Hybridabutments auf...
 
Teilen:
Benachrichtigungen
Alles löschen

Hybridabutments auf Klebebasis

6 Beiträge
3 Benutzer
0 Reactions
870 Ansichten
MichaelBuchloch
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 744
Themenstarter  

Gibt es von irgendeiner Firma detaillierte Angaben über die Mindeststärke des Zirkonaufbaus bei verklebten (multilink implant) Hybridabutments ?


"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
AntwortZitat
Estimable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 186
 

Ist der nicht gegeben durch die Mindeststärke des Zirkons beim konstruieren? Mein Designer beschwert sich immer, wenn ich unter 0,5 mm designe ^^


"Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen, und bei ersterem bin ich mir nicht sicher" Einstein


   
AntwortZitat
MichaelBuchloch
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 744
Themenstarter  

Man kann aber auch nacharbeiten mit der Turbine.

Weder AmannGirrbach noch Sirona machen aber für Ihre Klebebasen Angaben.

Ich würde mich auch an die 0,5 mm halten, bin aber grade mit einem meiner Behandler in "Diskussion", weil er meint, man könne sich ja bei "außer der Reihe" stehenden Implantaten da noch etwas Platz holen.

Dieser "Gedanke" geht bis zum partiellen Freilegen des Klebetubes.

Ich würde gerne das Gegenteil belegen können.


"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
AntwortZitat
Estimable Member
Beigetreten: Vor 19 Jahren
Beiträge: 186
 

Ja es wird immer gerne experimentiert... die Gedanken sind frei und so ^^. Gewährleistung würde ich für eine solche Arbeit nicht übernehmen. Hybridabutments sind teilweise immer noch fragwürdig und dann auch noch Parameter unterschreiten...hmmmm. Vielleicht sollte dein Behandler lernen an der richtigen Stelle zu implantieren, dann musst du auch nicht zaubern =)


"Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen, und bei ersterem bin ich mir nicht sicher" Einstein


   
AntwortZitat
MichaelBuchloch
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 744
Themenstarter  

Prima. Danke für die Ratschläge. Ich werde sie an den Behandler weiterleiten.

Noch besser wäre es, wenn wir deine vagen Aussagen mit etwas offiziellem, etwa einer Studie, Doktorarbeit, oder wenigstens einer Verfahrensbeschreibung belegen könnten.

Du weißt ja, da stehen die Doktoren drauf.

Daß Hybridabutments fragwürdig sein sollen, ist mir (bei ordnungsgemäßer Verarbeitung vorausgesetzt) neu.

Worauf beziehst du dich da genau?


"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
AntwortZitat
hyoideus
Honorable Member
Beigetreten: Vor 13 Jahren
Beiträge: 571
 

Der Übergang der Klebebasis zum Klebeaufbau liegt zumeist maximal subgingival. Hier kann es zu einem Ausdünsten des verwendeten Klebematerials kommen. In der Folge wird das zu einer vermehrten Keimanlagerung im Bereich des Klebespaltes und Periimplantitis führen.

M.M.n. ist die Größe der Haftflächen der zu verbindenden Teile wesentlich für den Langzeiterfolg.

Bei stark anguliert inserierten Implantaten, insbesondere im oberen Frontzahnbereich, ist es oft garnicht möglich eine ausreichende Haftfläche (hier vestibulär, z.B.) zu schaffen. Die Mindeststärke im zervikalen Bereich wird meist durch die Geometrie, bzw. Breite der unteren Auflagefläche vorgegeben. Andere Bereiche ordnen sich häufig dem gewünschten ästhtetischen Ergebnis unter. Ich versuche nie, eine Wandstärke von 0,3mm im oberen Bereich des Schraubenkanals zu unterschreiten. Im zervikalen Bereich ist durch entsprechende Ausformung im Emergenzprofilbereich die Stärke sowieso meist größer, für direkt verschraubte Versorgungen gilt das natürlich gleichermaßen. Häufig kommt es im Unterkiefer-Seitenzahnbereich zu Platzproblemen lingual, sodaß der Zungenraum eingeschränkt werden könnte; hier kan die Verwendung von transluzentem, bzw. in der Ausführung teilweise als Vollzirkon helfen. Wird der Zirkonaufbau überpresst, würde ich eine Minimalstärke von 0,5mm nicht unterschreiten. Als Methode zur Fügung wird auch a.a.O. die glaschemische Verbindung empfohlen. ZirkonHotBond hat da wohl `ne Nische gefunden, wo man den Kram doch noch gebrauchen kann ( http://www.dcm-management.de/pdf/ZP4-2011.pdf ).

Für teilstandardisierte Zikonaufbauten gilt von Seiten der Hersteller:

Der Anwender ist in der Lage, mit einem entsprechenden Messwerkzeug(Tasterzirkel) die Wandstärke des Rohlings im Bereich
der späteren Verklebung während der Bearbeitung zu messen und damit ein Unterschreiten der Mindest- wandstärke von 0,5 zu verhindern. ( http://www.oraltronics.eu/pdfs/zirkonium-pfosten_ga_dt.pdf )

Weitere Links zum Thema: http://issuu.com/pallimpallim/docs/cad-cam-abutments

&IID=377&isPDF=YES

Guten Rutsch, MichaelBuchloch.


"Was der Planetenlauf umkreist und was ihr Schimmer überglänzt, so weit sei Dir dein Ziel gegrenzt, das hast Du Macht, Dir zu erwerben." ( Parcival, Wolfram v. Eschenbach )


   
AntwortZitat
Teilen: