Camlog Halteschraub...
 
Teilen:
Benachrichtigungen
Alles löschen

Camlog Halteschraube für provisorische Krone?

10 Beiträge
5 Benutzer
0 Reactions
323 Ansichten
CadFix
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 150
Themenstarter  

Ich bin mit einem Gedankengang konfrontiert, welchen ich einfach mal Ausfrage hier.

Ich könnte mit vorstellen , das diese Art der kostensparenden Problemlösung nicht wirklich neu ist und der Eine oder Andere schon ähnliche Erfahrungen bzw. Fragestellung von Seiten des Behandlers gehabt hat.

"Ist die Camlog Halteschraube für dem Abdruckpfosten geeignet um eine provisorische Krone darauf zu erstellen? "

Ich kann über die Materialzusammensetzung nix finden, Mundbeständigkeit...etc.

Die Halteschraube soll als Stumpf umgefummelt, gekürzt werden, mit dem Laser gegen Verdrehung der prov. Krone individualisiert werden und darauf eine NE-Kappe mit Kompositverblendung zur Ausformung des Emergenzprofiles.

Das definitive Aufbau soll NICHT verwendet werden wenn möglich...

Haut mich nich gleich...das ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

Klare Anfrage, welche einer klaren argumentativen Antwort bedarf, von daher kann ich mit Begründung zum Ja oder Nein gerne was anfangen Zwinkernd

Grußan Alle

CF

Beim Stegkonstruieren den Zurückbutton drücken. Leben am Limit 😉


   
AntwortZitat
CadFix
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 150
Themenstarter  

...soviel zum Thema Autokorrektur, bitte die seltsamen Fehler "mit , das..." zu verzeihen... Brüllend

Beim Stegkonstruieren den Zurückbutton drücken. Leben am Limit 😉


   
AntwortZitat
novum65
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 639
 

Hallo CadFix,

die Idee ist zwar nicht schlecht, aber könnte mir vorstellen, dass die Bruchgefahr der Schraube viel zu hoch ist, da sie ja nicht gegen horizontale Kräfte gesichert ist, wenn sie ohne Abdruckpfosten verwendet wird.

Gruß novum65


   
AntwortZitat
CadFix
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 150
Themenstarter  

Es geht um einen Frontzahn, oberer 2er, von daher könnte man von geringen Kräften ausgehen. Das Argument ist aber schonmal nicht schlecht.

Beim Stegkonstruieren den Zurückbutton drücken. Leben am Limit 😉


   
AntwortZitat
MichaelBuchloch
Honorable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 744
 

Ich hätte auch ein bißchen Bedenken, da in der Regel mit dem Drehmomentschlüssel das Abutment mit Hilfe der Schraube mit dem Impl. verspannt wird.

D.h. die Schraube hat im Abutment den passenden Schraubensitz. Der Kontakt dieser Flächen hält das Abutment da, wo es bleiben soll.

ich bin mir nicht sicher, ob Du die Schraube allein so zuverlässig fest positioniert bekommst.

Bei manchen Implantaten ist dann vermutlich durch das fehlende Abutment/Abformpfosten die Schraube schlichtweg zu lang.

...und in die 3 Rotationsschutznocken presst sich der provisorische Zement?

"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
AntwortZitat
MichaelBuchloch
Honorable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 744
 

Die Zementfuge liegt dadurch vermutlich auch knapp überm Knochen, da wo der Zahnarzt überschüssigen TempBond o.ä. richtig schlecht entfernen kann.

Eventuelle Folge wäre eine Periimplantitis.

"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
AntwortZitat
CadFix
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 150
Themenstarter  

Ihr habt ja so recht.

Ich denke auch nach den wenigen Posts sind die Nachteile so schwerwiegend das man den Schrott einfach seinlassen sollte.

Eine abgebrochene Schraube im Pfosten weil die Abstützung fehlt und das Gewinde die Kräfte evtl. nicht halen kann, der falsch und zu tief liegende Kronenrand mit mangelnder Reinigungsmöglichkeit und der fehlende endgültige Schraubensitz weil nach Gefühl eingeschraubt wird sollten genügen...

Beim Stegkonstruieren den Zurückbutton drücken. Leben am Limit 😉


   
AntwortZitat
Estimable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 195
 

Ich mach es so:

Abdruckpfosten mit Turbine beschleifen, sandstrahlen, bondern, mit Komposit Gingivaformer( oder Provi ) herstellen- fertig.

Einfach und kostengünstig. Mach es schon lange noch nie was passiert.


   
AntwortZitat
hyoideus
Honorable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 571
 

Materialzusammensetzung der Abutmentschraube: (Ti6Al4V), Al 5,5-6,75/V 3,5-4,5/Fe <0,3/C <0,08/N 0,05/H 0,015/ Ti ~90 , in % - - Festigkeit 860 MPa/Dehnung 10%

...für die Unterlagen.

Die Innenverbindung, inkl. der Camlogtypischen Nocken freihändig zu modellieren und in NEM umzusetzen, ist nahezu unmöglich. Egal, ob da innen `ne Schraube oder ein Stück Wiptamdraht in`s Implantat gestopft wird.

Mutig, diese Versorgungsidee öffentlich zu machen. Verlegen.

"Was der Planetenlauf umkreist und was ihr Schimmer überglänzt, so weit sei Dir dein Ziel gegrenzt, das hast Du Macht, Dir zu erwerben." ( Parcival, Wolfram v. Eschenbach )


   
AntwortZitat
CadFix
Estimable Member
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 150
Themenstarter  

Nur nochmal fürs Protokoll, wir haben es nach kurzem Abwägen auf die klassische Art gemacht.

Kein Risiko, Original-Implantat, Ne-Kappe drauf , sauber mit Komposit verblendet.

Das Emergenzprofil soll ja über einen gewissen Zeitraum angeglichen werden, d.h. die Krone kommt noch ein-zwei oder dreimal ins Labor. Das wird ohne stabilen Unterbau alles schonmal garnix...

Beim Stegkonstruieren den Zurückbutton drücken. Leben am Limit 😉


   
AntwortZitat
Teilen: