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Lasertechnik vs. WIG Schweißen

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Beigetreten: Vor 22 Jahren
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Themenstarter  

Hallo liebe kollegen,

ich sehe mich genötigt mal ein bißchen "Werbung" für die Lasertechnik zu machen. Wenn man sich die derzeitige Fachpresse anschaut bekommt man den Eindruck die Zahntechnik ist in das letzte Jahrhundert zurückgefallen . Da werden alte Schweißtechniken als neue Errungenschaften verkauft und wir Zahntechniker glauben es wieder mal. Da verdienen sich die feinen Herren mit den guten Verbindungen eine golden Nase auf Kosten der Zahntechniker. Aber eigentlich sind wir ja selber schuld, wenn wir darauf hereinfallen. Die Laser sind sicher sehr teuer aber die WIG Schweißgeräte mit der Lasertechnik gleichzusetzen ist schon reichlich unverschämt.

Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen und hoffe auf eine rege Diskussion



   
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New Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 2
 

Hallo Goldelse !

Ich kann Deine Kritik am Phaser nicht nachvollziehen. Nach dem Sammeln von Schweisserfahrung mit dem Laser eines Kollegen kam mir der Phaser grade recht.....auch finanziell. Fachzeitschriften gelesen, Schnupperkursus besucht, zum Kauf entschieden und nicht 1x bereut. Der Phaser ist gar nicht mehr aus dem Laboralltag wegzudenken.

Einen UK-Bügel habe ich in ca. 10 min. geschweisst, die Elektrode wird eventuell umgedreht oder nachgeschliffen und schon geht`s weiter. Keinen halben Tag und auch keine 35 Elektroden.......wie kannst Du sowas behaupten, Goldelse? Andersrum: 3 Std. und 50 Minuten deiner angegebenen Zeit voraus und 34 neue Elektroden im Schrank und mit der benutzten wird weiter gearbeitet ? Ist doch was, oder? Ich lüge nicht wenn ich sage, dass ich mit dem Phaser schneller bin als mit dem Laser, muss ich doch nicht Schweissobjekt und Hände in eine separate Kammer bringen (.....wo ist der Laserschutzbeauftragte mit dem Geräteschlüssel hin???).

Die zu beachtenden Grundsätze der Schweisstechnik gelten für den Laser wie auch für den Phaser.

In beiden Fällen wird die benötigte Hitze mittels Strom erzeugt:

Laser: Strom Licht Hitze

Phaser: StromFunkenHitze

Beide Arten bringen die Metalle zum Schmelzen, der Laser halt zu einem mehrfachen des Preises eines Phasers.

Mehrere Untersuchungen haben die Gleichwertigkeit des Laserns und Phaserns wissenschaftlich und objektiv bewiesen. Der subjektive Beweis für mich ist, dass meine Phaserungen seit nunmehr 13 Monaten halten...

Also mal ehrlich, Goldelse: Was Du da schreibst stimmt hinten und vorne nicht. Anscheinend kennst du den Phaser nicht.

Mit kollegialem Gruss

P.S.: Ich schreibe mal diese Antwort in beide Rubriken.......



   
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 21
Themenstarter  

Halo Taler007!

Na da kommt doch endlich mal Leben in die Bude. Ich bitte zu entschuldigen, wenn ich die werte Kollegenschaft der Lüge bezichtigt habe. Aber ohne ein bißchen Polemik kommt ja auch keine Diskussion zu stande.

Sicher ist es richtig, dass er WIG-Schweißer leicht zu handhaben ist, aber wenn ich lese das die Qualität der WIG-Schweißung auf eine Stufe mit einer Laserschweißung gehoben wird, dann muß ich energisch wiedersprechen.

Laserschweißen ist kontaktfreies schweißen und WIG-Schweißen funktioniert nur mit Kontakt und beim Schweißvorgang brennt die Wolframelektrode ab. Dieses wurde durch Prof. Lindemann im Dental Labor 5/04 "eindrucksvoll" bewiesen.

Wo bleibt da der Aufschrei der auf Qualität bedachten Zahntechnikergilde?

Da wird Jahrelang über Bio vorne und Bio Hinten diskutiert und bei einer wissenschaftlich bewiesenen Verunreinigung der Legierung regt sich nicht der geringste Wiederstand.

Und wenn ich mal eine Anmerkung zu den Laserschweißungen in o.g. Artikel machen darf, muß ich den Verfasser darauf hinweisen, dass seit geraumer Zeit eine DIN Norm für das Laserschweißen im Dental Labor existiert. Darin wird beschrieben wie eine korrekte Schweißnaht auszusehen hat. Es ist eine mindestens 70 %ige Überlappung der einzelnen Schweißpunkte vorgeschrieben. Eine kompett durchgeschweißte Porenfreie Schweißnaht ist Bedingung zur Erfüllung der Norm. Die gezeigten Bilder waren offensichtlich in Unkenntnis der Vorschriften, geschweige denn der Technik des Laserschweißens erstellt worden.

Wenn Du sagst ich brauche mit dem Laser länger als mit dem Phaser, weil Du nicht in die Kammer mußt, fange ich mir an Sorgen zu machen.

In den 2 Sekunden die ich brauche meine Hände samt Arbeit in die Kammer zu bringen suchst Du doch noch mit der Krokodilklemme eine Möglichkeit Kontakt herzustellen.

Hast Du Dir eigentlich schon mal Gedanken über die Krebserregenden Dämpfe beim Schweißen von NEM-Legierungen gemacht? Der Anschluß einer Absaugung ist durchaus sinnvoll, wenn man noch die Rente erleben will. Allerdings hies es ja früher schon, das die Zahntechniker eben diese nicht erreichen. Da schließt sich der Kreis wieder zur alten Technik im neuen Gewand in der Zahntechnik.

Und im Übrigen ist mir der Ohaser durchaus bekannt. Deswegen schreibe ich ja auch so darüber.

Viele Grüsse aus der Hauptstadt in schöne Westfalen!



   
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New Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
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Tach zusammen,

wir haben zZt. den "welder" für vier Wochen zur Probe im Labor. Ich kann Goldelse nur zustimmen, immer wenn ich irgendwelche Probeschweissungen durchführe bin ich begeistert um die Möglichkeiten und schönen Schweissnähte die der Welder bietet.Sobald aber Patientenarbeiten anstehen wird am Ende doch gelötet ( oder der Kollege mit dem Laser in Anspruch genommen.)

Fazit : Schöne Sache , auf Lehrgängen Eindrucksvoll ,aber bei uns im Labor nicht zugebrauchen .

Eure Meinung dazu würde mich sehr interssieren.



   
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Honorable Member Admin
Beigetreten: Vor 22 Jahren
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Hallo Heizer,

würde mich interessieren, warum Ihr den Welder nicht für Patientenarbeiten nutzt, wenn, wie Du schreibst, die Schweissnähte so toll aussehen.

Habe den Welder bzw. andere Phaser leider noch nicht in Aktion erleben können.

Gruß Thorsten



   
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
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Hallo zusammen,

praktische erfahrungen habe ich mit dem Phaser leider keine, jedoch musste ich Ihn letzten Monat im Rahmen eines Geschiebekurses benutzen und war auf Anhieb in der Lage damit ein Titangeschiebe in einen Modellguss sauber einzuschweissen. Die einfache Handhabung dieses Gerätes hat mich überrascht. Da ich auch erst einmal probehalber gelasert habe kann ich natürlich nicht wirklich objektiv vergleichen, aber wäre der Phaser schlecht, hätte ich das wohl bemerkt. Spätestens am Ergebniss.

Gruss

Gerhard



   
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
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Hallo Kollegen

Ich habe den Phaser zwar noch nicht benutzt, kann mir auch vorstellen große grobe verschweisungen zu machen,aber wie sieht es den mit kleinen verschweißungen aus?Z.B. Kronenränder,Implantat Arbeiten u.s.w.

Ich hab da noch ein Artikel von Girrbach gefunden:

Phaser oder Laser - ein Wertevergleich:

Berührungsloses Punkt- und Nahtschweißen

DZW 9/04

Das Unternehmen Girrbach Dental GmbH, Pforzheim, bietet einen handlichen, leistungsfähigen und preisgünstigen Tischlaser an. Ein Phaser ist zwar erheblich billiger, doch ist neben dem Preis- sei auch der Leistungsunterschied wichtig, heißt es in einer Pressemitteilung zum Neolaser TL.

Der Phaser verwendet eine leicht verbesserte WIG Punktschweißtechnologie, die in der Industrie im Feinschweißbereich durch den Laser ersetzt werde. Laserschweißen ist eine moderne Technologie für berührungsloses, punktgenaues Schweißen.

Bei dem Phaser handelt es sich um ein Punktschweißgerät, denn für Schweißnähte guter Qualität sei die Pulsfrequenz zu niedrig, es entstehe kein ausreichendes Schmelzbad. Das Laserschweißen dagegen ermögliche sowohl Punkt- als auch Nahtschweißen, wobei Pulsfrequenzen von bis zu 15 Pulsen pro Sekunde zu einer sehr guten Verschmelzung des Materials führten.

Für Feinschweißungen und filigrane Reparaturen sei der Phaser ungeeignet, da die Stromzufuhr nicht ausreichend gedrosselt werden könne - die Schweißung sei selbst bei niedrigster Stromzufuhr noch zu grob. Auch sei der Einstellbereich des Schweißpunktdurchmessers begrenzt. Filigrane Arbeiten könnten daher nur mit dem Laser ausgeführt werden: Kleine Schweißpunktdurchmesser von 0,2 Millimetern ermöglichten präzise Feinschweißungen.

Außerdem lasse sich der Laserstrahl durch Joystick oder Multifunktions-Fußschalter schnell und fein abgestuft für alle Parameter ändern.

Beim Phaser müsse die Wolframnadel das Werkstück berühren. Sie verklebe leicht mit dem Werkstück, müsse dann abgetrennt und geschliffen werden. Der Laser schweiße dagegen berührungslos, daher gibe es keinen mechanischen Einfluss auf das Werkstück. Ecken und Kanten könnten mit dem Phaser nicht oder nur sehr schwer geschweißt werden, was beim Laser gut möglich sei. Schließlich enthalte der Phaser keine Schweißrauchabsaugung, die in jedem Laser integriert ist. So sei der Laser trotz des höheren Anschaffungspreises eines der rentabelsten Geräte im Labor.



   
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Active Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 11
 

Hallo liebe Kollegen

Der oben zitierte Artikel von Girrbach entspricht m.E. Nach der Realität, ich habe ein Jahr lang Erfahrungen mit dem Phaser sammeln können.

Die Schweißnähte sollten meiner Meinung nach mit anderen Materialien abgedeckt werden. Es kommt nicht selten vor, dass die Wolframnadel mit dem Werkstück verklebt und somit Wolfram in die Naht gelangt, und dadurch ein nicht MPG konformes Ergebnis entsteht. Kronenrandverlängerungen, Löcher schließen oder andere filigrane Arbeiten habe ich mit dem Phaser nicht realisieren können, und: Ich habe die Klemme hassen gelernt, das ist dermaßen umständlich, da könnte man schreien wenn das Ding ständig abrutscht, sobald man das Werkstück bewegt.

Resultierend aus meinen Erfahrungen mit dem Gerät habe ich mir nun doch einen Laser zugelegt und bin begeistert von der Einfachheit, der Bewegungsfreiheit und: Endlich kann ich richtige Schweißnähte ziehen, bei gleichbleibender Schweißpunktgröße. Mit dem Phaser habe ich das nicht hinbekommen.

Der Phaser hat sicher seine Daseinsberechtigung, für NEM Schweißungen und Modellgußreparaturen ist er meiner Meinung nach gut geeignet, aber ich kann mich damit nicht mehr anfreuden, eine Gleichsetzung von Phaser mit einem Laser ist milde ausgedrückt etwas überbewertet.

Ich wünsche noch ein gesundes neues Jahr!

Kollegiale Grüße

Knochen



   
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
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Hallo liebe Kollegen/innen.

Dieses Teil kostet mit ein paar Extras so

5500 Öre.

Mal bei Google Puk111 eingeben und staunen, es gibt sogar 2 Geräte der stärkere heist Puk 2 . Kostet 2300 mit

Lupe - Nur für Goldschmiede !

Der Preis geht Ok für ein besseres Punktschweißgerät! Wer mehr bezahlt ist selber schuld......

Und wer die Qualität mal testen will

Phasert einen 3 mm Nem Gusskanal zusammen .... und versucht das Teil zu brechen und besonders die Bruchstelle ansehen.

Der Phaser ist für mich nichts anderes als eine Erweiterung meines Trippla.



   
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Beigetreten: Vor 22 Jahren
Beiträge: 21
Themenstarter  

Werte Kollegen,

ich möchte mich mal wieder zu meinem Lieblingsthema Laserschweißen äußern.

In der aktuellen Ausgabe der Quintessenz Zahntechnik ist ein sehr aufschlußreicher Artikel erschienen, der meine Mutmaßungen über die "Qualität":lol: von Phaserschweißungen bestätigt.

Wenn ich mir dann noch die Wolframeinlagerungen anschaue wird mir ganz schwummrig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine solche Schweißung den Anforderungen gerecht wird die wir selber an uns stellen. Wolfram in reiner Form in den Mund des Patienten gebracht, kann nicht gut für das Image der Branche sein. Ich hoffe, dass die Zahntechniker sich in Zukunft nicht immer weiter jeden Scheiß für teures Geld verkaufen lassen. Zumal in so schlechten Zeiten wie im Moment.

Also Kopf hoch an alle und haltet durch auch in diesen schwierigen Zeiten. Bis jetzt haben wir noch jede Reform gepackt.



   
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 LOGO
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
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Ich arbeite jetzt seid gut einem dreiviertel jahr mit dem Welder und habe nach einer kurzen einarbeitungsphase sehr gute ergebnisse , Wolfram einsschlüsse sind nicht vorhanden da ich mit dem Welder keinen Kontakt zum werkstück aufbau so wie beim Phaser.

sicherlich ist ein Laser immer noch der Porsche aber mit einem Golf komme ich auch an mein Ziel und spare mal eben so ca 15000 €

MFG



   
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PiPa
 PiPa
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Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 5
 

Hallo!

An alle Dental - Schweißer:

Ob Laser, Phaser oder Welder wer nichts vom Schweißen an sich versteht - ist so oder so aufgeschmissen!

Bevor man sich also über ein bestimmtes Produkt informiert, fragt mal danach wer Euch kostenlos, vor Ort, im Labor zumindest die Grundlagen des Schweißens im Vergleich zum Löten erklärt.

Jede Art des Schweißens ist dem Löten überlegen!

WIG / Lichtbogen Fügetechnik nach heutigem Stand der Technik soll nicht den Laser ersetzen, es eröffnet jedoch dem schmaleren Geldbeutel die Schweißtechnik.

Mehr Infos und Kontakt auf meiner Homepage, Gruß Michael. czerny - wegold


TB PiPa


   
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Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 2
 

Zitat:

am 07.10.2004 um 11:15 schrieb goldelse:

Hallo liebe kollegen,

ich sehe mich genötigt mal ein bißchen "Werbung" für die Lasertechnik zu machen. Wenn man sich die derzeitige Fachpresse anschaut bekommt man den Eindruck die Zahntechnik ist in das letzte Jahrhundert zurückgefallen . Da werden alte Schweißtechniken als neue Errungenschaften verkauft und wir Zahntechniker glauben es wieder mal. Da verdienen sich die feinen Herren mit den guten Verbindungen eine golden Nase auf Kosten der Zahntechniker. Aber eigentlich sind wir ja selber schuld, wenn wir darauf hereinfallen. Die Laser sind sicher sehr teuer aber die WIG Schweißgeräte mit der Lasertechnik gleichzusetzen ist schon reichlich unverschämt.

Ich bin gespannt auf Eure Reaktionen und hoffe auf eine rege Diskussion

Hallo Ihr Techniker,

leider bin ich erst heute auf diese Seite gestossen. Um die Verwirrung zu vervollständigen: Das Schweißen mit dem Phaser ist sollte man als Kondensatorimpulsschweißen bezeichnen. Der Vergleich mit dem WIG-Schweißen ist sicher sehr weit her geholt.

Richtig ist aber, dass das Laserschweißen sehr modern und sehr einfach zu handhaben ist. Sollen die Teile nur geheftet werden, ist der Laser unbezahlbar. Wird aber versucht, mit ihm Punkt-an-Punkt-Nähte zu schweißen, so besteht die große Gefahr, dass die Naht Bindefehler enthält. Das ist später die Hauptursache von Brüchen. Sehr produktiv ist der Laser nicht, da im Dentalbereich die Laserleistung extrem begrentzt werden muss.

Es gibt Kollegen, die arbeiten seit vielen Jahren parallel zum Llaser mit dem Mikroplasmaschweißen. Das Verfahren ist für viele Anwendungen wesentlich produktiver als der Laser, aber viel schwieriger zu handhaben.



   
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Ich denke, dass man in der Zwischenzeit schon gemerkt hat, dass es zum Lasern keine Alternative gibt.
Ich laser seit annähernd 20 Jahren, und auf fast alles in der Zahntechnik könnte ich verzichten, auf den Laser nie!



   
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Zahnseide2
Reputable Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 419
 

Der Behauptung, dass es zum Laser keine Alternative gibt kann ich nicht zustimmen. Ich habe seit gut einem 3/4 Jahr ein Mikroplasmaschweißgerät und kann mir Zahnmedizin/Zahntechnik ohne nicht mehr vorstellen. Abgebrochene Klammern repariere ich damit z.B. indem ich kurz ins Labor gehe und freihändig ein Stück nickelfreien Draht anschweiße, während der Patient im Behandlungsstuhl wartet. In solche Fällen brauche ich heute weder einen Abdruck noch ein Modell.

Retentionen und Brüche im Metall sind ebenfalls kein Problem.

Der Laser ist sicherlich einfacher zu bedienen und benötigt ähnlich wie diese PUK-Geräte und Phaser weniger Training als das Plasmaschweißen. Aber dafür ist das Plasmaschweißen deutlich schneller - wie auch die im Vergleich zum Löten und Lasern geringere Zeitbewertung im BEB zeigt. Der Preis eines guten Mikroplasmaschweißgerätes liegt zudem deutlich unter dem eines Lasers.

Was man mit dem Mikroplasmagerät nicht, wohl aber mit einem Laser oder einem PUK bzw. Phaser kann, ist in Sekundärteleskopen etwas Material aufschweißen um die Friktion zu erhöhen.



   
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DerHahn
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 571
 

Toll!!!



   
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