Fehlguss eines VMK-...
 
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Fehlguss eines VMK-Käppchen bei Implantat

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Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 132
Themenstarter  

Hallo liebe Kollegen,

hin und wieder ereignen sich merkwürdige Fehlgüsse bei der Gestaltung von Gerüsten (VMK-Käppchen) auf Implantataufbauten.

Vorgang:

- Pattern Resin Käppchen auf Implantataufbau modelliert

- Einbettung HeraVest Speed Premium (kalt aufgesetzt)

- Haltezeiten und Temperaturen gemäß der Herstellerangaben

- Goldguss mit Pontonorm

Ergebnis:

- Sauberer Guss

- ABER: Der Kronenrand ist geschlossen !!! Ein 1-2 mm dicker horizontaler Riss mit dem Gussmaterial gefüllt (sieht aus wie ein deckel)

Frage:

Was machen wir falsch, bzw. kennt ihr das Problem ?

MfG Tigger Zwinkernd


Keep smiling !!!!


   
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cervics
Eminent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 43
 

ich denke, du musst senkrecht zur zahnachste anstiften, sonst kann es sein, dass beim Einschiessen der Schmelze der Einbettmassestumpf ( gerade bei dünnen Impl.) abbricht.

Kann das sein dass du zu waagerecht angestiftet hast??



   
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Estimable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 132
Themenstarter  

Hallo Cervics,

danke für das Feedback, aber genau diese Überlegungen hatten wir auch angestellt, deswegen stiften wir nur senkrecht zur Zahnachse an, zudem machen kleine Abzugskanäle und dennoch haben solche Fehlgüsse......


Keep smiling !!!!


   
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Olmaro
New Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 2
 

Hallo Tigger,

Ihr müsst das Käppchen dünn mit
Wachs überziehen. Pattern quillt stark beim ausbrennen und reist dir
den stumpf ab. Durch den Wachsüberzug schaffst du dem quellenden
Pattern etwas platz.



   
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DerHahn
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 571
 

Wie füllst du die Einbettmasse ein?

Erst die Kappe und dann den rest?

Es kann sein dass wenn du erst die Kappe auffüllst das sich am ende eine art Pfütze bildet. Soll heißen die Einbettmasse sedementiert, im oberen Bereich ist ein eine sehr hohe Flüssigkeitskonzentration. Bein auffüllen der gesammten Muffel kann es passieren das die Einbettmasse diese Pütze einschließt. Durch diese Pfütze ensteht ein Hohlraum in dem dann das Metall durchschießen kann.

Mein Tipp: Krone Auffüllen und dann die Muffel über die Krone auffüllen.



   
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Hallo Tigger,
das "Problem" hatten wir mit Hera Vest auch!
All die Hinweise sind Richtig und zu beachten! Genau wie die Parameter Temperatur und Rührzeit.
Bei uns hat dies geholfen, leider aber nicht zuverlässig.

Wir haben die Einbettmasse gewechselt und seid mittlerweile einem Jahr die Shera 2000 und sind sehr zufrieden.



   
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loungeztm
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren
Beiträge: 171
 

Die Shera Fina 2000 entwickelt sich immer mehr zur Premium Marke. Die hochwertigen Rohstoffe machen es gerade bei diesen Güssen aus. Vorallem kurz nach dem Anrühren beginnt die Expansionswärem bis auf 70°C zu steigen. Das bedeutet das die Einbettmassenstümpfe auch sie richtige Härte und Expansion bekommen. Mal mit einem Digitalthermometer messen. Aber bitte immer ohne Metallring !!!.


Ralf OppacherZahntechnikermeisterLecture / Cad Cam Team SHERA


   
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jackewiehose
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren
Beiträge: 526
 

Wachsentspanner eventuell nicht vollständig abgetrocknet?? Unschuldig



   
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Zahntechneger
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 666
 

Kämpfe seit Jahren mit dem Problem ! Der Einbettmassestumpf bricht in der Muffel weg und wird durch die Schmelze nach oben gedrückt. Ergebnis = unten ist die Kappe zu und oben ein Loch. - Mittagessen ! Der Rest später !


Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Zahntechneger
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 666
 

2. Teil : Es betrifft immer lange dünne Stümpfe. Meiner Meinung liegt es am Pattern das sich beim Ausbrennen ausdehnt. Also einfach darauf verzichten oder einen alternativen Kunststoff verwenden (Bredent). Seit dem wir nur noch mit Wachs modellieren sind wir Fehlgußfrei !!!

ZTN


Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Also ich tippe auch darauf, dass es an 1 Pattern und 2 den dünnen Stümpfen liegt.
Ich hatte gerade eine Brücke gegossen 44 anhänger 45 kleiner Stumpf auf Implantat 46 Vollgußkrone-Brückenglied 47 Vollgußkrone auf kleinen (schmalen Implantat.
Gegossen mit Sabath antiftteilen für Flammenguß mit Sherafina 2000 eingebettet. Habe gerade den Guß ausgebettet einwandfrei! Habe nur auf den 46 angestielt und die restlichen mit abzugskanälen versehen.
So jetzt passe ich ihn noch auf 😉
Euch ein schönes Wochenende! Ich habe gerade 25° und sonne im Labor 😉



   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 875
 

Wir haben diese Erfahrung auch gemacht, bei dünnen Stümpfen im Zusammenwirken mit Kunststoffmodellation bricht oft der Stumpf in der Einbettmasse weg.

Bei Wachsmodellationen passiert das nicht.

Übrigens ist es dabei egal, ob im Schleuder- oder Druck – Vakuum –Guss.

Das spricht für die Theorie, dass der „dünne“ Einbettmassestumpf das „aufschäumen“ des Kunststoffes bei der Vorwärmung nicht verträgt.

Wir arbeiten da auch heute mit Wachs, und vermeiden dadurch diese Probleme weitestgehend.


 


   
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Dee
 Dee
New Member
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 1
 

Käppchen auf 0,2 mm runterschleifen und mit Wachs überziehen hat bei mir geholfen. Wichtig ist, daß alle seiten gleich stark sind.

Approximal nach Möglichkeit auch nur Wachs verwenden, da genau da die Problematik entsteht.

mfg



   
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MichaelBuchloch
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 744
 

Ich kenne dieses Problem weniger von Güssen, vielmehr aber von der Presskeramik her.

Hier ist auch ausschliesslich Wachs als Modellationswerkstoff im Einsatz, dennoch hatten wir immer wieder die Problematik,

dass e.max-kronen mit dünnen Stümpfen, egal ob Frontzähne oder Abutments die oben beschriebene Symptomatik aufwiesen.

Abhilfe schaffte der Tipp eines Ivoclar-troubleshooters:

In die mit Einbettmasse aufgefüllten Wachskronen werden dünne Stifte aus Zirkon zur Armierung gesteckt.

Diese kann man sich leicht aus Zirkonblankresten selbst mit der Diamanttrennscheibe schneiden und mitsintern.

Seitdem hatten wir nie mehr einen verpressten Einbettmassenstumpf.

Für Skeptiker:

die Zirkonstifte lassen sich beim Ausstrahlen der Kronen völlig problemlos entfernen und wir haben bislang an Stellen, an denen die Stifte an der Innenfläche der e.max-Krone Kontakt hatten keinerlei Sprünge oder andere Schädigungen der Presskeramik feststellen können.

It works.

Ich habe es mangels entsprechender Probleme in der Gusstechnik noch nicht probiert, aber evtl. funktioniert es auch bei Güssen.

Versuch macht klug.


"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
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DerHahn
Honorable Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 571
 

Das würde meine Theorie mit der Pfütze bestätigen, oder MichaelBuchloch?



   
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MichaelBuchloch
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren
Beiträge: 744
 
Geschrieben von: @derhahn

Das würde meine Theorie mit der Pfütze bestätigen, oder MichaelBuchloch?

Möglich,

aber ich gaube eher, dass der dünne Stumpf ganz einfach von der reindrückenden Keramik weggepresst wird.

e.max soll ja beim Pressvorgang sehr flüssig, und gar nicht mehr zäh sein, evtl. mit Metall vergleichbar, nur dass bei einer Metallschmelze noch deutlich mehr Geschwindigkeit im Spiel ist.


"There seems to be no sign of intelligent life anywhere."(Captain James T. Kirk) ... oder auf schwäbisch: "laudr blede om me romm!"


   
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