Halt bei Konuskrone...
 
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Halt bei Konuskronen

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Vertrauenswürdiges Mitglied Registered

Guten Morgen,

Wie kann ich bei eingegliederten Konusarbeiten "4Grad Konus "den Halt

verbessern?Kann mir einer eine vernünftige Lösung sagen.

Keine Kurzzeitlösung ,wie Si-Tec etc.Freue mich auf Eure Antworten.

Schönen Tag noch

Zahngelb

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. November 2007 7:37
Mitglied

Ich sag dir was - ehrlich - von Zt zu Zt..

Konus ist immer sch..sse und basiert auf die Einlagerung der Basis mit Sek. in Schleimhaut und Kronen-adhesion.

Da diese (Schleimhaut) unterschiedlich resilient ist, und Speichel unterschiedliche Konsistenzen aufweist, kann Konus nicht immer optimal funktionieren. (Meiner Meinung nach ein Relikt aus den theoretischen Urzeiten angeblicher "Kompetenz Teams")

Mach Teleskope(!) mit leichten (bis zu) 2° aus Edelmetall und du hast alle Möglichkeiten durch die Friktionssteuerung deiner Einbettmassen.

Diese Arbeiten kannst du verkaufen wie du willst (Konus-Tele).

Bei schon eingegliederten Arbeiten hast du verloren.

Last Way out: Rrrrosenbohrer, Loch/Mulde - mesial/distal und ein wenig Kunststoff deines bevorzugten Herstellers darein füllen. Muss ja nicht gleich der von dir erwähnte sein*g* Friktion prüfen - und möglicherweise sind alle wieder glücklich.

Viel Spass

Wer gackert, muss auch einen legen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. November 2007 20:29
Aktives Mitglied Registered

Hallo,

einem Konus kann mann mehr Friktion geben, wenn das Primär-Teil etwas gekürzt wird (inzisal / okklusal Flächen).

Wenn das bei der Konstruktion nicht berücksichtigt wird (Primärteil Höhe ca.0,5-1mm) hast du ein Problem.

Bei eingegiederten Arbeiten kann der Zahnarzt diese Kürzung vornehmen,

wenn ers kann.

Billige Dinge haben keinen Wert-
wertvolle Dinge sind nicht billig

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. November 2007 17:29
Vertrauenswürdiges Mitglied Registered

Hy Zahngelb, du kannst auch die Sek. Kronen innen vergolden. je nach Dauer und Dicke einstellbar. Gruß Löwe.

loewe

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. November 2007 19:04
Vertrauenswürdiges Mitglied Registered

Es ist genau, wie Techniker sagt.

Konuskronen haben viele Nachteile, allerdings auch einen Vorteil: Man kann sie aktivieren.

Dazu rauht der ZA die (hoffentlich!) plan gestaltete Okklusalfläche des Primärteils mit einem Diamanten mit definierter Korngröße an ("mittel" genügt völlig) und poliert sie anschließend mit dem Gummipolierer wieder glatt. Und schon ist die Konuskrone aktiviert und hält wieder.

Aus diesem Grund sollen Konuskronen okklusal mindestens 0,5 mm dick sein.

Übrigens: Vergolden von hochgoldhaltigen Legierungen funktioniert, vorsichtig ausgedrückt, nur bedingt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. November 2007 9:16
Mitglied

Ähem,

tschuldigung, wenn ich mich nochmal einmische.

Primärkonis im Mund kürzen ???

Das ist die Holzhammertechnik des vorigen Jahrhunderts.

Der ZA wird sich bei z.Bsp. vier Kronen bedanken.

Bei ca. 0,5 mm Wandstärke wird es schnell zur Lotterie - wann sich die Krone öffnet. Schon bei diesem Gedanken wird es ihm nicht gleichmässig gelingen.

Der Patient könnte auf Grund von Empfindlichkeit bei Hitzeeinwirkung auf seinen Stumpf auch nicht erfreut sein.

Davon abgesehen, wie tief soll der ZE denn noch im Kiefer versinken? Irgendwann kommt's auch mal zu Druckstellen. Und eigelagerter ZE kann übelste Geschwüre beim Pat. verursachen. Ja geht's denn noch?

Und anschliessend muss zusätzlich die Okklusion/Laterotrusion sorgfältigst neu eingeschliffen bzw. reokkludiert werden, die ja von dem Moment an wo die Bisshöhe verändert wird, durch Hebelwirkung den ZE wieder lockern wird..

Also, wenn man Patienten los werden will...

Es bleibt meiner Ansicht nach nur, sich wie von mir beschrieben mit Kunststoff zu behelfen. Die optimale Passung (Klemmfriktion *g*) sollte direkt am Pat. vorgenommen werden. Geht schnell, und hält durchaus auch länger - ggf bis zur nächsten vernünftigen Arbeit.

Wer gackert, muss auch einen legen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2007 12:39
Vertrauenswürdiges Mitglied Registered

Lieber jobbi,

bitte entschuldige, wenn auch ich mich nochmal einmische.

Aktivierung von Konuskronen in situ ist weder eine Holzhammermethode noch meine Idee. Das ist einfach Stand der Wissenschaft, Konzept der Konuskrone und wie vieles Geschmacksache. Wir beide haben die Konuskrone sicherlich nicht erfunden und müssen daher dem Konzept des Erfinders folgen, oder eben nicht. Über bestehende Konzepte kann man zwar diskutieren, ändern kann man sie nicht. Wem das nicht gefällt, der macht einfach keine Konuskronen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2007 15:43
Mitglied

Natürlich haste Recht @Vademecum.

Ein Relikt aus vergangenen Zeiten eher.

Lassen wir also die Finger von dem Schmarren (Konzept).

Abba es muss ja mal gesagt werden.

mfg

Wer gackert, muss auch einen legen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21. November 2007 16:32
Honorables Mitglied Registered

Stelle selber keine Konuskronen her, aber wie wäre es die Secundärteile von Anfang an occlusal nicht aufliegen zu lassen???

Schönen guten Morgen

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 10:38
 ZTM
Estimable Member Registered

Hallo

Zitat:

Stelle selber keine Konuskronen her, aber wie wäre es die Secundärteile von Anfang an occlusal nicht aufliegen zu lassen???
Schönen guten Morgen

Möchte jetzt das Prinzip Konus nicht erklären, das könnte Arnold besser,aber
eine Konuskrone liegt von Anfang an nicht mit der Okklusalfläche auf, sonst würde das Prinzip Konus gar nicht funktionieren und kein Halt entstehen.

Meine Patienten erkläre ich dies immer mit 2 Trinkbecher

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 11:32
Honorables Mitglied Registered

Hallo Ztm,
das Prinzip geht mir schon ein, dachte aber bisher, dass durch das Einlegen eines Platzhalters wärend der Fertigstellung der Kontakt zwischen Innen und Aussenkrone gesperrt würde und der erst (auch occlusal) durch die Resilienz entsteht, so wie

hier

beschrieben und gezeichnet. Wäre dem nicht so, hätte sich die Frage für Zahngelb doch gar nicht gestellt, oder?
Unten wird übrigens das Aktivieren erläutert.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 12:53
 ZTM
Estimable Member Registered

Hallo jackewiehose

Ich glaug jetzt bringste was durcheinander.

Das Einlegen eines Platzhalters wird in der Regel bei Cover Denture- Prothesen gemacht um das Einsinken der Prothese zu gewährleisten. Deshalb wird bei dieser Art von Versorgung parallelwandige ( 0 Grad)Teleskope verwendet. Diese werden auch Doppelkronen genannt.Cover Denture hat man auch oft als Bruch im Labor,weil durch den Knochenabbau die Prothese auf den Teleskopen reitet-sprich- der Platz des Platzhalters aufgebraucht ist.

Cover Denture sind trotz den Teleskopen gingival getragene Prothesen.

Konuskronenso wie parallele Teleskope ohne Platzhalter können für paradontalgetragene Prothesen verwendet werden.( mit Modellguss usw.). Konuskronen haben einen definitiven Sitz. Der Halt entsteht durch die Aufpresskraft des Außenkonus auf den Innenkonus am Schluss.( Wie willste das mit einem Platzhalter steuern? )

Dies wird auf Seite 5( und folgende) recht schön beschriebenund was ich lese Zitat"

Kein Fritionsverlust"

So hat sich die Frage für Zahngelb doch gar nicht stellen dürfen

Für meine Begriffe spielt für die Langzeitfriktion der Guss, Modellation usw. eine entscheidende Rolle. Liegt der Ausenkonus gleichmäßig, über die Fläche am Innenkonus an( nicht punktuell), dann hat man auch Friktion für lange Zeit. Wenn Du erst den Außenkonus auf den Innenkonus aufpassen musst ist es eigendlich schon aus. Das verzeiht eher schon ein Parallelteleskop.

Also Ausbetten->Abstrahlen-> draufsetzen-> passt

Erfahrung ist alles ( Einbettmasse, gießen usw.)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 13:56
Honorables Mitglied Registered

Ups!! Das kleine 1x1 der Zahntechnik, ... schon so lange her ... , damals , die Theorie mit Gut ..., recht haste - durcheinander , muss am Alter liegen.

Danke!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 15:31
 ZTM
Estimable Member Registered

Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.

Ephraim Kishon 23.08.1924 - 29.01.2005

israelischer Schriftsteller

Spässle


[bearbeitet von ZTM am 22.11.2007 um 16:07 Uhr]

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 16:07
Honorables Mitglied Registered

JA richtig, man denkt nur noch, dass man denkt !!

Und dann stellt sich noch die Frage : ab welchem Alter?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 16:41
Annold
Estimable Member Registered

Ich denke –

also bin ich – alt?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 16:55
dentina
Prominentes Mitglied Registered

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

(Curt Goetz)

dentina

Wèishéme nánrén bùnéng cōngmíng he shuai de? -Ránhòu tāmen jiāng shì nurén!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 17:57
Ceramix
Honorables Mitglied Registered

Gehirn: ein Organ, mit dem wir denken, daß wir denken

Ambose Bierce

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.

Francis Picabia

Und der hier ist schön, zumal von einer Frau erdacht:

Wenn Männer sich mit ihrem Kopf beschäftigen, nennt man das denken.

Wenn Frauen das gleiche tun, heißt das frisieren.

Anna Magnani 07.03.1908 - 26.09.1973

Wer nicht das Gegenteil dessen hinzuschreiben wagt, was er vorgestern meinte, belegt nur, daß er nicht nachdenkt.

Rolf Hochhuth

Hat der Adenauer mal einfacher gesagt: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"

Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Bertrand Russel 18.05.1872 - 02.02.1970

Ich jedenfalls denk an euch!

Gruß, Ceramix

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 18:42
Honorables Mitglied Registered

Zitat:

Ich denke –
also bin ich – alt?

oder

' Ich denke - also dekadent '

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. November 2007 21:59
Mitglied

Moment mal: Prothesen, die mit Konuskronen abgestützt sind, lagern sich grundsätzlich nicht ein. Hier muss jemand Konuskrone und Resilienzteleskop durcheinandergebracht haben. Eine Konuskrone hat eine sogenannte Konuspassung. Diese wird erst dann erreicht, wenn die Sekundärkrone unten ist. Vorher ist kein Halt da. In dem Moment, wo die Krone ganz unten ist, also auch der Halt da ist, kann die Prothese sich somit nicht weiter einlagern.

Bei Konuskronen geht übrigens viel seltener die Haltkraft flöten als bei Teleskopen, da Konis nicht aneinander reibe.

Zur Haftverbesserung kann mit viel Gefühl in die Sekundärkrone ein flacher breiter Punkt eingelasert werden. Dann hat man allerdings nur noch eine Klemmwirkung und keine Konuspassung mehr. Wenn der aufgelaserte Punkt zu stark aufgebracht wurde, geht die Prothese natürlich nicht ganz runter. Am besten man hat den Patienten in der Nähe und kann selber ausprobieren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Februar 2008 22:49
Mitglied

Hallöchen nochmal, ich hatte vor meiner Klugscheisserei völlig übersehen, dass ZTM schon völlig richtig das Prinzip der Konuskrone erläutert hat.

Hut ab!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Februar 2008 22:57
 Anonymous

Wie gut sitzt die Konusprothese mit 3 Konuskronen??!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. März 2013 20:12
 jodu
Estimable Member Registered

Hallo Gast,

die Frage ist pauschal schwer zu beantworten. Eintscheidend für den Sitz ist neben der Positionierung (Verteilung im Kiefer) der KKronen ebenso die Art der Konuskronen (NEM Einstückguß, Galvano oder klassisch Edelmetall usw.) und natürlich wie genau gearbeitet wird.

So sind jeweils die Möglichkeiten von "Bombenfest" (also viel zu fest für das Restgebiß) bis zu "Locker" von der Technik her einstellbar. Wenn Du bei einem Behandler Deines vertrauens bist, dann wird er die Möglichkeiten erklähren.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. März 2013 21:18
Honorables Mitglied Registered
Geschrieben von: @jobbi

Ich sag dir was - ehrlich - von Zt zu Zt..
Konus ist immer sch..sse und basiert auf die Einlagerung der Basis mit Sek. in Schleimhaut und Kronen-adhesion.
Da diese (Schleimhaut) unterschiedlich resilient ist, und Speichel unterschiedliche Konsistenzen aufweist, kann Konus nicht immer optimal funktionieren. (Meiner Meinung nach ein Relikt aus den theoretischen Urzeiten angeblicher "Kompetenz Teams")
Mach Teleskope(!) mit leichten (bis zu) 2° aus Edelmetall und du hast alle Möglichkeiten durch die Friktionssteuerung deiner Einbettmassen.
Diese Arbeiten kannst du verkaufen wie du willst (Konus-Tele).
Bei schon eingegliederten Arbeiten hast du verloren.
Last Way out: Rrrrosenbohrer, Loch/Mulde - mesial/distal und ein wenig Kunststoff deines bevorzugten Herstellers darein füllen. Muss ja nicht gleich der von dir erwähnte sein*g* Friktion prüfen - und möglicherweise sind alle wieder glücklich.

Viel Spass

Wenn ich das schon lese!!!

Konuskronen sind schei...! Mach mal lieber Teleskope mit leichten bis zu 2 Grad. Na was haben wir dann..???? Richtig Konuskronen.

Bevor man eine Technik , die Jahrzehnte funtioniert, verteufelt sllte man sich erstmal mit der genauen Funtionsweise dieser Technik ausseinandersetzten.

Und zum Thema Speichel werde ich hier nicht weiter eingehen!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2013 15:29
Hervorragendes Mitglied Registered

Mikrotec hat geniale, Aktivierungsteile für Telearbeiten......es lohnt sich da mal reinzuschauen, oder am besten nen katalog anfordern... http://download.microtec-shop.com/outside/instructions/deutsch/04_telerep_v2_info.pdf

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. März 2013 17:17
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