausland oder auch bei einem weiter entfernt gelegenen deutschen Labor gefertigt werden kann und trotzdem bezüglich Farbe, Form und Biß gut ist.
also ich mache hin-und wieder vorher-nachher fotos. auch bei manchen Farbestimmungen fotografiere ich den Patienten und dessen Zähne. dafür stelle ich ihm ca. 12,00 in rechnung ( pro Foto) (allerdings maximal 2)
@ Zahnseide :
gehen sie doch bitte in ein chinesisches forum !
so ein Knallkörper!
Was mich brennend interessiert ist, wenn wir hier einmal das Thema Wetter in Deutschland diskutieren würden, wie würde Zahnseide2 den Bogen zu chinesischem Zahnersatz und dessen überragendem Preis Leistungsverhältnis bekommen?
Das er das machen würde, davon bin ich überzeugt, aber wie, das könnte spannend sein!
Früher habe ich für eine Patientenaufnahme 20 DM nach BEB berechnet, für Aufnahme und Entwicklung.
Heute, im Zeitalter der digitalen Fotografie berechne ich nichts mehr. Ich verwende die Bilder hauptsächlich für laborinterne Dokumentationen oder zur Reproduktion von Farbdetails.
Allerdings suche ich die Zahnfarbe "von Hand" aus, da Farbechte Bilder nur im Studio mit riesigem Aufwand herzustellen sind.
Und natürlich sind meine Fotos viel schlechter als die von Dummschwätzer 2. Niemals könnte ein Chinese nach meinen Fotografien farbecht verblenden.
@ Dummschwätzer 2: Wenn ich in meiner Praxis derartig murksen würde, dass ich meinen Mist bis China schicken muss um mich nicht vor heimischem Publikum zu blamieren, dann würde ich mich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Übrigens: Wussten Sie schon, dass chinesische Passungen jeglichen Präparations und Abdruckfehler mühelos kompensieren? Schon bei einem Millimeter Randspalt klemmt nichts mehr.
PS: Wenn man über jeden Zweifel erhaben arbeitet, dann kann man sich auch einfach mal zu erkennen geben!?
Vielleicht auch nur, damit die Patienten wissen, dass ihr Zahnersatz womöglich ohne ihr Wissen in China hergestellt wird?
Liebe Grüße
A-Team
der war gut.....
Zitat:
am 13.01.2010 um 18:46 schrieb A-Team:
Allerdings suche ich die Zahnfarbe "von Hand" aus, da Farbechte Bilder nur im Studio mit riesigem Aufwand herzustellen sind.
1. Man kann mit einem Locher kleine Scheibchen einer neutral grauen Karte (gibt es im Fotohandel) mit Vaseline in der Nähe der Zähne auf der Schleimhaut befestigen. Damit hat man eine definierte Referenz. Ein Labor mit farbkalibrierten Monitoren und einer guten Bildverarbeitung, sollte damit schon etwas anfangen können.
2. Man kann und sollte seine Monitore mit einem System wie z.B. Spider3 kalibrieren.
http://spyder.datacolor.com/product-mc-s3elite.php
Das ist mit ca. 180 Euro weder teuer, noch besonders aufwendig.
Die damit erzielbare Farbechtheit ist für mein Empfinden zumindest bei guten Monitoren wirklich gut.
3. Die Zahnfarbe bestimme ich auch von Hand, bzw. lasse sie von Hand bestimmen. Aber wenn der Techniker so weit weg ist, dass der Patient nicht ins Labor kommen kann, macht es Sinn zusätzlich einige Fotos zu machen, bei denen neben dem neutral grauen Referenzpunkt auch die am besten passenden Farben des Farbschlüssels zusammen mit den Nachbarzähnen und den Zähnen der anderen Kieferhälfte zu sehen sind.
Dazu machen Aufnahmen Sinn, bei denen der Hintergrund Schwarz ist, so daß man die Transluzens der Zähne erkennen kann.
Sinnvoll sind meines Erachtens in manchen Fällen auch Makroaufnahmen der Kieferrelation, mit der man dann die Situation im Artikulator vergleichen kann, um damit Fehler beim Einartikulieren oder/und bei der Bißname zu erkennen.
Hupps, der Punkt ging an Zahnseide2!
Um so mehr würde ich gerne wissen, wie er den Dreh beim Wetter in Deutschland (s. oben) kriegen würde.
..ja, dieser Meinung bin ich auch. Mannsollte die Mitmenschen nicht zu schnell (falsch) beurteilen.. ![]()
Tja DerHahn,
hier ist es wie in der Politik: jemand stellt eine ernst gemeinte Frage, irgendein fehlgeleiteter Profilneurotiker versucht sein Ego aufzublasen und ploetzlich dreht sich alle Diskussion um das Ego von Zahnseide. Wie war noch mal die Frage?
auch sie sollten sich in einem chinesischem Forum umsehen..
vielleicht sollte man doch beim thema bleiben....
Das mit dem Grauabgleich aus dem Locher ist eine geile Idee!
Man muss jedoch bedenken das man um im Labor das ganze mal wirklich genau zu überprüfen dann ein weiteres Foto machen sollte, am besten in einem Mundsimulator (schwarzer Karton mit Zahnfleischfarbenen Wachs) und natürlich wieder mit grauem Punkt um alles in einem Fotobearbeitungsprogramm gleichsetzen. Dazu braucht man natürlich dann wieder einiges an Fachwissen. Weiter ist zu sagen, das grad die "neuen" Flüssigkristallmonitore wie Plasmamonitore auch mit der Zeit an Farbbrillianz nachlassen und man sich da nicht vollständig auf die Farbkalibrierung verlassen kann. Also mit dem rein optischen Vergleich bleibe ich sehr skeptisch! Weiter müsste man auch einen Poolfilter vor die Linse setzen da die Spiegelungen doch sehr irritiern können oder die Farbe gar verfälschen können!
Das zusätzliche Einlesen eines weiteren Fotos und grad das gleichsetzen der Farbe/Helligkeit und des Kontrastes mit einem Fotoprogramm ist dann wieder etwas mehr Aufwand als mir lieb wäre.
Das beste was man nach meinem Kentnissstand machen kann ist das Digitale Farbmessgerät Shadepilot zu benutzen. Kommt aus der Schweiz und wird hier von der Degudent vertrieben. Vergesst alle anderen. Den Easyshade von Vita und auch das neue Gegenstück von Dentsply, das kann man mit einem geübten Auge auch!
Der ShadePilot macht 3 Aufnahmen (eine frontal und 2 im 45°Winkel) vom GESAMTEN ZAHN und rechnet diese Digital zusammen. Weiter ist schon ein Poolfilter intrigiert, sodass sämtliche Reflektionen weg sind. Mit dem gleichen Gerät mache ich dann eine Aufnahme von meiner Krone und habe so 2 Identische Fotos (Licht- Abstand- ect.). Wenn ich diese auf- oder aneinander lege kann ich wirklich objektiv sagen und auch messen ob es passt oder nicht. Es ist erstaunlich wie nah und wie sicher man damit an die natürliche Farbe kommen kann ohne den Patienten ein weiteres mal einzubestellen. Weiter kann ich mit diesen Fotos dann auch gelich ohne großen Aufwand prüfen ob meine Kalkflecken oder Sprünge an den Richtigen Stellen sitzen oder es vorher genau ausmessen. Das kann ich aber freilich mit einem Fotoprogramm und etwas mehr Aufwand auch!
Zu sagen ist noch, das natürlich auch beim Farbmessgerät eine solide Grundkentniss der Software Voraussetzung ist. Ach und ein dickes Fell braucht man auch noch. Denn am Anfang ist man, wenn man es misst leider doch sehr weit weg, selbst wenns im Mund schon einigermaßen passt!
Gruss, Ceramix
[bearbeitet von Ceramix am 15.01.2010 um 16:08 Uhr]
Huhu Ceramix!!!
Das hört sich seeehr interessant an!!
Ich glaube ich komm mal bei dir vorbei und schau mir mal die Sache an!!
Zum Thema Farbbestimmung und Messung(!) per Digitalfotographie gibt es hier ein interessantes Kapitel:
Aus drei Richtungen fotographieren könnte man auch probieren.
Mit dem Farbkalibriergerät habe ich heute morgen ein paar Stunden "gespielt". Man kann damit z.B. auch verschieden Monitore abgleichen. Insgesamt ist das Thema vielleicht für den einen oder anderen Techniker eine Möglichkeit zur Verbesserung der Kundenbindung und Gewinnung.
Mein Eindruck und der meiner Helferinnen ist, dass die Situation/Farbe zumindest an einem kalibriertem Bildschirm schon so sehr genau dem Original entspricht. Wobei man den Vorteil hat, dass die Zähne auf dem Bildschirm ein Vielfaches größer sind.
Auch ohne perfekte Kalibrierung bringt es zudem etwas, wenn der Techniker auf dem Bildschirm die Situation im Mund, und auf dem selben Bild die beiden am besten passenden Farben des Farbschlüssels mit dem Aufdruck der Werte sieht. Immerhin kann man damit relative Unterschiede zwischen realer Situation Farbschlüssel darstellen.
Besser als einfach "A3" in den Auftrag zu schreiben und zu hoffen, ist das ganz bestimmt.
Wie man eine Brücke vom schlechtem Wetter zum China-ZE hinbekommt? Ganz einfach. Man sollte das schlechte, kalte Wetter nutzen um zu lernen, zu überlegen und zu üben, etwas an zu bieten das die Chinesen und andere Konkurrenten (noch) nicht anbieten können oder wollen.
Es war sicher auch das schlechte, kalte Wetter, das die Menschen vorallem im nördlicheren Europa so erfinderisch und erfolgreich gemacht hat.
http://classic.unister.de/Unister/wissen/skripte/ausgabe_text2955_1.html
Zitat:
Relativ hohe Temperaturen wirken sich insgesamt schwächend auf die Arbeitsleistung aus,
während recht kalte Umgebungen schlecht für feinmotorische Arbeiten (z.B. Uhrmacher) sind.
Entgegen der weitverbreiteten Annahme ein Arbeitsplatz muß gut geheizt sein, stehen die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen, die aussagen, das für komplexe und kognitive Arbeitsaufgaben die Umgebungstemperatur eher ein wenig kühler sein sollte(Sundstrom 1987, Gifford 1995).
![]()
[bearbeitet von Zahnseide2 am 16.01.2010 um 17:51 Uhr]
Den Spyder 3 hab ich mir auch gekauft, und damit heute auch herumgespielt.
Ich war sehr überrascht, was dabei herausgekommen ist.
Da kann ich Zahnaseide2 nur Recht geben, das kommt der Realität sehr nahe.
Und noch eins, ich hab doch gewusst, dass es da eine Möglichkeit für Zahnseide2 geben wird, den Bogen von Wetter zu chinesischem ZE zu bekommen.
Gut gekontert.
Zitat:
am 13.01.2010 um 20:21 schrieb Zahnseide2:
1. Man kann mit einem Locher kleine Scheibchen einer neutral grauen Karte (gibt es im Fotohandel) mit Vaseline in der Nähe der Zähne auf der Schleimhaut befestigen. Damit hat man eine definierte Referenz. Ein Labor mit farbkalibrierten Monitoren und einer guten Bildverarbeitung, sollte damit schon etwas anfangen können.
Es geht auch ohne Locher. Du guckst hier: http://www.normancamera.com/Norman-Black-Paddle-Dental-Contraster.html Leider wird der Kontrastor nicht nach D verschickt. Man muss sich das Teil durch Umwege besorgen.
Wer es auf die feine Art machen möchte, sollte sich das hier angucken: http://www.olympus.de/crystaleye/
[bearbeitet von xfactory am 17.02.2010 um 12:10 Uhr]



