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Keramikbrennofen Dekema

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Servus Kollegen,

ich bin Zahntechnikermeister und arbeite seit kurzem schwerpunktmäßig im Bereich Keramik und genau hier habe ich eine Frage an die technisch versierte Runde.

Unser Ofen ist ein DEKEMA-Keramikofen. In Abständen bzw. bei Problemen sollte eine Temperatur-Kalibrierung durchgeführt werden. Dafür kommt jedes mal extra ein Monteur von DEKEMA zu uns in das Labor angefahren.

Was mich dabei beschäftigt: Neben den Anfahrtskosten werden zusätzlich auch 1–2 Stunden Arbeitszeit berechnet. Bei den Terminen hatte ich als Techniker allerdings den Eindruck, dass der eigentliche Arbeitsaufwand am Gerät vergleichsweise überschaubar war. Auf meine Nachfrage, welche konkreten Arbeitsschritte bzw. Messungen durchgeführt werden und welche davon zwingend durch DEKEMA erfolgen müssen, konnte mir der Monteur leider keine wirklich nachvollziehbare technische Erklärung geben. Daher meine Fragen an euch:

Kalibrierung der Temperatur:
Kann ein Zahntechniker bzw. Techniker die erforderlichen Kalibrier- und Prüfarbeiten bei einem DEKEMA-Ofen nicht selbst durchführen? Gibt es hierfür Herstellervorgaben, Serviceunterlagen, Wartungsverträge oder definierte Prüfmittel/Verfahren?

regelmäßige Probleme der Vakuumpumpe:
Ähnliches Thema bei der Vakuumpumpe: Gibt es hier sinnvolle Maßnahmen, die ein technisch versierter Mitarbeiter selbst durchführen kann (wie z.B. Reinigung der Vakuumpumpe oder Dichtungsringe erneuern) bevor jedes kleinste Problem am Ofen kostenpflichtig berechnet wird?

Wartungsverträge:
Gibt es für DEKEMA-Öfen feste Wartungsverträge (wie bei CAD/CAM Anlagen), die Anfahrt und Arbeitszeit etwas transparenter und kalkulierbarer machen?

sicherheitsrelevante Prüfungen / VDE:
Wie ist das bei den erforderlichen elektrischen Sicherheitsprüfungen? Ist eine entsprechende Prüfung durch einen externen und qualifizierten Fachbetrieb nicht besser oder muss dafür zwingend ein DEKEMA Monteur angefahren kommen?

Ich möchte lediglich verstehen, welche Leistungen tatsächlich erforderlich sind, welche Leistungen tatsächlich berechnet werden dürfen und welche Arbeiten ein entsprechend ausgebildeter Techniker im Haus selbst übernehmen kann.

Nachdem ich hörte die Firma DEKEMA sei schon vor längerer Zeit an Chinesen verkauft worden, möchte ich eigentlich niemanden von denen hier sehen.

Wenn jemand von euch mit DEKEMA-Öfen, Kalibrierung, Vakuumpumpen oder entsprechenden Wartungsverträgen praktische Erfahrungen hat, wäre ich für konkrete Tipps sehr dankbar.

 



   
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