Hallo Gemeinde,
ich spiele mit dem Gedanken mir einen Laser zu kaufen.
Gibt es da bestimmte Geräte die ihr favorisiert?
halllo hhhaaaaaaaaaaalllllllllllllooooooooo
Antworten wo seid ihr?? ![]()
Na, dann will ich mal!!
Ich hab keine Ahnung!!!
Na, wenn Du sooo provozierst.
Ich wuerde mir gar keinen kaufen (!),
denn metallurgisch gesehen ist Lasern großer Mist, sieht nur von aussen gut aus und haelt zwar, Schliffbilder von einer Lasernaht sollte man sich aber lieber nicht ansehen, da ist man doch bitter enttaeuscht.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
das hab ich befürchtet.....
hab ja auch bis jetzt ohne laser überlebt....
Hallo
Wir haben einen Laser von Girrbach.Der läuft schon 15 Jahre ohne Probleme.
( einmal im Jahr Kundendienst)
Klar stellt man sich die Frage ,braucht man einen Laser.
Rechnen wird er sich nicht ,aber er macht schon den Alltag wesentlich einfacher .
![]()
Ich wuerde mir gar keinen kaufen (!),
denn metallurgisch gesehen ist Lasern großer Mist, sieht nur von aussen gut aus und haelt zwar, Schliffbilder von einer Lasernaht sollte man sich aber lieber nicht ansehen, da ist man doch bitter enttaeuscht.
Ich hab da mal ein Schliffbild, da wurden zwei Titanplättchen aneinander gelasert.
Die Kleinkristallinere Region ist die Schweißnaht.
Übrigens, bei Zuguntersuchungen bricht der Prüfkörper oft neben der Schweißnaht.
Das deutet darauf hin, dass die Schweißnaht eben solche Zugkraft aushält, wie das Material selber.
Nun ist natürlich auch eine Schweißnaht davon anhängig, wie gut sie geschweißt ist.
Das gilt auch für das Schliffbild.
Ich hab da mal ein Schliffbild, da wurden zwei Titanplättchen aneinander gelasert.
Die Kleinkristallinere Region ist die Schweißnaht.
Übrigens, bei Zuguntersuchungen bricht der Prüfkörper oft neben der Schweißnaht.
Das deutet darauf hin, dass die Schweißnaht eben solche Zugkraft aushält, wie das Material selber.
Nun ist natürlich auch eine Schweißnaht davon anhängig, wie gut sie geschweißt ist.
Das gilt auch für das Schliffbild.
Nur leider beinhaltet der zahntechnische Alltag meist nicht das Fügen von standartisierten Testplättchen, sondern eher das Fügen von getrennten Brücken, Sek-Teilen an Mogus, etc.
Im Klartext:
das sind unterschiedliche Querschnitte, bei denen der Laserschuss nur begrenzt in die Tiefe eindringt.
Die Schliffbilder die ich vor einigen Jahren gesehen habe, stammten vom damaligen Chefmetallurgen von Wieland.
Ich gehe mal davon aus, dass sie dort unter seriösen Umständen zustande gekommen sind, sowohl die Schweißverbindungen wie auch die Schliffbilder.
Es handelte sich allerdings nicht um Testplättchen, die verbunden wurden, sondern um eine Brücke, die am Verbinder getrennt und wieder durch Lasern zusammengefügt wurde. Metall war eine hochgoldhaltige Aufbrenn-Legierung.
Auf dem Bild war an der Oberfläche die von Buchmacher angesprochene relativ homogene kleinkristalline Struktur zu sehen, weiter drin wurde das Gefüge immer gröber, bzw. hatte sich die Legierung regelrecht entmischt.
...das der Prüfkörper oftmals neben der Schweißnaht bricht, könnte ich mir so erklären, dass durch die hohen Temparaturen zwar der Bereich der Schweißnaht kleinkristallin ist, daneben werden aber einzelne Kristalle aus dem Gefüge gelockert, was zur Schwächung führt.
Aber wie gesagt, ich bin kein Laserexperte, muss mir da aus dem, was andere mir erzählen und zeigen ein Bild machen, und das hat bisher dazu geführt, dass ich im Berufsalltag wunderbar ohne Laser auskomme.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
Nur leider beinhaltet der zahntechnische Alltag meist nicht das Fügen von standartisierten Testplättchen, sondern eher das Fügen von getrennten Brücken, Sek-Teilen an Mogus, etc.
Im Klartext:
das sind unterschiedliche Querschnitte, bei denen der Laserschuss nur begrenzt in die Tiefe eindringt.
Das ist natürlich richtig, aber so eine Schweißnaht, ob jetzt für Laser- oder sonstigem Schweißen muss natürlich vorbereitet werden.
Hier muss man natürlich auch die „Schweißumgebung“ bearbeiten, um eventuelle Dehnrisse im Material auch zu beseitigen.
...das der Prüfkörper oftmals neben der Schweißnaht bricht, könnte ich mir so erklären, dass durch die hohen Temparaturen zwar der Bereich der Schweißnaht kleinkristallin ist, daneben werden aber einzelne Kristalle aus dem Gefüge gelockert, was zur Schwächung führt.
Es ist so, dass bei Zerreißfestigkeitsuntersuchungen bei Dentallegierungen festgestellt wurde, dass die Laser - Schweißungen Zugfestigkeitswerte (MPa) aufwiesen, die in der Nähe der Referenzprüfkörper lagen.
Hier mal ein paar Werte
Guß Laser
Degulor M 980 930
Witonium 850 820
Degudent U 1030 800
Wiron 88 630 610
Quelle: J.Vahl /H. van Benthem
Man sieht hier, das die Werte nahe beieinander liegen, bis auf die Aufbrennlegierung Degudent U.
Aber selbst der Wert ist im hohen Festigkeitsbereich angesiedelt.
Um einmal zu zeigen, wie der Laserpunkt in der Tiefe wirkt, hab ich noch ein Schlifbild eingestellt.
Ganz entscheidend ist aber auch bei einer Laserung, wie bei jeder Schweißung der „Verzug“ !
Hierüber steht ein ausführlicher Bericht im Dental-Labor Ausgabe 8/2012 Seite 960 – 967.
Hallo,
das sind unterschiedliche Querschnitte, bei denen der Laserschuss nur begrenzt in die Tiefe eindringt.
@MichaelBuchloch: Deswegen empfiehlt es sich (je nach Fall), nachm Punktlasern, die Verbindung kurz zu löten. Schneller und besser gehts dann wirklich nicht. Also dickes Plus fürs Lasern.
@Schniesie: Ich habe lange mit dem Neolaser von Girrbach gearbeitet, wäre aus meiner persönlichen Erfahrung zu empfehlen. Sicherlich sind die heutigen (Tisch)Laser kompakter und günstiger. Da bist mit 15-25k Euro (neu) dabei. Die Geräte gleichen sich, wichtiger ist eher ein versierter Umgang.
In diesem Sinne .....
Keep smiling !!!!
@MichaelBuchloch: Deswegen empfiehlt es sich (je nach Fall), nachm Punktlasern, die Verbindung kurz zu löten. Schneller und besser gehts dann wirklich nicht. Also dickes Plus fürs Lasern.
Hallo Tigger, zum „Punkten“ und dann Löten hab ich was besseres für dich, und kostet nur einen Bruchteil eines Lasers (s. Anhang).
Um dann aber mal die Werte zu vervollkommnen (Bezug, mein Beitrag #9), schreib ich die Werte der Lötungen noch dazu.
Werte MPa
Guß Laser Löten
Degulor M 980 930 305
Witonium 850 820 275
Degudent U 1030 800 280
Wiron 88 630 610 280
Quelle: J.Vahl /H. van Benthem
Ich bin mir bei den Werten nicht sicher, ob das eine Alternative ist?
Ich kleb dann mal weiter.
Keine Ahnung, was das für Werte hat, aber es hält.
...und billiger und biokompatibel isses zudem noch.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
und biokompatibel isses zudem noch.
Und da bist du ganz sicher?
Und da bist du ganz sicher?
Ja,
Ich bin mir ganz sicher, daß Kleben biokompatibler ist als die von Tigger vorgeschlagene Variante Erstlaserndannlöten.
Und spannungsärmer.
Und billiger.
Aber bestimmt zaubert Kollege Buchmacher noch ein paar Werte aus dem Hut, die das alles widerlegen.
Macht nichts, solange von meinen Klebungen bislang alle halten. Seit Jahrzehnten.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
Ich bin mir ganz sicher, daß Kleben biokompatibler ist als die von Tigger vorgeschlagene Variante Erstlaserndannlöten
Gibt es da irgendwelche Untersuchungen, aus denen du diese Sicherheit nimmst?
Da hab ich aber noch eine Frage, aus welchen wissenschaftlichen Untersuchungen nimmst du die Erkenntnis:
denn metallurgisch gesehen ist Lasern großer Mist…….
Ich weiß, du hast da schon mal irgendwo ein Schliffbild einer Laserschweißung gesehen, das hat dich scheinbar veranlasst, diese Aussage zu machen, aber irgendwie, sind Wissenschaftler, die sich mit dem Thema ausführlich beschäftigt haben , nicht deiner Meinung!
Ich hatte 10 Jahre den Laserwall, ist ein Italiener. Soll der einzige sein, der es schafft, innerhalb einer ultra kurzen Zeit (keine Ahnung wie kurz) das Gefüge gleichmäßig zusammenzufügen. Ich hatte damals 2 Laser zurückgegeben, weil die Gefüge Mist waren und das Objekt selbst beim Anwendungstechniker immer noch kippelte und Verzug drin hatte.
Das war beim Laserwall nicht so. Hat auch wegen dieser Qualität ein Weltpatent.
"Suche nicht nach einem Hindernis. Es könnte keins da sein" (Kafka)
Hallo,
Ohje......das hiesse ja zurück in die Zahntechnische Steinzeit !!! Kenne den Tripler , diese Vorkriegstechnik verstaubt bei uns im Keller, nein Danke !! ^^
Keep smiling !!!!
Aber wozu überhaupt einen Laser? Entweder man hat vor schlampig gearbeitet und muss wieder was "zurechtbiegen" oder eben für Reparaturen. Teleskope kann man kleben oder gleich in einem Stück giessen. Und nur für Repis ist das ja nicht ganz billig so ein Laser. Oder habe ich noch was übersehen für einen weiteren Nutzen?
Ein Laborchef sagte mir neulich:"Seitdem ich den Laser abgeschafft habe, arbeiten die Techniker sauberer, weil sie nicht mehr mit dem Laser "nachjustieren" können... "
"Suche nicht nach einem Hindernis. Es könnte keins da sein" (Kafka)
Aber wozu überhaupt einen Laser?
Hallo Rainer, ich denke, dass du weißt, dass ich nicht „schlampig arbeite“ !
Trotz dem, wenn du mir meinen Laser wegnimmst, dann arbeite ich überhaupt nicht mehr.
Das währe dann wirklich ein Grund, „in Rente zu gehen“!
Ja Dieter, da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht: Ein Laser macht immer Spaß. Ist so wie ein Ballerspiel mit Blitzen und so und mit realem Ergebnis.
Viel Spaß weiterhin mit Deinem Laser. Der ist ja auch bestimmt schon bezahlt 
"Suche nicht nach einem Hindernis. Es könnte keins da sein" (Kafka)
Aber wozu überhaupt einen Laser? Entweder man hat vor schlampig gearbeitet und muss wieder was "zurechtbiegen" oder eben für Reparaturen. Teleskope kann man kleben oder gleich in einem Stück giessen. Und nur für Repis ist das ja nicht ganz billig so ein Laser. Oder habe ich noch was übersehen für einen weiteren Nutzen?
Ein Laborchef sagte mir neulich:"Seitdem ich den Laser abgeschafft habe, arbeiten die Techniker sauberer, weil sie nicht mehr mit dem Laser "nachjustieren" können... "
Danke Tek1.
Ich überlege heute morgen schon ne Weile, wie ich meine Einstellung Contra Laser noch argumentieren kann.
Du hast das sehr schön zusammengefasst, besser hätte ich's nicht hingekriegt.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
Sicherlich ist Kleben eine probate Art des Fügens.
Ist sicherlich, wenn es gut gemacht ist auch stabil.
Nur, alles kann man nicht kleben, ich denk da mal so an einen Bügelbruch.
Übrigens, ich hab auch schon einige „Klebestellen“ nachgelasert, weil sie nicht gehalten haben.
Das waren keine Arbeiten von uns, wir kleben überhaupt nicht, das waren Kollegenarbeiten.
Man kann natürlich auch löten, statt lasern.
Den Unterschied Löten zum Lasern will ich mal an einem Beispiel festmachen.
Situation = Klammerbruch an einem Modellguss, Klammer grenzt an Kunststoffsattel.
Beim Löten muss ich den Sattel lösen und wiederbefestigen (LE Kunststoffsattel BEL 802 7 = 6,77 €), man muss die Klammer fixieren, ein Lötmodell machen, das beim Löten entstandene Oxyd runter polieren usw.
Beim Lasern wird die Klammer direkt neben dem Kunststoffsattel angelasert, die Scheißstelle wird bearbeitet und poliert, und fertig ist die Rep.
Gut, ich verzichte auf 6,77 € , für eine Arbeit, die so um 20-30 Minuten herum liegt.
Ich denke aber, dass Lasern wirtschaftlicher ist.
Dieter, das kann ich nur unterstreichen, was du schreibst. Ich habe seit 19 Jahren einen Laser, die erste Generation von Dentaurum(damaliger Preis 65.000,--DM), seitdem habe ich nicht mehr gelötet. Seit 15 Jahren steht bei mir im Labor kein Lötgerät mehr. Und das beste, ich habe auch noch keine aufwendigen Reparaturen am Laser gehabt. Von Zeit zu Zeit eine Wartung, und das wars. Ich könnte mir einen Laborbetrieb ohne Laser nicht mehr vorstellen, ist in meinem Labor auch nicht möglich, bin unter anderem Titanverarbeiter.
CD
Sicherlich ist Kleben eine probate Art des Fügens.
Ist sicherlich, wenn es gut gemacht ist auch stabil.
Nur, alles kann man nicht kleben, ich denk da mal so an einen Bügelbruch.
Übrigens, ich hab auch schon einige „Klebestellen“ nachgelasert, weil sie nicht gehalten haben.
Das waren keine Arbeiten von uns, wir kleben überhaupt nicht, das waren Kollegenarbeiten.
Man kann natürlich auch löten, statt lasern.
...
Genau so isses.
Egal was man macht, man kann es vernünftig machen oder nicht.
Im einen Fall hält's, im anderen nicht.
Ist sogar beim Lasern so. Weiß ich aus Erfahrung, da ich durchaus mal einzelne Sachen zum Lasern rausgegeben habe (z.B. Den hier angesprochenen berühmten "Bügelbruch". Das ist mir klar, dass da Kleben keine Option ist. Die Laserverbindungen, die zurückkamen, waren aber nicht Imme das "gelbe vom Ei", auf deutsch:einmal bedeutete es Neuanfertigung.
Und Schlag ich heute Mittag die "saureGurken-Zeit-Ausgabe" des Dental Labor auf (erbärmlich dünnes Heftchen), dann schreibt dort der Laserexperte Buch
u.a. "bei der Erstarrung bilden die gefügten Metalle eine neue gemeinsame Legierung in der Fügezone..."
Genau das meine ich mit meiner Aussage, dass hier metallurgisch gesehen das Ganze nicht mehr kontrollierbar ist (=großer Mist). Denn was hier für eine Legierung rauskommt, kann keiner beeinflussen.
Und wenn dann noch die entsprechenden "Spezialisten" am Laser sitzen, dann wird's in meinen Augen kritisch.
"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"
bei der Erstarrung bilden die gefügten Metalle eine neue gemeinsame Legierung in der Fügezone
Hallo Michael Buchloch
Natürlich freue ich mich, dass du es überhaupt gelesen hast!
Um das von dir eingestellte Zitat zu erklären, Folgendes:
Das gilt nur für heterogene Schweißungen, bei den ja unterschiedliche Werkstoffe, Materialien miteinander verschweißt werden.
Aber auch hier können nur neue „Legierungen“ entstehen, die Bestandteile haben, die in den Ursprungswerkstoffen vorhanden sind.
Ich stelle dazu auch mal eine Schliffbild hier ein, dass eine Schweißung zwischen einer Au – Legierung und einer CoCr – Legierung zeigt.
Es kann im vorliegenden Fall in der Tat passieren, obwohl Au und Co schlecht ineinander löslich sind, dass hier z.B. in der Schweißfuge mehrere „neue Legierungen“ entstehen, die z.B. mehr oder weniger Co oder Au enthalten.
Nicht unbedeutend für die Stabilität der Schweißnaht ist natürlich auch die „mechanische“ Verbindung, die durch die „Verzahnung“ der unterschiedlichen Werkstoffe herbeigeführt wird.
Sicherlich kann man das als „unkontrollierbar“ bezeichnen, aber es funktioniert offensichtlich trotz dem!
Das diese Verbindungen ausreichend stabil sind, ist in der Literatur beschrieben worden.
Gegenteilige Literaturstellen sind mir nicht bekannt.
Bei homogenen Schweißungen hat das oben genannte Zitat überhaupt keine Bedenken, da hier Gleiches mit Gleichem verbunden wird.


