Neulich:
Fortbildung auf dem Wasserschloss Burg Wersdennbuhcht auf Fähschebuck.
Das Wochenende war hochinteressant und zugleich schrecklich erschütternd.
Es wurde vor einer gefährlichen Epidemie gewarnt, genaugenommen sogar schon
deren ernst zu nehmende Verbreitung geschildert.
Es ging um die Endeckung einen neuen Virenklasse, die „viri subridereni“.
Die hoch angesehenen, weltbekannten Referenten waren
Herr Prof. Dr. Dr. Frank des Lächelns
Herr Dr. ha.chi. Jez Lachma
Frau Prof. Dr. Grinse von Drüberlach
Frau Dr. Indoktrine Lächlieni
Vorgestellter Patientenfall:
Zahnarzt Dr. Grinstein Schöneslachen
„Der Patient stellte sich mit dem Wunsch vor, ein schöneres Lächeln zu bekommen“
1. Zusammenfassung. Etc.
2. Der Fall. Etc., etc., etc., etc.,etc., etc.
3. Schluss. Usw.
Hier nun kurzgefasst der in der Fortbildung beschriebene wissenschaftliche Hintergrund:
Zu der oben benannten Virenfamilie gehören, so hat man herausgefunden:
1. virus nolens subridēre: Die Patienten wollen nicht lächeln
2. virus volens subridēre: Die Patienten wollen lächeln (aber können nicht)
3. virus nolens volens subridēre; Die Patienten lächeln wohl oder übel - oder eben nicht.
Alle gemeinsam erkannt als Auslöser der neuen Volkskrankheit SMD (Smiledefekt).
(Zahn-)Ärztlicherseits wurden folgende Symptomkreise beschrieben:
MCD - morbus cerebali dentalis
CCD - Cranio-Cerebrale Dysfuntion
und die daraus folgende technische Konsequenz:
DSW - Digitaler Smile Workflow
Tja, die Zeiten der elterlichen Nachkriegsgeneration ist nun endgültig vorbei, als es noch hieß:
„Alles muss (od. darf?) man selber machen – sogar das Lachen“.
Man hatte seinerzeit aber auch gute Vorbilder, z.B.: Drechsel, Hildebrand, Diederich, Lorenz,
Hüsch, Kreisler, Freitag, Schneyder, Schramm – nicht zu vergessen die legendären Erich Kästner,
Werner Fincks; und hier noch schnell Tucholskys Antwort auf die Frage, was Satire darf: “Alles!“
Noch Fragen? „ Ja - ist mein Lachen attraktiv?“
http://www.testedich.de/quiz22/quiz/1163887567/Ist-dein-Lachen-attraktiv
;-( hf
"res docuit verum esse, quod in carminibus Appius ait, fabrum esse suae quemque fortunae"
Die Realität lehrt. das es die Wahrheit ist, was Appius in seinen Liedern sagt:"Jeder sei seines Glückes Schmied". "sei" - es ist ein Rat, keine Pflicht 🙂

