XML Dateien, E-Mail...
 
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XML Dateien, E-Mail.. USB Stick (?)

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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

Hallo,

wollte mal so in die Runde fragen..

Wir verschicken gerade viele XML Dateien per E-Mail. teils als reine XML Dateien alleine, ganz wenige verschlüsselt, die meisten mit nem PDF Dateianhang der Rechnung... und einige umständlich per USB Stick.

Per USB meist an Praxen welche keinen Internetzugang haben, bzw. wo man das nicht möchte weil nur der Chef nen E-Mail Account hat und den nicht hergibt.. 🙂

Wie sind denn die Erfahrungen bei euch?

Bei den "E-Mail" Praxen gibt es eigentlich keine Probleme.

Bei den "USB" Praxen variiert es, teils jedesmal nen Stick, mal wöchentlich angekündigt...

Habt Ihr Erfahrungswerte?.. eigentlich würde ich gerne alles auf E-Mail umstellen.

.. Bei E-Mail komme ich aber auch ins grübeln ob da nicht irgendwann einer angerannt kommt und fragt ob wir einen Datenschutzbeauftragten haben.... so im Sinne des QM's was wir ja schon mal übergestülpt bekommen haben....

Erfahrungen in der kurzen Zeit?


   
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exil2007
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 95
 

hallo,

also ich verschicke nur per email; Stick ist mir zu riskant und aufwendig, weil ich ständig mit ner Virensoftware kontrollieren muss dass er auch "sauber" rausgeht und zurückkommt. Zu Anfang hatte ich wegen der Mail auch Bedenken, aber letztlich werden keine -für den Aussenstehenden- ersichtlichen Patienten Daten verschickt. Nur mit der Praxissoftware können ja die Daten einem bestimmten Patienten zugeordnet werden. Die xml Datei enthält also offensichtlich weniger Informationen als die im Faktorierungsprogramm oder Auftragsformular aufgeführten patientenbezogenen Daten. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass es Datenschutz-Rechtliche
Probleme geben kann...aber der gesunde Menschenverstand ist ja nicht
immer der terminal Referenzpunkt 😉 Aber letztlich ist es nach diesen wenigen Wochen schwer abzuschätzen wohin sich diese Neuerung entwickeln wird.

Grüße

Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 
Geschrieben von: @laboca

Hallo,

wollte mal so in die Runde fragen..

Wir verschicken gerade viele XML Dateien per E-Mail. teils als reine XML Dateien alleine, ganz wenige verschlüsselt, die meisten mit nem PDF Dateianhang der Rechnung... und einige umständlich per USB Stick.

Per USB meist an Praxen welche keinen Internetzugang haben, bzw. wo man das nicht möchte weil nur der Chef nen E-Mail Account hat und den nicht hergibt.. 🙂

Wie sind denn die Erfahrungen bei euch?

Bei den "E-Mail" Praxen gibt es eigentlich keine Probleme.

Bei den "USB" Praxen variiert es, teils jedesmal nen Stick, mal wöchentlich angekündigt...

Habt Ihr Erfahrungswerte?.. eigentlich würde ich gerne alles auf E-Mail umstellen.

.. Bei E-Mail komme ich aber auch ins grübeln ob da nicht irgendwann einer angerannt kommt und fragt ob wir einen Datenschutzbeauftragten haben.... so im Sinne des QM's was wir ja schon mal übergestülpt bekommen haben....

Erfahrungen in der kurzen Zeit?

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe,

Zitat:„die meisten mit nem PDF Dateianhang der Rechnung.“ Zitatende, dann schickt ihr PDF Dateien der originalen Rechnungen per Email an eure Kunden.

Diese Rechnungen beinhaltend aber den Namen des Patienten und des Zahnarztes, an den die Rechnung geht.

Wenn dem so ist, dann hätte ich schon Bedenken wegen Datensicherheit und Datenschutz!

 


   
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osfrontale
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 649
 

Also bei mir geht das so :

Rechnung schreiben, PDF Datei erzeugen, wer per E-Mail will versenden, wer Stick will dort speichern.

Die Datei kann nur dann ins Programm des Anwenders importiert werden, wenn die Nummer vom Labor mit der Nummer vom Kunden übereinstimmt.

Ich hab mal probiert, wie die Datei aussieht, wenn ich sie mir auf eine eigene E-Mail-Adresse schicke, die nicht zugelassen ist vom Programm, aber diese kann man nicht öffnen.

Habe auch mal mit Kunden abgesprochen zum Test Rechnung und Kunden zu verwechseln, kann nicht geöffnet werden.

Somit bin ich also ziemlich beruhigt, meine Kundschaft auch.

Bei uns klappt es jetzt sehr gut, allerdings mußte ich in der 1. Woche mit meinem IT-Anbieter mehrmals Rücksprache halten.

Da gab es einige Fragen und Einstellungen zu beachten aber falls jetzt keine Änderungen mehr kommen, habe ich das "Problem" im Griff.

Da macht es sich bezahlt, dass man nicht den erst besten billigen Anbieter hat.


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

Hallo Osfrontale,

deinen Beitrag hier hab ich auch jetzt gerade in einem anderen Forum gelesen.

Da hat dir ein Kollege, kann auch Kollegin sein, eine Antwort geschrieben, die ich nur unterstreichen kann.

Der Tenor darin ist, es kommt nicht darauf an, wie teuer ein Programm ist, sondern wie gut es ist.

Und da gibt es offensichtlich Programme die XML und alles was erforderlich ist können, die gerade mal so um die 200,--Euronen kosten.

Ich hab übrigens auch so eins, klappt prima.

 


   
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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

@Buchmacher

Du hast Recht,.. wann immer wir XML Dateien mit der original PDF Datei verschicken....

Mit erhebleicher krimineller Energie (hacken eines Servers) könnte man die Daten abfangen und herausfinden das Oma Müller eine Unterfütterung bekommen hat.....

Aber muss ich als Dienstleister wirklich jeden erdenklichen Weg (auch den der kriminellen Wege) rechtlich abdecken?...

Weder t-online, arcor,. 1&1,.. und all die anderen Anbieter geben Keine Garantie auf Deine E-Mails.

Nur bei der Übermittlung würdest Du bei einem theoretischem Hack eines Servers schon Daten preisgeben...
Schon bei der XML Übertragung! ...KZV, Zahnarztnummer,.. Patient.. Plan...

Also bedeutet das Rücksicht nehmen auf eine theorethisch stattfindende kriminelle Handlung zum Abgreifen von Daten die gerade im Moment transferiert werden....

. mmh.. eine verschlüsselte Übertragung oder via https wurde aber bis dato nicht vorgeschlagen bzw. vorgeschrieben...

de facto wäre jede E-Mail als bedenklich einzustufen.

IMHO wäre hier nicht nur der Gesetzgeber gefragt, ob eine Übertragung via E-Mail generell gesichert und erlaubt ist,.. oder auch, ob die KZV / KZBV diese Übertragung billigt..
Als Zahntechniker bin ich letztendlich an die Handwerksordnung gebunden. Rechnungsstellung per Gesetz.

Das Gesetz erlaubt mir die Rechnungsstellung als PDF. Unsigniert sogar rückwirkend... und ohne das ich ggf. auf kriminelle Einwirkungen Rücksicht nehme.

Wir werden weiter unsignierte PDF Dateien mit XML Dateien verschicken.....

Einfach so,.. weil das Gesetz es hergibt.

LG


   
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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

Fällt mir gerade so ein,..

die Labor-ID in den XML Dateien.

Hat die jemand mal eingekauft?.. AFAIK muss man die kaufen.

Was macht man damit?


   
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Sternhi
Mitglied
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 278
 

Grundsätzlich ist jede Email, wenn sie nicht verschlüsselt ist, genauso öffentlich wie eine Postkarte. Wer sie abfängt oder irrtümlicherweise erhält kann sie lesen.

Es gibt aber genügent Möglichkeiten dies zu verhindern, Verschlüsselung, Signatur, usw.

Wer mehr über Verschlüsselung und Sicherheit wissen will sollte sich auf der Homepage des BSI schlau machen, dort wird das ausführlich erklärt, vieles zum Download ...

Letzendlich muß jeder selber wissen wie er verfahren will, muß halt mit den Kunden abgesprochen werden.

Generell muß es hat einfach zu handhaben sein. Solange der Gesetzgeber aber nichts vorschreibt würde ich da den Ball flach halten. Ich habe nicht all zu große Bedenken, es ist ja Heut üblich Rechnungen per Mail zu bekommen, Telefonanbieter ect.

Labor-ID ist mir unbekannt. Es gab mal eine Lieferberechtigungsnummer, diese wurde von der jeweiligen Landesinnung vergeben, aber auch nicht in jedem Bundesland.


   
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Buchmacher
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Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

Es gibt so etwas wie Datenschutz, und da gibt es schon Unterschiede, ob die Telekom mir eine Rechnung per Email schickt, oder ob sensible Patientendaten durchs Net gejagt werden.

http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__203.html

http://www.bundesrecht24.de/cgi-bin/lexsoft/bundesrecht24.cgi?chosenIndex=0708&source=link&highlighting=off&xid=612597,14

 


   
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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

@Sternhi

Grundsätzlich ist jede Email, wenn sie nicht verschlüsselt ist, genauso
öffentlich wie eine Postkarte. Wer sie abfängt oder irrtümlicherweise
erhält kann sie lesen.

also wenn ich die E-Mail versehentlich an Dr. Müller anstatt Dr. Maier verschicke, kann Dr. Maierer die nicht lesen, oder?

Wie macht man das, das man jede Mail im Internet lesen kann (so als Postkarte??). Ich habe da einige wo ich mal gerne Postkaten lesen möchte.. :-))

Und wie macht man das (Empfänger sicher!) mit einer Signatur??.. nur für den Empfänger signieren, oder wie? Was bedeuted denn Signatur?

Kann der das nur lesen?

Und bei der Verschlüsselung?.,. Gibt es dann einen Schlüssel und eine Signantur? Online? Offline..?

Für jeden Tipp dankbar.

Lg.


   
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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

@buchmacher

zu 1.: $203... du darfst es nicht bei Facebook, Twitter o.ä. posten...

finde ich ok!

Gesetz Nr. 1573
Saarländisches Krankenhausgesetz

Blöder Grosslink,... Wenn Du denn ein Krankenhaus bist,... halte Dich dran.

Und was hat das mit den XML Dateien zu tun?

Verletzung von Krankenhausgeheimnissen und diverses zwitschern auf Fatzebuk.... komm mal auf den Boden zurück!


   
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Sternhi
Mitglied
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 278
 

@laboca,

grundsätlich kann jeder deine Mail lesen. Wenn du aus Versehen die Empfänger vertauscht, bekommt andstatt Herr Dr. Müller die Mail Herr Maier. Bezüglich des Mitlesens, es gibt genügent Trojaner und Software im Netz.

Signatur = Authentifizierung des Unterzeichner

Verschlüsselung = Dokument ist für Dritte nicht zu lesen. für mehr Info guckst du hier:

http://www.gpg4win.de

Noch mehr Details, wie gesagt erfährt man beim BSI, einfach mal googlen.

Grüße

Sternhi


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

@

Grundsätzlich ist es so:

Datenschutz gilt nicht nur für Twitter und Facbook, oder speziell für Krankenhäuser im Saarland, sondern generell!

Patientendaten sind generell sensible Daten, die einem besonderen Datenschutz (Arztgeheimnis) unterliegen, und dass nicht erst seit es Computer und somit Internet gibt , sondern schon so lange, so dass ich mich nicht erinnern kann, dass es je anders war.

Und das ist schon eine Zeit lang, und das ist auch gut so.

Um es mal deutlich zu sagen, wenn ich als Patient mitbekommen würde, dass meine, dem Arzt anvertrauten Daten (auch wenn er sie selbst durch seine Tätigkeit an mir gewonnen hat) einfach so ungeschützt, für jeden der es lesen will oder auch nicht offen durchs Internet gejagt werden, wäre ich stink sauer, und würde wahrscheinlich rechtlich dagegen vor gehen, aber in jedem Fall den Arzt wechseln.

Da hätte ich dann noch ein Link für dich, um dann mal wieder auf den Boden zu kommen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Verschwiegenheitspflicht

Und damit du siehst, wie Ärzte damit umgehen, hier noch eine „Kostrobe“

http://hep-to-date.de/archive/index.php/t-77.html

 


   
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Zahntechneger
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 666
 

Wer interessiert sich für unsere XML Datein ? Doch höchstens die Hersteller von Haftcreme .Cool Ein Laie kann mit den Datein doch gar nichts anfangen.

kalte Grüße aus DD / ZTN

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

hallo Andreas, es geht nicht um XML Dateien, sodern um die unverschlüsselten Rechnungen, die als PDF Datei in Emails mitgeschickt werden.

 


   
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osfrontale
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 649
 

Lassen wir mal die Kirche im Dorf.

Fakt ist, dass die Zahntechniker das "Ganze" freiwillig machen.

Das heißt : auf eigene Kosten.

Das ist schließlich auch "schlau" beabsichtigt, denn die akademische Schicht wird dann sagen......machst du das nicht, kriegst du auch nichts.

Und.............man bekommt auch keinen finanziellen Ausgleich.

Mancher Zahnarzt bekommt ein paar Euros bezahlt nach Auskunft mancher Praxen.

Also.........man will es so, dann bekommt man es auch so.

In Anbetracht der elektronischen Gesundheitskarte ist das Ganze noch harmlos.

Abgesehen davon, dass es ein weiterer Schritt in Richtung "gläserer Mensch" behütet vom großen Bruder!!!!!

Schaut, dass das funktioniert, der Rest ist nicht aufzuhalten.


   
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Zahntechneger
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 666
 

Hi Dieter ,

dann dürfen halt keine PDF angehangen werden sondern gehen gedruckt zusammen mit der Arbeit zum ZA. Wenn wir uns hier schlaue Gedanken machen haben wir zum 1.1.2013 von der KZV eine neue sichere Idee und dürfen wieder investieren.

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

hi Andreas, ich wusste, dass wir uns verstehen.

 


   
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Zahnseide2
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 417
 

Und was ist dabei ein Problem?
Man darf doch dem Labor (eigentlich) aus Datenschutzgründen schon immer nur ein Kürzel, eine Patientennummer oder eine Auftragsidentifikation und NICHT den Klarnamen des Patienten mitteilen.
D.h., auch auf der Rechnung im pdf-Format sollte natürlich kein Patientename stehen.
Die Rechnung im Pdf-Format als E-Mailanhang (unter Umständen) folgende Vorteile:
1. Das Labor spart Papier und ggf. Porto.
2. Die Rechnung kann vom Labor geschrieben und übermittelt werden, und trotzdem pünktlich ankommen, während die Arbeit mit dem Fahrer schon zur Praxis unterwegs ist.
3. Der für mich wichtigste Grund: Die Praxis kann erheblich an Porto sparen, wenn sie die Rechnungen als e-Mailanhang im pdf-Format bekommt und dann mit einem Duplex-Laserdrucker zweiseitig auf 60g Papier druckt - wie ich das immer mache. Labore habe solche Drucke oft nicht.


   
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 Anonym
Mitglied Gast
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

@Buchmacher

danke für Deinen Beitrag und den wikipedia Link!.. sehr interessant und lesenswert!

Letztendlich bleibt aber die Frage, ob ich mich in irgendeiner Form strafbar machen könnte/würde wenn
ich eine E-Mail mit XML und Rechnung per PDF an den Kunden (Zahnarzt) schicke.

Meiner Meinung nach nicht. Wenn ich mich versichert habe (z.B. Test-E-Mails,.) das der Empfänger korrekt ist, und meine E-Mail entsprechend versendet wurde... so als Grundvorraussetzung.

Selbst wenn jetzt Server gehackt werden welche ausserhalb meines Verantwortlichkeitsbereichs stehen,.. in "Treu und Glauben" gehandelt.... ich bezweifele das ein Verstoss gegen das Verschwiegenheitsgesetz auch nur ansatzweise vorliegt.

Wenn ich jetzt wie Sternhi keine Sicherheitssoftware habe und massenweise Trojaner und Viren hoste,.. dann wäre da sicher sowas wie "Fahrlässigkeit" im Spiel...

Ansonsten sehe ich in der E-Mail Übertragung eigentlich keine Bedenken (letztendlich hattest Du in Deinem Eingangsposting ja auch nur Bedenken geäussert..).

Kollegen hatten mir erzählt, auf der Innungsversammlung wurde ihnen nahegelegt die Übertragung der XML Dateien per E-Mail durchzuführen und nicht per Datenträger (.. ok, hier nur die XML's).

E-Mail wurde AFAIK ja auch nicht als ungeeignet zur Übertragung von XML Dateien oder als Transportweg von Rechnungen erklärt , so von offizieller Stelle...

Die XML Dateien sind nun mal auf dem Tisch und jeder von uns hat damit umzugehen.
Auch wenn ich etwas provokativ in die Diskussion gegangen bin interessiert es mich nicht ob ich oder Du oder Sternhi hier irgendwie Recht bekommt..

Was passiert praktisch in der Zukunft? Wie wird die Übermittlung in der Zukunft eingestuft?
Ist E-Mail der bessere Postweg... oder -->> http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutzbeauftragter

Brauchen wir den Beauftragten?.. intern, extern? Brauchen wir ISO-zertifizierte Software? Einen QM-Beauftragten der das dokumentiert, da erheblicher Schutzbedarf?...

Ich sehe hier eine Menge Geld... nicht das was wir bekommen, sondern was in Zukunft noch im XML Sumpf versickern wird...

LG


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

Die XML Datei enthält normalerweise keine Daten die auf einen Patienten Rückschlüsse erlauben, es sei denn, man ist im Besitz der Urdaten (nennen wir mal so die Patientendaten die nur in der Praxis des behandelnden Arztes vorliegen können)

Also hier ist keine Datenschutzverletzung zu befürchten.

Die PDF Datei (Originalrechnung) enthält allerdings sämtliche Patientendaten, die zur Abwicklung der Rechnung erforderlich sind, also auch den Namen des Patienten.

Hier wurde der Einwand gebracht (Zahnseide, s.o.), dass die Patientenidentifizierung nur über eine interne Patientennummer zu geschehen hat, was im Prinzip auch richtig ist, aber die Praxis ist doch eine Andere.

Auch die Konformitätserklärung für einen Patientenfall erfordert den Namen des Patienten.

Und spätestens hier wird der Realitätsname des Patienten dem Zahntechniker bekannt.

Daher lässt die Übermittlung der Originalrechnung mittels PDF Datei irgendwie immer Rückschlüssig auf den Patienten zu um den es geht.

Sicherlich bedarf es des Versehens, oder der kriminellen Energie, damit diese Daten öffentlich werden, aber es liegt auch an uns, ob sie öffentlich werden.

 


   
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laboca
Mitglied
Beigetreten: Vor 11 Jahren
Beiträge: 26
Themenstarter  

@Buchmacher

Du eierst hier rum... ja, nee.. wenn der Name da ist... und der Zahntechniker hat Verantwortung wenn kriminelle Energien oder Schreibfehler vorliegen...

Eine Datenschutzverletzung könnte wennste wenn und dann...

Deine Rechtssicherheit trägt gerade extrem zum Thema bei.

Und irgendwie habe ich rückschlüssig wennstze wenn den Eindruck,... das wennste wenn kein Internet da wäre,.. wir die XML Dateien mit gekrümmten Rücken auf offener Hand zu präsentieren haben...



   
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Zahntechneger
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 666
 

Hatte heute die Rückmeldung einer ZA-Praxis das die KZV Sachsen die XML als fehlerhaft nicht annimmt da die Auflistung der privaten Positionen fehlt. Betrifft warscheinlich ganz Sachsen, aber mich arscht`s wieder zuerst an.

Was nun ???????????????????????????????

Zahntechnik = manchmal aus Kacke Bonbon`s machen


   
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HP
 HP
aktives Mitglied Mitglied
Beigetreten: Vor 15 Jahren
Beiträge: 660
 

Im Leben kann alles passieren selbst Briefe sollen schon geöffnet worden sein ich habe schon Faxe mit Krankengeschichten bekommen und mit der mir eigenen kriminellen Energie sogar partiell gelesen . Ich denke es ist angebracht die Kirche im Dorf zu lassen natürlich kann eine e-mail genauso wie ein Brief, Fax oder Packet in falsche Hände kommen.Es ist schön das wir Datenschutbeauftragte und Gesetze haben so spannend finde ich eine Pdf RG oder XML dann doch nicht und selbst mein Anwalt schickt mir Dinge unverschlüsselt , das einzige was mit Sicherheit nicht passieren wird ist das einem eine XML oder PdF auf den Kopf fällt, wenn doch mit Helm arbeiten. Gruß HP es lebe die e-mail


   
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Buchmacher
Mitglied
Beigetreten: Vor 14 Jahren
Beiträge: 875
 

Hallo HP,

sicherlich bekommt man schon mal Irrläufer.

Aus Versehen liest man die auch, zumindest partiell und unbeabsichtigt!

Aber das ist doch nicht die Frage.

Warum verschickt man den überhaupt Dokumente, auf einem Weg, der auch unter bestimmten Umständen anderen zugänglich ist.

Es ist doch so, eine zahntechnische Arbeit wird doch „körperlich“ und nicht digital in irgendeiner Form verschickt.

Wieso wird da die Rechnung nicht gleich auf gleichem Wege mit verschickt, und zwar in gedruckter Form.

Wenn man diesen, doch einfachen Weg beschreiten würde, dann hätte man doch nicht die Notwendigkeit, sich hier mit solch einem Umweg auseinander zu setzen.

Unter Umweg verstehe ich jetzt, warum verkompliziert man hier den Weg einer Rechnung, nur weil es machbar ist, wenn es doch, wie bisher so einfach sein kann.

Die Arbeit muss zum Kunden (fremder- oder eigener- Botendienst), und die gedruckte, rechtsverbindliche Rechnung wird gleich mitgeschickt.

Wo ist jetzt eigentlich das Problem.

Die XML-Datei ist doch nur ein Entgegenkommen, eine Serviceleistung, die zusätzlich wegen der Verpflichtung unserer Kunden, digital mit der KZV abzurechnen von uns erbracht wird.

Das ist überhaupt nicht rechtsverbindlich und hat auch mit einer Rechnung nichts zu tun.

Das ist ein Formular, was wir zusätzlich, auf welchem Wege auch immer verschicken, und auch verschicken können, weil es nur da zugeordnet gelesen werden kann, wo es hin soll, und sonst keine Rückschlüsse auf den Patienten zu lässt, der da betroffen ist.

Es geht hier um die Wahrung der Persönlichkeitsrechte.

Eine Rechnung, ist ein Dokument ( http://de.wikipedia.org/wiki/Rechnung) , dass Fakten enthält, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind

Deswegen sind an die elektronisch übermittelte Rechnung auch bestimmte Bedingungen gestellt.

Generell ist zu sagen, dass sich im Zeitalter der Übertragung von elektronischen Daten, jedweder Art, eine Beschäftigung mit dem Umgang dieses Mediums besonderes empfiehlt.

Natürlich kann man auch eine Rechnung über Zahnersatz elektronisch verschicken, aber warum soll ich mir, unter Berücksichtigung der dann erforderlichen Sicherheitsbestimmungen des Datenschutzes, diese Mühe machen, wenn ich das auch per Mitgabe mit der ehe auf dem Postweg (fremder- oder eigener- Botendienst) erledigen kann, was übrigens auch keine weiteren Kosten erzeugt.

 


   
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