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digitalisierte Rechnung ab 01.01.2012

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Zahntechneger
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Hat jemand eine Idee wie man günstigst die digitalisierte Rechnung zum ZA bekommt. Auf die Lösungsvariante die der VDZI erarbeiten will ,kann ich ganz gerne verzichten.

Danke / ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Sternhi
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
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Frag einfach deinen Softwarehersteller danach. Ich hatte heute von meinem einen Flyer im Kasten, das ab Ende des Quartals ein Update kommt, mit dem das dann möglich sein soll. Mal abwarten.

Außerdem ist meine Information, dass lediglich die Praxen ab dem 1.1.12 per Gesetz dazu verpflichtet sind ihre Abrechbung elektronisch zu übermitteln und nicht die Labore. Außerdem entfällt nicht die Rechnung in Papierform. Nächste Frage ist dann, wie sieht es den mit Gutschriften, Rechnungsänderungen ect. aus. Das wird ja wieder ein Datenchaos, mal wieder kompliziert statt einfach.

Grüße


   
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Zahntechneger
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Beigetreten: Vor 15 Jahren
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Themenstarter  

Natürlich ist das Labor nicht verpflichtet. Wer Mut zum Risiko hat kann es ja bei seinen Papierrechnungen belassen und sich ganz entspannt zurücklehnen.

Die Software"buden" die ich kontaktiert habe arbeiten noch am Problem . Also bis zum 31.12.ist ja noch Zeit.

Was für eine Software ist eigentlich zu empfehlen. Die ich bis jetzt zum Test hatte hat so den Standart von 2000. Schön bunt , unübersichtlich und ein Haufen sinnloses Drumherum.

ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Geschrieben von: @sternhi

Außerdem ist meine Information, dass lediglich die Praxen ab dem 1.1.12 per Gesetz dazu verpflichtet sind ihre Abrechbung elektronisch zu übermitteln und nicht die Labore. Außerdem entfällt nicht die Rechnung in Papierform.

Die Praxen liefern in der Regel schon jetzt neben den Papierdokumenten die abzurechnenden Heil- und Kostenpläne in elektronischer Form an die KZV. Ab 1.1.12 müssen dazu dazu dann auch die Praxis- und Fremdlaborrechungen in elektronischer Form mitgeliefert werden. D.h., die Paxis muß vom Labor neben der Papierrechnung auch eine XML-Datei für jede Rechnung bekommen. Die KZBV hat dazu mit dem VDZI dazu in XML-Schema vereinbart und liefert auch eine Beispielrechnung.

Ich bekommen übrigens schon jetzt von meinem deutschen Fremdlabor die Rechnungen als pdf-Datei per e-mail, weil ich einen Laserdrucker habe der 60g-Papier beidseitig bedruckt, was mir gegenüber den üblichen Laborrechnungen regelmäßig Porto beim Rechnungsversand spart.

In Zukunft erwarte ich dazu dann auch noch eine den Vorgaben der KZBV entsprechende XML-Dateil mit den Rechnungsdaten.

Natürlich könnte die Praxis die Papierrechnungen des Fremdlabors scannen oder abtippen und zur einer den Vorgaben entsprechenden XML-Datei konvertieren, aber trotzdem würde ich von einem Labor erwarten, daß es die Rechnungen auch per email als XML- und als pdf-Datei liefert.


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Geschrieben von: @zahntechneger

Hat jemand eine Idee wie man günstigst die digitalisierte Rechnung zum ZA bekommt. Auf die Lösungsvariante die der VDZI erarbeiten will ,kann ich ganz gerne verzichten.

Danke / ZTN

Was bietet der VDZI den an?

Weil ich ein Praxislabor habe und zugleich meine Praxissoftware selber geschrieben habe, muß ich auch meine Praxislaborrechnung per xml-Datei ausgeben können. Ich werde mir dazu die nötigen Funktionen mit Python schreiben und dabei voraussichtlich das Pythonmodul xml.etree.ElementTree nutzen.

D.h., einfach eine dem Schema enstprechende Baumstruktur erstellen/vorbereiten und die Rechnungsdaten darein einlesen, und dann als xml-Zeichenkette in eine Datei schreiben. Besonders schwierig kann das nicht sein.

Selbst wenn die Rechnung nur mit einer Tabellenkalkulation oder Textverarbeitung wie der von Libre Office oder Openoffice schreibt, kann man sich dazu ein kleines Programm etwa in Python schreiben, das aus der Datei des Officeprogramms die von der KZBV geforderte xml-Version der Rechnung erzeugt. D.h., für so ein Labor würde es ein einfaches kleines über die Komandozeile zu bedienendes Programm zur Konvertierung tun. Dafür braucht es keine großartigen Datenbanken, grafischen Benutzeroberflächen usw..


   
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Sternhi
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 278
 

@ zahntechneger

ich arbeite seit einigen Jahren mit Dentaplus von Stadermann und da soll ab 31.07. der XML Datenaustausch möglich sein.

http://www.stadermann.de/content/view/61/1/

Grüße

Sternhi


   
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exil2007
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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@ zahntechneger: also, ich würde einfach meine xml-Dateien per Mail in die Praxis schicken... zusätzlich zu den gedruckten Rechnungen; eigentlich sollte in einem vernünftigen Softwarevertrag ja ein update zu diesem Thema enthalten sein.

@sternhi: Rechnungsänderungen sollten eigentlich kein Problem sein, solange sie noch vor dem Monatsabschluss stattfinden; die ZA Software sollte eigentlich immer die aktuelle Version einer Rechnung einlesen; nur Änderungen nach der Monatsaufstellung sind dann wohl nicht mehr möglich; also muss der Auftragszettle immer ordentlich und genau in der Praxis ausgefüllt werden! 😉

Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen


   
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Zahntechneger
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Beigetreten: Vor 15 Jahren
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Themenstarter  

Ich benutze zur Zeit ein allgemeines Abrechnungsprogramm . Dagegen sind die Dentalprogramme unterirdisch. Habe jetzt 2 Demos getestet. Einfach zum Weglaufen !!!

Leider ist an ein XML- Format nicht zu denken. In der normalen Wirtschaft kommt man nicht auf so einen SCHWACHSINN !!!!

PDF - Datein hätten es auch getan !

ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Geschrieben von: @zahntechneger

PDF - Datein hätten es auch getan !

Es geht darum, dass die KZV die Zahnersatzabrechnungen einschließlich Laborrechungen vollautomatisch in ihr System einspeisen können soll. Pdf ist dafür eher nicht geeignet.

Kommaseparierte Textdateien und hausgemachte Formate wären theoretische eine Alternativen zu XML. Haben aber z.B. Probleme mit der Zeichenkodierung und sind einfach nicht mehr zeitgemäß.

XML ist übersichtlicher, standardisiert und man kann ein XML-Dokument direkt in einem XML-Editor einsehen. Die Zeichenkodierung wird im Dokument angegeben.

Man kann sehr einfach mit Standardprogrammen überprüfen ob es "wohlgeformt" ist.

Vorallem aber kann man XML-Dokumente sehr einfach mit verschiedenen Programmiersprachen einlesen, auswerten und ausgeben. D.h., man standardisierte und damit preiswerte oder kostenlose und zudem sehr zuverlässige Werkzeuge nutzen.

Die Verwendung eines "allgemeinen Abrechungsprogramms" ist kein Problem, wenn dies irgend ein maschinenlesbares Exportformat beherrscht dessen Beschreibung vorliegt.

Dann kann man sich dann z.B. mit Python einen Konverter bauen, der den Export des Programms einlesen und die gewünschte XML-Version der Rechnung liefern kann.


   
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 Anonym
Mitglied Gast
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Meine Rechnungsprogramm läuft und übermittelt die Rechnung als XML-Dokument.
Softwarehersteller DHV Hannover .


   
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aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
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arbeite seit 12 Jahren mit lexware, kann alles, ist frei und unabhängig am Markt, aber kein xml Export. Stimme Zahntechneger voll zu, Dentalabrechnungsprogramme sind unterirdisch und teuer.Jetzt kommt wieder einmal die tolle Standesvertretung und sichert ihren Innungseigenen Softwareherstellern neue Kunden.

Gibt es kein frei käufliches Produkt das aus PDF XML Dateien macht ohne das man Programmierer ist?


   
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 Anonym
Mitglied Gast
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Nein, das geht nicht.
Die XML-Datei ist nur eine Auflistung, hat mit dem Rechnungsformular nix zu tun.


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Man könnte aber bei Lexware fragen ob die nicht auch einen Export der Rechnung in der notwendigen XML-Form einbauen können. Immerhin haben die Programme von Lexware verschieden Exportmöglichkeiten unter denen zumindest Teilweise auch XML-Formate sind. Büro easy hat z.B. laut Lexwares Webseite eine Open Office Schnittstelle und kann nach Word und Excel exportieren. Diese Programme arbeiten aber mit XML siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Office_Open_XML und http://de.openoffice.org/doc/faq/xml/index.html#1

Ich würde wie folgt vorgehen, wenn ich ein Programm von Lexware nutzen würde und weiter nutzen wollte:

1. Bei Lexware fragen ob die das Programm um das es geht anpassen können. Das sollte für die relativ einfach sein. Dazu könnte man denen den folgenden Link mit angeben:

http://www2.kzbv.de/papierlose-abrechnung-zahntechnik.493.de.html

2. Wenn Lexware keine Lust hat, die Rechnungen entsprechend zu exportieren, dann könnte man eine andere Exportvariante des Lexmarkprogramms nutzen. Dazu im Menü Datei->Import/Export oder im Menü Datei->Speichern unter, nachsehen welche Möglichkeiten es gibt und diese testen. D.h., einfach eine Proberechnung in den verschiedenen, möglichen Dateiformaten speichern und sich mit einem Editor wie Wordpad oder Notepad++ ansehen was das Ergebnis ist, bzw. ob das Exportformat einfach strukturiert und lesbar ist.
Dann kann man sich selber ein kleines Hilfsprogramm schreiben das die exportierte Datei einliest und daraus eine XML-Datei erstellt. oder man sucht sich einen Schüler oder Studenten suchen der soetwas kann.

Via Pdf passende XML-Dateien erzeugen ist zwar grundsätzlich möglich, ist aber unnötig schwierig.

Es ist übrigens so, daß nicht die KZV sondern nur das Abrechnungsprogramm der jeweiligen Paxis die digitalisierte Laborrechnung benötigt. Die Abrechnungsprogramme brauchen die Daten für die Zusammenstellung der Abrechnungsdaten, die an die KZV geschickt werden sollen.

Übrigens hat der Bundesrat letzte Woche die neue GOZ unter anderem mit der Auflage gebilligt, daß ab 1.7.2012 die Privatrechnungen der Zahnärzte nur noch gültig sind wenn maschinenlesbar sind. Das Gesundheitsministerium darf dies Form ggf. anpassen um die maschinenlesbarkeit zu verbessern.
Es dürfte dann nur noch eine Frage der Zeit sein, daß in den Privatrechnungen der Zahnärzte auch die Laborpositionen aus den Rechnungen der Fremdlabore einschließlich der Identifiktionsnummer der Labore maschinenlesbar mit aufgeführt werden müssen.
Wer dem alle entgehen will, wie der Gast aus Düsenburg meint, hat nur noch folgende Möglichkeiten:

  1. Alles hinschmeissen und entweder Rente oder Hartz IV beantragen. Sich einfach dumm anstellen, faul werden und Opferrolle spielen ist heute besser als sich anstrengen und etwas leisten. Sparen und Vermögen bilden lohnt sich eh nicht mehr. Nur wer nichts leistet und einfach nicht mehr mitmacht, muß auch die vielen Rettungspaktete und die Politiker- und Bürokratengehälter und Pensionen nicht mehr mit erarbeiten.
  2. Den Patienten beibringen, dass man Krankenversicherungen im Bereich Zahnmedizin- und Zahnheilkunde einschließlich der unsinnigen Zahn-Zusatzversicherungen nicht braucht. Zumindest für echte Privatpatienten gibt es auch Tarife die Zahnarzt und Zahntechnik ausdrücklich ausklammern. Ich habe so einen Privattarif und zahle mit 54 Jahren einschließlich Pflegeversicherung nur 230 Euro Beitrag im Monat. Mit dem was ich damit in einem halben Jahr spare könnte ich alle zahnärztlichen und zahntechnischen Leistungen bezahlen, die ich in den letzten 50 Jahren in Anspruch genommen habe.
  3. Auswandern, in ein Land mit weniger und vorallem mit vernünftigeren Bürokraten.
  4. Einen anderen Beruf erlerene bzw. die Branche zu wechseln könnte auch sinnvoll sein.

   
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novum65
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Geschrieben von: Gast

Meine Rechnungsprogramm läuft und übermittelt die Rechnung als XML-Dokument.
Softwarehersteller DHV Hannover .

Hallo, was kostet die Software denn? Die Website ist leider wenig aussagekräftig und Mails kommen unzustellbar zurück.

Gruß novum65


   
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Zahntechneger
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Themenstarter  

So wie das bis jetzt aussieht endet die hübsche Idee von KZV und VDZI ab 1.1.12 im Chaos. Wie immer !!!

ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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 Anonym
Mitglied Gast
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

@novum65

die Software kostet 945 € plus Märchensteuer, 2Jahre kostenlose Updates und eine 3Std Einweisung.

Gruß Ulli
der sich noch anmelden muß 😉


   
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Ulli
 Ulli
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Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 7
 

so,jetzt auch angemeldet Zwinkernd

Ulli aus OWL


   
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aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 7
 

Vielen Dank erstmal an die Ausführungen von Zahnseide, einfach klasse geschrieben und erklärt. Habe heute mit Lexware Kontakt aufgenommen, die sind aber meist nicht die Kooperationswilligsten, weil zu groß, und das Programm nur für die Zahntechnik zu erweitern lohnt wahrscheinlich nicht. Interessant war heute ein Telefonat mit Dampsoft, die auf die Frage wie die Abrechnung vom Labor her ablaufen soll nur antworteten das dafür die Innungen zuständig sind. Wie Nichtinnungsmitglieder an jedwede Information kommen sollen wussten die auch nicht.

Auf die Antwort von novum, Lexware kostet pro Jahr 115 € incl., und wie schon geschrieben kann alles und ist übersichtlich.

Bin gespannt ob nicht noch anderer Einzelkämpfer die gleichen Probleme haben.


   
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novum65
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 18 Jahren
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Hallo, also für Einzelkämpfer interessant sind z.B. delab32 (168,- netto), damit arbeite ich seit paar Jahren, XML ist jetzt neu, habe ich noch nicht probiert. Sonst ist die Software ganz okay, allerdings nerven etliche Fehlermeldungen (zumindest bei mir, einfach selber mal die Testversion ausprobieren). Ebenso interessant ist dewis32 (335,- netto), sieht sehr übersichtlich aus, hat alles, was ein Einzelkämpfer braucht, XML kommt in den nächsten Tagen. Was vielleicht auch eine Möglichkeit ist, vor allem für foley: http://www.geektech.de/2011/10/03/rechnungsdaten-im-kzbv-vdzi-format/

Gruß novum65


   
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novum65
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 639
 

P.S. Bei dieser neuen Form der Rechnung ist ja eine Labor-ID einzugeben. Weiß jemand, woher man diese ID bekommt?


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 417
 
Geschrieben von: @zahntechneger

So wie das bis jetzt aussieht endet die hübsche Idee von KZV und VDZI ab 1.1.12 im Chaos. Wie immer !!!

Deren Idee war es wohl nicht, sondern die der Regierung. KZBV und VDZI müssen nur versuchen ein Gesetz um zu setzen.


   
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Zahnseide2
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 417
 
Geschrieben von: @novum65

P.S. Bei dieser neuen Form der Rechnung ist ja eine Labor-ID einzugeben. Weiß jemand, woher man diese ID bekommt?

Muß man? Ich entnehme den Unterlagen nur, daß das Zahnarztprogramm erfahren muß zu welchem Vertragsbereich das Fremdlabor gehört. Dazu folgender Auszug aus der Beschreibung des betreffenden Feldes in der Datensätze mit den Labordaten:

Wird die Ordnungsnummer "604" (Rechnungssumme Fremdlabor) ange-geben, ist hier die zweistellige KZV-Nr. des Vertragsbereiches, dem das Fremdlabor angehört, anzugeben. Die mit der elektronischen Übermittlung der Labordaten vorliegenden Kürzel sind entsprechend der folgenden Ta-belle zu ersetzen:
"BW" in "02" (KZV Baden-Württemberg)
"NS" in "04" (KZV Niedersachsen)
"RP" in "06" (KZV Rheinland-Pfalz)
"BY" in "11" (KZV Bayerns)
"NR" in "13" (KZV Nordrhein)
"HS" in "20" (KZV Hessen)
"BE" in "30" (KZV Berlin)
"HB" in "31" (KZV im Lande Bremen)
"HH" in "32" (KZV Hamburg)
"SAA" in "35" (KZV Saarland)
"SH" in "36" (KZV Schleswig-Holstein)
"WL" in "37" (KZV Westfalen-Lippe)
"MVO" in "52" (KZV Mecklenburg-Vorpommern)
"BBG" in "53" (KZV Land Brandenburg)
"SAN" in "54" (KZV Sachsen-Anhalt)
"TH" in "55" (KZV Thüringen)
"SA" in "56" (KZV Sachsen)

In der Muster-XML-Datei steht dazu ein Feld "Abrechnungsbereich", in dem das zutreffende Kürzel (z.B. "NR" für Bereich der KZV-Nordrhein) stehen muß. Ausserdem enthält die XML-Datei ein Feld "Herstellungsort" wo der Sitz des Labor stehen soll (z.B. "Köln")

Mit den xml-Daten vom Labor werden ansonsten im ZA-Programm nur Datensätze mit den Positionen und den Summen der Laborrechnung erzeugt - was die Laborleistungen betrifft.

Im Sommer hatte ich etwas von einer bundeseinheitlichen Identifikationnummer gelesen. Aber dazu finden ich in den aktuellen Beschreibungen der Datensätze, die das Praxisprogramm konkret erzeugen muß nichts.

Die digitalen Daten zeigen der KZV eindeutig welche Praxis welche Laborleistungen im Praxis und in Fremdlaboren hat erbringen lassen. Sie zeigen auch in welchem Vertragsbereich die jeweiligen Fremdlabore sind (braucht man wegen der teilweise unterschiedlichen BEL-Sätze und Regelungen), aber sie zeigen im Gegensatz zu den Rechnungen auf Papier NICHT den Namen oder die Steuernummer des Fremdlabores


   
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Zahnseide2
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
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Geschrieben von: @foley

Auf die Antwort von novum, Lexware kostet pro Jahr 115 € incl., und wie schon geschrieben kann alles und ist übersichtlich.

Welches Lexware? Lexware hat verschiedene Programme und davon z.T. verschiedene Versionen.

Welche Exportformate hat das Programm?


   
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aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 16 Jahren
Beiträge: 77
 

Das was Ihr hier so schreibt ist vom Wissensstand gleich mit null anzusetzen!

Das Format PDF ist ein reines Bildformat, das auf allen Betriebssystemen Schrift, Farbe, Zeichnung und Bild
wie das Original darstellt.
Das XML- Format (gibt es in 2 Versionen) und hat mit dem Erstaufgeführten absolut nichts zu tun und besteht überwiegend aus ASCII und Format Zeichen - einfach ausgedrückt. Weiter ist diese Codierung von UnIx basierten Systemen einfachst zu lesen und auszuwerten.
Warum der Einsatz im Gesundheitswesen:
Das gerade die Gruppe der Zahnärzte solange vom SGB verschont worden ist entspricht der guten Lobbyarbeit. Es geht in erster Linie darum, schnellst zu entdecken, wo kriminelle Doppelabrechnungen und Leistungen im Bereich der Sozialfürsorge, von Ausnutzern unseres Sozialsystemes herauszufiltern und zu ergreifen. Viele von uns erahnen gar nicht wie viele Millionen hier versickern.

Zum eigentlichen Thema der Softwareanwendung und Ihren Kosten.
Wie hier geschildert gibt es Anhänger von z.B. Lexware und anderen für jährlich über 100Euro. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln - Ihr spart und könnt nicht rechnen - bei Zahntechnikern nicht ungewöhnlich. Ihr vergesst hier zu berichten was alles fehlt in einer allgemein kaufmännischen Rechnungslegung und wie hoch der zeitliche Aufwand ist für die Einstellungen.
Übrigens die BetriebsNummer jetzt ID, bekommst Du von der zuständigen Innung - auch als Nichtmitglied


   
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Zahntechneger
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Themenstarter  

Das herkömmliche Abrechnungssoftware zeitaufweniger wäre ist Schwachsinn. Der Gesetzgeber hat für eine Rechnung bestimmte Mindestanforderungen erlassen die mit Lexware , Data Becker,Sage & Co einfach umgesetzt werden. Kunde wählen - Patientenname + Art der Arbeit und dann die Positionen reinklicken - fertig. In ca 1 min ist die Rechnung incl. Konfi-erklährung fertig. Macht das mal mit Dentalsoftware.

Wer natürlich die Positionen nicht im Kopf hat muß auf bunte Bildchen und Piktogramme zurückgreifenZwinkernd.

Es ist möglich eine normale Rechnung in eine XML Datei zu formatieren. Das wird aber erschwert durch die vom Behandler zu vergebene Vorgangsnummer. Also bleibt eigentlich nur der Kauf neuer Software ( bei mir wird es warscheinlich BCS Megasoft dank der Tipps weiter vorn).

Wie ich heute erfahren habe erhalten wir je nach Bundesland einen Aufschub da ein Chaos vorprogrammiert ist. Die Schulungen der Behandler und deren Personal finden " SCHON " im Dezember statt Lachend.

Also immer mit der Ruhe / schönes WE / ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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